Von iPod, iPhone bis Mac und iTunes

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iTunes

17. März 2009
Autor: Christian

Nun ist sie draußen, die neueste Version der beliebten Multimedia Software:  iTunes 8.1 ist da! Die neue Version glänzt vor allem durch viele sinnvolle Neuerungen.

Nachdem ja schon der rundum erneuerte iPod Shuffle auf dem Markt ist eine Apple nun mit iTunes 8.1 nachgelegt und verspricht großes.

Zum einem sollen die Wartezeiten beim laden der Mediathek verkürzt worden sein und auch sonst soll die Software schneller arbeiten, als gewohnt. Die Genius-Leiste wurde verbessert und auch die DJ-Funktion wurde bedacht.iTunes © Flickr by liber

Auch das stöbern und blättern im iTunes Store soll nun schneller vonstatten gehen, als wie man es bisher gewohnt war. Nun ist es auch möglich sich mit der Genius-Sidebar Fernsehbeiträge und Filme anzeigen zu lassen.

Freunde können sich nun auch einen eigenen Titel für den iTunes DK wünschen. Nettes Feature. Auch beim importieren von CDs verwendet die neue iTunes Version auf Wunsch die Audioqualität, wie man sie von iTunes Plus Dateien gewohnt ist.

Auch eine an eine Kindersicherung wurde gedacht, mit welcher sich der iTunes Store und auch iTunes selber sperren lassen. Auch die Eingabehilfen erfuhren quasi eine Generalüberholung und sind mit dem neuen Apple iPod Shuffle kompatibel.

Allerdings haben alle gute Seiten meist auch immer ein eine schlechte, welche sich in  der aktuellen Version durch 2 Sicherheitslücken zeigt.

Der eine Fehler zeichnet sich durch einen Denial-of-Service-Angriff aus, dieser ermöglicht es leider, dass dem Opfer manipulierte Nachrichten untergejubelt werden können.

Das andere Übel ist eine Fehler, welcher sowohl Windows- als auch Mac User betrifft und er ist ein wenig triftiger, als der vorangegangene, denn er ermöglicht es potentiellen Angreifern, beim abonnieren eines Podcast den Benutzernamen und das dazugehörige Passwort für den iTunes Store auszuspionieren. Man darf aber darauf ausgehen, dass Apple schnell Abhilfe schafft.

Die Version 8.1 von iTunes steht für Windows- und natürlich Mac-User kostenlos zum download bereit.


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5. Oktober 2008
Autor: Björn

Apple hat verdammt ängstliche Spekulanten - die anscheinend alles an Steve Jobs’ Gesundheit festmachen.

In den letzten Tagen pendelte der Kurs der Apple-Aktie vollkommen aus dem Ruder. Am Freitag war  er für kurze Zeit um neun Prozent gefallen, nachdem über einen Foreneintrag in den Zuschauerforen des amerikanischen Nachrichtensenders CNN aus unlauterer Quelle verbreitet worden war, dass Apple-CEO Steve Jobs mit Herzproblemen ins Krankenhaus eingewiesen worden wäre. Als Sprecher von Apple diese Nachricht offiziell dementierten, waren schon etliche Broker panisch abgesprungen, der Kurs meilenweit gefallen. Nachdem die Nachricht jedoch dementiert worden war, schnellte die Aktie fast ebenso schnell wieder in die Höhe. Anscheinend hat der iPod- und Mac-Hersteller selbst bei seinen Spekulanten nicht so viel Vertrauen, wie nötig wäre. So hetzt die Aktie jedes Mal wie ein Kaninchen auf der Flucht hin und her, wenn Jobs kurz hustet. Man scheint viel auf ihn zu setzen - und umso weniger auf sein Unternehmen.

Apple blüht weiter - doch der Börsenkurs geht auf und ab. © Meanest Indian / flickr.com

Viele befürchten eh, dass Jobs gesundheitlich angeschlagen ist - eher zur Belustigung des Apple-Geschäftsführers. Festgemacht werden die Spekulationen um seine Gesundheit an der Entfernung eines Tumors, die Jobs vor ein paar Jahren über sich ergehen lassen musste -  man befürchtet nun, der Krebs sei zurück, da Jobs ja in letzter Zeit deutlich an Gewicht verliere. Man hält ihn wohl für ausgezehrt.

Wie Heise berichtete, lieferte Jobs bei der Vorstellung des neuen iPod nano und der neuen iTunes-Version Mitte September selbst sichtlich vergnügt sein eigenes Dementi in Form des berühmten Mark-Twain-Zitats  “The rumors of my death have been greatly exaggerated”, dass sich auf der ersten Folie seiner Präsentation fand.

