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Vom PowerBook zum MacBook Air – Die Evolution der Apple Portables

Apple Portables gibt es schon mehr als zwei Jahrzehnte lang. Seit den Tagen des ersten PowerBook bis hin zum MacBook Air hat sich viel getan, und ein Blick zurück ruft mitunter einen kleinen Schmunzler hervor.

Der erste tragbare Computer, den Apple auf den Markt brachte, war der Macintosh Portable. Noch recht klobig und mit gut sieben Kilogramm auch noch sehr schwer besaß der Macintosh Portable aber immerhin eine beachtliche Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden. Er wurde 1989 der Öffentlichkeit vorgestellt, kam dort jedoch unter anderem wegen seines enormen Preises von 6.500 U.S.-Dollar so schlecht an, dass er bereits 1991 wieder vom Markt genommen wurde. Die Portables waren noch nicht reif für einen Siegeszug um die Welt.

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BookBook – Buch als Schutzhülle für MacBook & MacBook Pro

Ihr sucht einen besonderen Schutz für euer MacBook. Dann hat die Firma Twelve South mit der Lederhülle BookBook etwas ganz neuartiges auf den Markt gebracht. Der Style dieser „optisch wie ein Buch aussehenden“ Schutzhülle ist aber garantiert nicht jedermanns Sache.

Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten. Doch wenn es um den Schutz seines eigenen Apple-Notebooks geht, hört der Spaß auf. Denn schließlich will jeder seinen wertvollen und schönen Mac vor Kratzern usw. schützen. Der Markt bietet hierfür natürlich eine breite Palette an entsprechenden Schutzhüllen und -taschen an, doch wer keinen Bock auf diesen ganzen Einheitsbrei hat und auf der Suche nach einem echten Hingucker ist, für den hat Twelve South jetzt was im Angebot.

BookBook: der buchähnliche Lederschutz

Die Rede ist vom BookBook. Dabei handelt es sich um eine Laptop-Tasche mit einer festen Hülle, die als besonderen Clou auf der Rückseite einen verstärkten Buchrücken aufweist. So mutiert euer MacBook oder MacBook Pro optisch kurzerhand in ein überdimensionales und altmodisches Buch. Die Innenseite des BookBook ist mit weichem Futter ausgestattet.

Laut Hersteller hat das nicht nur den Vorteil, dass ihr einen prima Schutz für den Laptop habt, sondern auch, dass Langfinger durch die Tarnung wenig Reiz versprühen, den Mac zu klauen. Schließlich wird die Illusion eines Buches durch die als Lesezeichen getarnten Reisverschlüsse verstärkt.

BookBook kostet 80 Dollar Read More

Asus Eee PC eine Alternative zum Mac?

Für knapp 300 Euro gibt es das ultramobile Subnotebook, den Asus Eee PC. Doch was steckt in dem kleinen Gerät und ist es gar eine Konkurrenz für den Mac?

Der Asus Eee PC ist auf jeden Fall ein Hingucker! Mit seinem ultramobilen Gehäuse ist er kleiner als die meisten anderen Laptops. Lediglich einige Anbieter bieten solch kleine Geräte, die dann allerdings auch meist weit über 1.000 Euro kosten. Hier bekommt man einen vollwertigen Laptop für schlappe 300 Euro.

Der Trend geht auf jeden Fall in die Richtung der Miniaturisierung. Immer kleiner und flacher müssen aktuelle Geräte sein. Das hat zuletzt erst das Lenovo ThinkPad X300 und das MacBook Air eindrucksvoll demonstriert. Doch diese Geräte sind um einiges teurer, das Lenovo ThinkPad X300 gibt es nicht unter 2.800 Euro und auch das MacBook Air kostet im günstigsten Fall 1.700 Euro. Wie kann da solch ein Gerät wie der Asus Eee PC so dermaßen günstig sein?Der Asus Eee PC wurde für Entwicklungsländer entwickelt. Ziel war es armen Ländern einen Laptop zu ermöglichen, den dort Kinder und Schüler für Lernzwecke nutzen können. Denn der Weg aus der Armut ist nur über Bildung möglich. Es hat allerdings nicht lange gedauert, denn scheinbar ist man auch in den Industrieländern von den kleinen günstigen Geräten mehr als angetan.

