MobileMe Archives - AppleView | AppleView

Nutzer von iWeb sehen Ende von MobileMe mit Schrecken entgegen

Das Programm iWeb wurde als Teil von iLife vorgestellt und erleichtert seitdem das Erstellen von Websites auf dem Mac. Profis können mit dieser Hilfsfunktion vielleicht nicht mehr viel anfangen, für Anfänger ist iWeb jedoch durchaus nützlich.

Jedoch kam die neueste Version von iLife mit iWeb ohne Update daher und im Sommer diesen Jahres wurden Gerüchte laut, dass das Hilfsprogramm bald von anderen ersetzt würde. Was eine Zeitlang noch standardmäßig auf jedem Mac installiert war, wird ab Sommer 2012 tatsächlich eingestellt. Die iCloud, die viele Funktionen von MobileMe übernommen hat, wird die dort erstellten Websites nicht hosten können. Alle Nutzer müssen sich demnach einen externen Anbieter suchen, bevor MobileMe zum 30. Juni nächsten Jahres endgültig abgeschaltet wird.
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Patent: Apple will automatische Sperrung für das iPhone

Kann sich das iPhone bald von alleine sperren? Das Patent für die Sperrung bei nicht authorisierter Nutzung durch Fremde wurde von Apple schon beantrag. Kritik ist von allen Seiten zu hören – zu Recht! Doch wie und warum wird man überhaupt gesperrt?

Eine manuelle Sperrung des iPhones via Fernsteuerung wie bei MobileMe ist gar nicht verkehrt. Doch Apple will noch einen Schritt weiter gehen. So wurde ein Patent beantragt, nachdem das Smartphone quasi eine Selbstkontrolle übernimmt. Die automatische Sperrung soll aber nur dann in Kraft treten, wenn eine intelligente Erkennungssoftware den Nutzer nicht zuordnen kann. Das soll u.a. mit der Kamera oder dem Mikrofon funktionieren.

Doch wer macht sich alles verdächtigt, so dass das iPhone gesperrt. Im Folgende eine kleine Übersicht über Hinweise einer nicht-autorisierten Nutzung des iPhones: Verdächtig ist, wer
mehrmals hintereinander ein Passwort falsch eingibt.

  • das Gerät hackt.
  • den Zugang zum Dateisystem des Telefons knackt, um fremde Software zu installieren ( Jailbreak).
  • das Gerät für andere Mobilfunk-Provider freischaltet als den vorab eingestellten (Unlock).
  • die SIM-Karte entfernt.
  • einen vorgegebenen Radius um ein mit dem Gerät synchronisiertes anderes Gerät verlässt. (Quelle: Spiegel)

Die meisten iPhone-Besitzer und / oder Apple-Fans sehen das kritisch. Schließlich könnte Apple bei unsachgemäßer Nutzung des Geräts willkürlich eingreifen. Eine noch schärfere Kontrolle über die Inhalte auf den iDevices wäre die Folge. Bislang wurde ja nur das Patent angemeldet, was noch lange nicht heißt, dass die Idee umgesetzt wird. Vielleicht bzw. hoffentlich will sich Apple nur vorsorglich schützen.

Doch auch wenn es nur rein fiktiv ist, will ich mit meinem eigenen iPhone meine Freiheit genießen. Und nicht mit der Angst einer Sperrung im Nacken leben.

Mac OS X 10.5.5 Update – Massig Sicherheitslücken geschlossen

Gestern ist das neue Update zum Mac OS X Betriebssystem erschienen.

Es behebt Probleme bei MobileMe, RAID-Festplatten-Verwaltung, Mail, Adressbuch und Kalender, sowie allgemeine Sicherheitslücken und Schwachstellen des Systems.

Zu erhalten ist das Update entweder über Apples In-System Updater „Software aktualisieren“, oder über folgende Links:

  • Mac OS X 10.5.5 Combo Update
  • Mac OS X 10.5.5 Update (Delta)
  • Mac OS X Server 10.5.5
  • Mac OS X Server Combo 10.5.5

Es werden fast drei Dutzend Sicherheitslücken geschlossen. Anscheinend bestand da einiges an Änderungsbedarf. Auch Videos auf dem Mac Book Air werden nun fehlerfrei wiedergegeben.

Steve Jobs – Mobile Me ist zu früh gestartet worden

Eine geleakte EMail unseres Apple Commanders, Steve Jobs, teilt vormals den Mitarbeitern und nun der ganzen Welt dessen Meinung über Apples neuen Dienst Mobile Me mit.