Er lacht also mal wieder allen ins Gesicht. Wenn die Apple-Investoren doch mal auch so locker wären… Man will gar nicht wissen, über was sie als nächstes in Panik geraten - vielleicht ein blauer Fleck, der als dunkles Omen gewertet wird? Fürchten müssen wir um Apple wohl nicht - die Leichtgläubig- und Beeinflussbarkeit mancher Spekulanten ist  jedoch nahezu lächerlich.


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26. März 2008
Autor: Christian

Wie wäre es, wenn man sich statt Musik zu kaufen, sich diese nur leihen würde?

In einem Interview mit der F.A.Z. verkündete der Chef von Sony-BMG, dem zweitgrößten Musikkonzern der Welt, genau diesen Schritt in aller Voraussicht noch dieses Jahr zu planen. Die Marktforschung hätte ergeben, dass die große Mehrheit an solch einem Angebot interessiert sei. Und im Gegensatz etwa zu einem der Konkurrenten mit seinem Nokia Handy-Musicstore, muss dieses Angebot gar keine Konkurrenz für Apple sein, sondern könnte deren Angebot sogar bereichern!

Doch ist das wirklich so?

Schaut man sich mal im digitalen Musikmarkt um, so stößt man schnell auf den Anbieter Napster, ehemals größter illegaler Musiktauschplatz der Welt, der mittlerweile legal genau so eine Musik-Flatrate für 9,95 Euro im Monat anbietet. Sony-BMG hält dagegen und findet einen Preis von sechs bis acht Euro im Monat realistisch. Klingt auf jeden Fall erstmal gut!

iPod Nano beim Syncen © Yeray Hernández (Flickr)

Wo ist der Haken?

Schaut man sich das Geschäftsmodell von Napster an, dann sieht das auf den ersten Blick schon gut aus. Für 9,95 Euro im Monat erhält man dort Zugriff auf über fünf Millionen Songs, über 430.000 Alben von über 340.000 Künstlern. Doch für diesen Preis darf man die Musik nur auf dem Computer anhören! Wer sich die Songs brennen oder gar auf seinen MP3-Player überspielen will, muss für jeden Song 99 Cent beziehungsweise für ein Album 9,95 Euro zahlen. Zum Glück gibt es aber auch die Napster TO GO Musik-Flatrate, hier darf man für 14,95 Euro im Monat auch die Songs unbegrenzt auf seinen mobilen MP3-Player übertragen, nur das Brennen auf eine CD ist weiterhin nur gegen Kauf möglich. Der große Haken bei dem Angebot von Napster ist allerdings die Kompatibilität von MP3-Playern. Sowohl bestimmte MP3-Player von Creative, iRiver, Maxfield, MOTOROKR, Palm, Sandisk und Trekstor sind hier gelistet, doch der meistverkaufte MP3-Player der Welt, der iPod, fehlt in dieser Liste leider. Und auch der Hinweis auf die Systemvoraussetzung stimmt einen Apple-Fan nicht glücklich: Windows Vista oder Windows XP mit dem Media Player 10 werden hier benötigt. Die Mehrheit der MP3-Player erreicht man hiermit leider nicht.

iPod touch Coverflow © philippbosch (Flickr)

Doch wenn Sony-BMG von sechs bis acht Euro redet, meint man dann ein Äquivalent zu der 15-Euro-Flatrate von Napster oder eher der kleineren Variante, für knappe zehn Euro? Hoffnung schafft zumindest die Aussage, dass Sony-BMG auch mit Apple Gespräche führt. Denkbar wäre es also durchaus, dass zukünftig im iTunes-Store Songs von Sony-BMG gegen eine monatliche Gebühr unbegrenzt im iTunes-Store geladen werden könnten. Das würde natürlich nur wirklich Spaß machen, wenn man sie zumindest dann auch anschließend auf seinen iPod oder sein iPhone überspielen dürfte. Einen ähnlichen Schritt ging vor kurzem auch der Musikkonzern EMI, als dieser als erster großer Konzern Songs ohne digitalen Kopierschutz im iTunes-Store anbot. Mit der Musik-Flatrate dürfte man allerdings genau in diese Fesseln zurückkehren. Sony-BMG versüßt das Ganze allerdings damit, dass man als Nutzer wohl von den herunter geladenen Songs 40-50 im Jahr behalten dürfen wird.

