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Vom PowerBook zum MacBook Air – Die Evolution der Apple Portables

Apple Portables gibt es schon mehr als zwei Jahrzehnte lang. Seit den Tagen des ersten PowerBook bis hin zum MacBook Air hat sich viel getan, und ein Blick zurück ruft mitunter einen kleinen Schmunzler hervor.

Der erste tragbare Computer, den Apple auf den Markt brachte, war der Macintosh Portable. Noch recht klobig und mit gut sieben Kilogramm auch noch sehr schwer besaß der Macintosh Portable aber immerhin eine beachtliche Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden. Er wurde 1989 der Öffentlichkeit vorgestellt, kam dort jedoch unter anderem wegen seines enormen Preises von 6.500 U.S.-Dollar so schlecht an, dass er bereits 1991 wieder vom Markt genommen wurde. Die Portables waren noch nicht reif für einen Siegeszug um die Welt.

Vom PowerBook zum MacBook Air – Die Evolution der Apple Portables

Der Macintosh Portable wurde noch im Jahr seines Niedergangs durch das PowerBook ersetzt. Von 1991 bis 2006 erblickten viele verschiedene Modelle das Licht der Computer-Welt, bis sie schließlich von anderen Produktlinien abgelöst wurden. Das PowerBook war endlich leichter, kompakter und damit tatsächlich problemlos transportabel. Die Tastatur war so angelegt, dass man seine Handgelenke abstützen konnte, was eine absolute Innovation darstellte. Bereits von der ersten Serie an waren die PowerBooks ein Verkaufsschlager unter Profianwendern und ebneten damit den Weg für weitere Laptop-Entwicklungen bei Apple.

ibook und MacBook – die nächsten Generationen

1999 folgte das iBook, das als preisgünstigeres Einsteigermodell für den Durchschnittskunden angedacht war. Mit seinem hippen, bunten Design sollte es vor allem junge Leute ansprechen, die Ausstattung wurde aus Kostengründen reduziert. Mit seiner 3.2 GB-Festplatte, seinem CD-Rom-Lesegerät und USB- sowie Ethernetanschlüssen war es für Schüler, Studenten und andere Privatnutzer nichtsdestotrotz attraktiv. Die iBooks hielten sich bis 2006 und wurden dann von den MacBooks abgelöst. Sie brachten innovative Ausstattungen wie iSight-Kameras und Bluetooth mit, jedoch waren die frühesten Modelle noch recht fehlerbehaftet und mussten überholt werden.

MacBook Pro und MacBook Air

Es folgte die nächste Portable-Generation mit dem MacBook Pro. Diese Modelle überzeugten vor allem mit ihren Bildschirmen im Breitbild-Format, die eine höhere Auflösung und Helligkeit besaßen. Auch das nun nicht mehr nur mechanisch, sondern magnetisch in der Fassung gehaltene Netzkabel stellte eine willkommene Neuerung dar. 2008 schließlich wurde die Produktlinie des MacBook Air als das dünnste Notebook der Welt vorgestellt, auch wenn Apple-fremden Quellen zufolge das zeitgleiche Modell einer Konkurrenzfirma noch ein wenig dünner gewesen sein soll. Das aus Aluminium gefertigte Notebook wog nur noch knapp über 1,3 Kilogramm und brachte einen schnelleren Arbeitsspeicher sowie Multi-Touch-Funktionen wie beim iPhone mit sich. Im Oktober 2010 wurde die bislang jüngste Generation des MacBook Air vorgestellt. Man darf gespannt sein, wo seine Evolution und die der Apple Portables im Allgemeinen noch hinführen werden.

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