Dieser sei in Anbetracht der Tatsache, dass parallel viele andere Projekte mit extrem hohem Arbeitsaufwand gelaufen seien, zu früh gestartet worden. Es hätte, so Jobs, kein Bedarf bestanden, Mobile Me dermaßen überhastet zu veröffentlichen. Diese interne EMail spricht natürlich wahr – ein Blinder konnte in den vergangenen Monaten sehen, dass MobileMe verfrüht released worden war. Schließlich hakt es an allen Ecken und Enden.

Trotzdem – so ganz abnehmen möchte man Jobs (mal angenommen, die EMail ist kein PR-Trick zur Wahrung des Gesichtes) die Haltung nicht, er hätte mit dem MobileMe-Start nichts zu tun gehabt. Soll das heißen, dass die Verantwortung für das Portal zum Startzeitpunkt gar nicht mehr in seinen Händen gelegen hat? Dann wäre der Rüffel ja auch der indirekte Beweis dafür, dass MobileMe sehr weit unten auf der Prioritätsliste des Apple-Chefs gestanden hatte.

Wie auch immer, in jedem Fall hat Apple neben den erfolgreichen Starts von 3 G iPhone und AppleStore jetzt auch ein offizielles Sorgenkind.

Aus DotMac wird MobileMe

Neben dem neuen iPhone 3G wurde auch der neue Dienst MobileMe auf der WWDC vorgestellt, der in Zukunft das bisherige .mac ersetzen wird.

Wie der Name „MobileMe“ schon vermuten lässt, liegt der zukünftige Fokus auch verstärkt auf mobilen Services. Angekündigt wurde das Ganze als „Exchange – for the rest of us“. Also eine Art Microsoft Exchange Service, den auch Kunden mit ihrem iPhone, Mac oder Windows-Rechner nutzen können, die in ihrer Firma kein Microsoft Exchange nutzen, aber auf die Möglichkeiten nicht verzichten wollen. So wäre es denkbar, dass man sich innerhalb der Familie oder mit Freunden ein entsprechendes Exchange aufbaut. So könnte man Termine und Kontakte untereinander abstimmen. Voraussetzunge ist natürlich, dass man dies will, denn die Kontakte werden automatisch in einer sogenannten „Cloud“ zu deutsch „Wolke“ auf alle anderen Teilnehmer verteilt. Es müssen dann also schon sehr enge Freunde sein. Zumindest mit dem Lebenspartner wäre dies denkbar, da beide oft gleiche Freunde und Bekannte haben und ihre Termine untereinander abstimmen müssen.

Ich werde das wohl so machen, sollte T-Mobile ein Upgradeangebot für das iPhone anbieten, dass ich dann mein altes iPhone meiner Freundin gebe und selbst das neue iPhone nutze. So könnte man MobileMe zusammen nutzen. Ihre Termine würden dann automatisch auf meinem iPhone landen und ich wüsste so immer wann was ansteht bei ihr. Zudem hätten beide so immer alle Kontakte auf dem aktuellen Stand. Ob natürlich das alte iPhone dann als Zweittelefon überhaupt nutzbar ist und ob T-Mobile eine Upgrademöglichkeit anbieten wird, steht auf einem anderen Blatt.

Was mir an MobileMe wirklich gut gefällt, ist die neue Weboberfläche. Die alte DotMac-Oberfläche fand ich immer ziemlich unübersichtlich und ärgerlich fand ich auch, dass man die Web-Gallery online nicht konfigurieren konnte. Die neue Weboberfläche hingegen wirkt sehr aufgeräumt und intitutiv. Man weiß gleich wo man klicken muss, um das zu Erreichen, was man erreichen will. Außerdem wirkt es eher wie eine richtige Applikation als eine Webseite, so kann man Emails und dergleichen einfach per Drag and Drop hin- und herbewegen.

Ich werde mir MobileMe auf jeden Fall genauer anschauen und dann überlegen, ob ich zu einer Mitgliedschaft bereit bin. Mein bisherigen .mac-Abo würde ich zumindest nicht verlängern wollen, aber die neuen Funktionen und die neue Oberfläche von MobileMe gefallen mir sehr. Zudem kostet das Ganze jetzt sogar standardmäßig 20 Euro weniger und bietet dafür sogar nochmal zehn Gigabyte mehr Speicherplatz, also insgesamt 20 Gigabyte. Man hat somit also ein wirklich relativ große Festplatte im Netz, auf die man beispielsweise auch Backups ziehen kann. Wer will, kann zudem die Größe der Online-Festplatte weiter vergrößern. Ich hoffe aber vor allem auch, dass sich die Geschwindigkeit des Services endlich mal verbessert!!

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