Auf dem folgenden Video wird der Asus Eee PC sehr schön demonstriert und auch nochmal im Vergleich mit dem MacBook gezeigt.

[youtube fmH05vIN8N0]

Das Gerät wiegt gerade einmal 0,92 kg und ist damit sogar leichter als das MacBook Air, welches 1,36 kg wiegt. Allerdings ist der Asus Eee PC auch wesentlich kleiner. In dem kleinen Laptop verrichtet ein Celeron M 353 mit 900 MHz seinen Dienst, die Grafik wird von einem Intel GMA 900 on board verrichtet, 512 MB DDR2-RAM Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung. Sogar eine neuartige Solid State Disk (SSD) ist integriert, allerdings nur mit 4 GB. Genau wie beim MacBook Air gibt es allerdings kein optisches Laufwerk.

Allerdings verfügt der kleine Eee PC über drei (!) USB 2.0-Anschlüsse, einen LAN-Anschluss und einen SD-/MMC-Kartenslot, der sogar SDHC-kompatibel ist. Wenn man mal bedenkt, dass das MacBook Air gerade mal einen (!) USB-Anschluss hat, ist das schon enorm, was in dem kleinen günstigen Eee PC steckt. Selbst eine Webcam ist integriert!

Auf dem 7 Zoll großen Display, welches leider auf den ersten Blick wesentlich größer wirkt, da es durch einen großen schwarzen Rahmen umgeben ist, kann man sich trotzdem sehr gut durch das integrierte, speziell angepasste Linux-Betriebssystem navigieren. Wer will, kann auch Windows XP installieren. Das 7-Zoll-Display hat dabei eine Auflösung von 800 x 480 Pixel.Wer nur unterwegs seine Mails checken oder eben mal auf das Internet zugreifen will, für den ist der Asus Eee PC ein super Gerät. Aber selbst auf mich als Apple-Fan, macht das Gerät einen verführerischen Eindruck. Das einzige was mich stört, ist der wirklich kleine Bildschirm, hätte dieser den kompletten Displayrahmen ausgefüllt, hätte ich mir den Eee PC vielleicht sogar gegönnt. Aber auch die kleinere Tastatur würde mich als 10-Finger-System-Schreiber stören. Ich benötige dann doch eher ein kompaktes Gerät, welches mir unterwegs trotzdem alle Funktionalität eines normalen Computers gibt. Zudem möchte ich nicht mehr auf das Mac-Betriebssystem verzichten.

Lenovo ThinkPad X300 vs. MacBook Air

Gerade habe ich gelesen, dass das Lenovo ThinkPad X300 das Potential zum MacBook Air Killer hat.

Das Lenovo ThinkPad X300 soll also ein MacBook Air Killer sein? Nein, nicht wirklich, das geht ja mal gar nicht. Irgendwie erinnert mich das ThinkPad X300 dann doch eher an ein Relikt aus den 90er Jahren. Okay, die ThinkPads haben ihr Design seitdem beibehalten und gehören sicherlich mit zu den besten Notebooks, aber trotzdem für mich nicht vergleichbar mit dem wunderschönen eleganten MacBook Air.

Ich habe auch noch ein Video entdeckt, welches beide Geräte ein wenig vergleicht und auf dem man auch das Lenovo ThinkPad X300 ganz gut erkennen kann:

[youtube nTNkt82r84E]

Das Lenovo ThinkPad X300 soll die gleichen Chipsätze wie das MacBook Air verwenden und es daher ähnlich leicht machen. In der Grundausstattung kostet das Gerät allerdings 2.799 US-Dollar, das MacBook Air bekommt man schon für 1.699 Euro, ein klarer Unterschied. Wer nicht unbedingt eine Flashfestplatte benötigt, die momentan sowieso noch nicht allzu große Vorteile verspricht, kann hier eine Menge Geld sparen. Zudem ist das MacBook Air wesentlich dünner: 2 cm oder 0,5 cm ist doch schon ein großer Unterschied! Auch der Prozessor mit 1,2 GHz taktet wesentlich langsamer als der beim MacBook Air mit 1,6 GHz oder in der gleichen Preisklasse des Lenovo ThinkPad sogar mit 1,8 GHz.