Fazit

Mir gefällt die Idee sehr. Ich muss die Musik nicht unbedingt besitzen. Oft ist es sowieso so, dass mir die Musik nach einigen Malen hören, zu den Ohren heraushängt. Zudem müsste ich die Musik somit nicht dauerhaft speichern, sondern könnte ohne schlechtes Gewissen meine Festplatte entrümpeln. Sollte man dann mal wieder einen Song hören wollen, so könnte man sich ihn problemlos kostenlos wieder herunter laden. Das Konzept ist aus meiner Sicht allerdings nur sinnvoll nutzbar, wenn man sich die Songs dann auch ohne Aufpreis auf seinen iPod oder sein iPhone laden darf. Würde dem so sein und würden eventuell auch noch die anderen Musikkonzerne nachziehen, könnte ich mir durchaus vorstellen monatlich einen Betrag von vielleicht zehn Euro zu zahlen, wenn ich dafür unbegrenzten Zugriff auf eine gigantische Musikbibliothek hätte. So könnte ich auch immer mal wieder neue Songs hören und vielleicht so auch, mir noch völlig unbekannte Künstler neu entdecken! Daumen hoch also für die Idee!


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28. Januar 2008
Autor: Christian

Apple ist momentan noch weltweiter Marktführer in Sachen Musik-Downloads. Dies könnte sich in Zukunft ändern. Amazon plant seinen bisher nur in den USA erhältlichen MP3-Download in 2008 weltweit zu starten.

Mit diesem Plan könnte Amazon für Apple eine Gefahr werden, denn wie jeder weiß, hat auch Amazon eine gigantische Marktmacht und sehr viele zufriedene Kunden. Viele dieser Kunden könnten sich in Zukunft dazu entscheiden, statt im iTunes-Store ihre Musik lieber bei Amazon zu downloaden. Denn auch die Preise sind bei Amazon teilweise besser. So liegt der Preis zwischen 89 und 99 US-Cents, im iTunes-Store hingegen generell bei 99 US-Cent, hierzulande bei 99 Euro-Cent.

Ein weiterer Vorteil des Amazon-Angebots dürfte die Kompatiblität der Songs sein, denn bei Amazon bieten die vier großen Musik-Labels ihre Musik vollständig ohne Rechtemanagement DRM an. Jeder heruntergeladene MP3-Songs kann somit auf jedem MP3-Player abgespielt werden. Ein großer Vorteil, denn im iTunes-Store gekaufte Songs mit DRM-Management können nur auf Apples iPod abgespielt werden. Auch Songs ohne DRM liegen im AAC-Format vor und können meist nicht auf anderen Playern abgespielt werden, wenn diese das Format nicht unterstützen.

Die Songs im Amazon-Online-Shop werden im MP3-Format mit 256 kBit/s angeboten, Apple hingegen bietet seine Songs alle im AAC-Format an, welche sofern DRM vorhanden mit 128 kBit/s und ohne DRM mit 256 kBit/s angeboten werden. AAC hat den Vorteil, dass es weniger Speicherplatz als MP3 in Anspruch nimmt und und dabei eine bessere Klangqualität bei gleicher Bitrate bietet.


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28. Dezember 2007
Autor: Christian

Momentan bietet Apple seinen amerikanischen Benutzern innerhalb des iTunes-Store den Download von Filmen und Serien. Leider ist dies zur Zeit nur nach einen Kauf möglich, welcher mit recht hohen Preisen zu Buche schlägt. Nun soll alles anders werden und man plant ein Mietmodell.

Bisher ist der Kauf von Filmen und Serien nur in den USA möglich. In Deutschland haben wir das Nachsehen, denn hier gibt es keine Filme innerhalb des iTunes-Stores zu kaufen, bis auf ein paar wenige Kurz- und Animationsfilme. Interessanter wäre allerdings ein Mietmodell, denn auch in den USA kostet ein Film in etwa 15 US-Dollar. Hierfür bekommt man aber schon eine DVD, wenn nicht sogar eine hochauflösende Blu-Ray oder HD-DVD.

Daher ist es umso interessanter, dass laut Angaben der Financial Times und des Wall Street Journal die beiden Unternehmen Apple und 20th Century Fox eine Kooperation planen. Schon lange wolle man ein Mietmodell für den iTunes-Store anbieten, bei dem sich die Benutzer den Film gegen einen gewisse Gebühr herunterladen können und nach dem Ansehen das Nutzungsrecht verloren geht. Bisher hatten sich die Filmstudios hier allerdings quergestellt. 20th Century Fox kommt Apple aber nun scheinbar entgegen und plant zudem eigene DVDs mit dem Apple-DRM-System auszustatten, damit auch DVDs in begrenzter Menge für iPod und Apple TV kopiert werden können.

Bisher handelt es sich allerdings nur um interne Angaben, allerdings soll 20th Century Fox bereits bald eine offizielle Erklärung abgeben. Bleibt nur zu hoffen, dass auch endlich mal in Deutschland entsprechende Verträge geschlossen werden.


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