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VMWare Fusion 1.1 veröffentlicht

Die Virtualisierungssoftware VWMare Fusion 1.1 macht es möglich u.a. das Microsoft-Betriebssystem Windows XP oder Vista innerhalb von Mac OS X laufen zu lassen. So lassen sich bestimmte Programme, die es beim Mac nicht gibt, trotzdem nutzen. Auch Linux lässt sich ausführen. Das jeweilige Betriebssystem ist nicht enthalten und muss gegebenenfalls extra erworben werden.

Das neue Mac OS X Leopard verfügt mit Boot Camp bereits über die Möglichkeit Windows ausführen zu lassen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass man dann sein Mac-System runterfahren und Windows alleine booten muss. VMWare Fusion 1.1 macht es einem da einfacher, man startet einfach das Programm innerhalb seiner gewohnten Arbeitsumgebung in Mac OS X und kann dann ganz normal mit Windows in einem extra Fenster arbeiten. Auch die Boot-Camp-Partition lässt sich so in einem Fenster starten. Auch Drag and Drop zwischen den beiden Systemen klappt problemlos.

VMWare Fusion 1.1 ist nun verfügbar. Für Anwender der Version 1.0 ist das Update kostenlos, alle anderen müssen 79,99 US-$ für eine Einzelplatz-Lizenz zahlen bzw. können die Software 30 Tage lang kostenlos testen.

Zu den Neuerungen gegenüber der Vorgängerversion zählt unter anderem die Unterstützung von Direct X 9.0. So lassen sich ausgewählte Windows-Spiele in der emulierten Umgebung mit Grafikbeschleunigung spielen. Auch ist das Programm jetzt mit deutscher Sprachunterstützung erhältlich.

Das Konkurrenz-Produkt Parallels Desktop for Mac kostet auch 79,99 US-$ und ist bereits in der Version 3.0 verfügbar. Aus eigener Erfahrung, kommt uns allerdings VMWare Fusion schneller vor. Auch die Integration innerhalb des Mac-Betriebssystems ist schöner gelöst. Beide Programme verfügen über einen Modus, in dem man nicht mehr sieht, dass Windows überhaupt noch ausgeführt wird. VMWare Fusion punktet hier allerdings eindeutig, denn hier wird der Exposé-Modus von Mac OS X voll unterstützt, das heißt die Windows-Fenster ordnen sich auf Wunsch auch alle nebeneinander an. Bei Parallels Desktop 3.0 for Mac hingegen bleiben die Windows-Fenster übereinander und nur die Mac-Fenster ordnen sich nebeneinander an. Außerdem läuft Parallels Desktop 3.0 for Mac unseres Empfindens nach langsamer, bei schnellen Fensterbewegungen sieht man schonmal den Windows-Desktop im Hintergrund hinter dem Fenster. VMWare Fusion hingegen läuft hier sehr flüssig und schnell.

Wer kein Geld hat oder ausgeben will, kann auch das kostenlose VirtualBox ausprobieren. Hierbei handelt es sich um ein Open Source Projekt, welches unter der GNU General Public Licence (GPL) verfügbar ist.

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