Aber mal ganz vom Technischen weg, was ist eigentlich der größte Unterschied? Man schaue sich nur mal das Trackpad an: Beim ThinkPad winzig klein, beim MacBook Air hingegen ein großes schönes Trackpad, welches sogar die Multitouch-Technologie von Apple unterstützt. Eleganz muss für mich schlicht und einfach sein, gerade Formen und Linien haben und sich auf das Wesentliche beschränken und nicht davon ablenken und genau darum mag ich das MacBook Air!

Aber den größten Unterschied habe ich fast vergessen: Das ist natürlich das Betriebssystem, wenn ich da schon das Windows XP sehe, da wird mir ganz übel. Der gute Mann hat wohl noch nie auf einem Mac OS X gearbeitet 😉 Ich denke jeder, der eine Weile mit dem Mac-System zu tun gehabt hat, wird nie wieder zur Windows-Welt zurückwollen. Ich für meinen Teil, würde mir so ein Gerät wie das ThinkPad nicht antun wollen. Sicher auf den ersten Blick, würde man es vielleicht ganz nett finden, aber auf Dauer, würde mir das Gerät wohl nur Kopfschmerzen bereiten, schon alleine wegen des schlechten Betriebssystems.

Eine Sache muss man aber dem Lenovo ThinkPad X300 zugute halten, es hat wesentlich mehr Anschlüsse und besitzt sogar einen DVD-Brenner. Und die optional lange Akkulaufzeit ist auch nicht von schlechten Eltern. Aber wann brauche ich diesen DVD-Brenner denn jemals unterwegs? Der nimmt nur Platz weg und kann locker als externes Laufwerk zuhause verweilen. Ich habe jedenfalls noch niemals, seitdem ich lebe, DVDs unterwegs angeschaut, geschweige denn gebrannt. Und wenn ich doch mal eine Datei benötige, dann nutze ich einen USB-Stick. Die gibt es mittlerweile schließlich auch schon in beeindruckenden Größen mit bis zu 8 GB Speicherplatz, wozu dann also noch eine DVD brennen? Und ich hoffe, dass mit einem der folgenden Updates für das MacBook Air auch weitere Anschlüsse hinzukommen, wäre zumindest wünschenswert, aber auch nicht wirklich notwendig. Ein Firewire-Anschluss wäre aber noch ganz nett.

Fazit

Ganz klar, das Lenovo ThinkPad ist für mich als Apple-Fan absolut gar keine Alternative. Aber ich denke, dass können nur Nutzer von Apple-Computern nachvollziehen. Bestes Beispiel war neulich der Kommentar eine Freundes. Er meinte zu mir, er wolle sich einen neuen Computer kaufen und hätte darüber nachgedacht sich ein MacBook zu kaufen, ein anderer Freund, hätte ihm davon aber abgeraten mit der Begründung die Geräte würden ständig Probleme machen und wären absolut überteuert. Dieser Freund ist natürlich eingeschworener Windows-XP-Nutzer, hat aber beruflich schonmal mit Apple zu tun gehabt. Bei solchen Kommentaren kann ich immer nur den Kopf schütteln, ich habe meinen Freund natürlich erstmal darüber aufgeklärt und ihm ins Gewissen geredet. Aber viele wollen sich aus alten Verankerungen nicht lösen und auch mal was neues ausprobieren. Kann man ihnen wahrscheinlich auch gar nicht verübeln, denn so ein Gerät kostet schließlich auch recht viel und das Gefühl eine Fehlentscheidung einzugehen, verleitet dann viele Nutzer doch wieder zu alten Gewohnheiten überzugehen. Schade eigentlich, denn die meisten wissen nicht was ihnen entgeht… Wer allerdings Windows und partout nicht einen Apple-Laptop nutzen will, für den ist das Lenovo ThinkPad X300 sicherlich ein tolles Gerät! Bedenken sollte man aber, dass man auch auf einem Apple-Laptop Windows problemlos nutzen kann…

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