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Viren erobern den Mac

Wie die Financial Times Deutschland in ihrer Ausgabe vom 6. Dezember berichtet, gehe aus einem in dieser Woche erschienenen Bericht des Sicherheitsunternehmens F-Secure hervor, dass die Hacker-Angriffe auf die Mac-Plattform immer mehr steigen. In den letzten Monaten sei die Zahl der schädlichen Software rapide gestiegen, heißt es in dem Bericht.

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Wie auch in dem oberen Spot zu sehen, hat Apple in den letzten Jahren immer darauf hingewiesen, dass die Mac-Plattform viel sicherer sei als die Personal Computer (PCs). Dies ist im Grunde auch richtig, denn die Mac-Plattform baut auf einem Unix-System auf, welches eben speziell für Netzwerke entwickelt wurde. Nicht ohne Grund werden mit großem Erfolg in der Serverwelt vorwiegend Linux- und Unix-Systeme verwendet, die eine ähnliche Architektur aufweisen. Windows hingegen wurde ursprünglich als Einzelplatz-System entwickelt und erst nachdem sich das Internet verbreitet hatte, integrierte man diese Funktionalität und versucht seitdem die Lücken zu schließen.

Die steigende Nachfrage nach Macintosh-Rechnern, die Einführung einer Safari-Version für Windows sowie der große Hype um das iPhone, hat nach Einschätzung von F-Secure auch dazu beigetragen, dem Trend zu immer mehr Angriffen Zucker zu geben. Die Angreifer würde es dahin ziehen, wo das Geld wartet. Apple stelle dabei ein immer lohnenderes Ziel dar. Eine Sprecherin von Apple gab an, dass die Sicherheit für Apple sehr wichtig sei und man eine ausgezeichnete Vorgeschichte im Bekämpfen von Anfälligkeiten hätte, bevor sie den Nutzer treffen.

Schädliche Software wird dabei vorwiegend von den Anwendern der Mac-Plattform selbst installiert: Der Anwender glaubt dabei, Software zu installieren, die er zum Abspielen urheberrechtlich geschützter Musik benötige. Im Hintergrund baue sich dann der Trojaner ein. Mit seiner Hilfe können die Angreifer Internetsuchen manipulieren. Bei den Angreifern handele es sich vor allem um eine kleine organisierte Gruppe mit dem Namen „Zlob Gang“.

Man sollte sich allerdings nicht verrückt machen. Das größte Sicherheitsrisiko ist und bleibt der Anwender selbst. Mit ein wenig Vorsicht und Nachdenken bevor man dubiose Software installiert, sollte man mit der Mac-Plattform auch weiterhin recht sicher unterwegs sein.

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