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Das iPhone 3G – worauf wir gewartet haben?

Mit den Worten „Das iPhone auf das Sie gewartet haben“ bewirbt Apple sein neues „iPhone 3G“. Die neueste Variante des beliebten Handys, mit einem Gewicht von 133 Gramm, bietet vor allem mehr Flexibilität und Schnelligkeit. Mit Flexibilität ist die Tatsache gemeint, dass man nun zum Beispiel gleichzeitig surfen und telefonieren kann und mit Schnelligkeit ist an die Browserfunktion, qua Safari, und GPS gedacht. Vor allem der Speicher mit 8 GB und 16 GB ist sehr reizvoll. Dabei sind die Farben: Schwarz und Weiß eher im Hintergrund geblieben.

Mit HTML-E-Mails, Karten via GPS und Safari ist man für die Herausforderungen des Lebens, aber auch der Arbeit, voll ausgerüstet. Gerade für Unternehmen ist die Schnittstelle für Microsoft Exchange ActiveSync gedacht. Hier lassen sich Push-E-Mails, Push-Kalender und Push-Kontakte mit dem Rechner synchronisieren. Außerdem gibt es jede Menge, zum Teil kostenlose, Applikationen.

Es ist also schneller und multitaskfähiger. Aber ob es das Handy der neuen Generation ist, bleibt dem End – User überlassen. Beim Ausprobieren auf der diesjährigen IFA in Berlin kann man sich vielleicht ein besseres Urteil bilden.

60 Millionen iPhone-Apps und ein Kill-Switch

Laut Steve Jobs wurden über den AppStore bisher 60 Millionen Programme heruntergeladen.

Außerdem bestätigte er gegenüber dem Wall Street Journal das Vorhandensein eines iPhone-„Killswitch“.

Die sensationelle Zulauf-Rate des AppStores lässt Jobs darauf hoffen, dass die vielen Downloads, von denen Apple nur 30 % der Einnahmen bekommt, indirekt die Verkäufe von iPhone und iPod Touch ankurbeln werden. Moderne Handys sind seiner Meinung nach im neuen Jahrtausend „all about software“. Keine neue Erkenntnis, aber schön, dass er das genauso sieht…

Wirklich interessant wird es in der zweiten Hälfte des Interviews: Jobs bestätigt die Möglichkeit, über eine vom iPhone abgefragte Blacklist auf den AppleServern bestimmte als „schlecht“ definierte Programme untauglich zu machen. Das bedeutet, er kann theoretisch jedes Programm, das Apple nicht gefällt, auf allen iPhones der Welt abschalten. Das ist etwas mehr Userfreundlichkeit, als ich mir das für mein iPhone gewünscht hätte. Warum darf ich nicht selbst entscheiden, welche Programme ich ausführen möchte?

Was mich noch viel mehr irritiert hat: Die Echos auf diese Meldung hin waren relativ gelassen. Kein Aufschrei der Empörung, sondern bestenfalls ein zartes Stirnrunzeln. Dabei stellt doch diese „Designmöglichkeit“ von Apple zumindest einen Eingriff in das dar, was man als Computer-User so an Rechtefreiheit gewohnt ist.

Quelle: Wall Street Journal

Cooles Plugin für Safari und Firefox

Plugins sind Erweiterungen für Programme wie eben auch für die gängigen Browser. Ein wirkliches tolles Plugin will ich Euch hier kurz vorstellen.

Für den Safari gibt es nur wenige Plugins, für den Firefox hingegen gibt es Plugins in Hülle und Fülle. Dies mag auch daran liegen, dass der Firefox bereits im Windows-Markt ein sehr verbreiteter Browser ist und sich dort in vielen Jahren eine große Sammlung für diesen Browser aufgebaut hat.

Ein wirklich tolles Plugin, welches es sowohl für den Firefox als auch für den Safari gibt, möchte ich Euch hier kurz vorstellen. Es handelt sich um das Plugin Piclens, welches übrigens auch für die Windows-Welt verfügbar ist, hierzu kann ich aber leider nichts sagen. Aber auf meinem iMac offenbart das Plugin vor allem im Firefox ein ganz neues Erlebnis.

Ein wenig erinnert das Ganze an die von Steve Jobs auf der WWDC 2007 präsentierte Core Animation Demo. Die ich übrigens ziemlich genial fand und ich hoffe noch, dass sie auch mal in Mac OS X oder einem entsprechenden Programm Einzug hält. Würde schon ziemlich viel Spaß machen, so seine Videos verwalten zu können.

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Okay, es ist nicht ganz so spektakulär und es funktioniert auch nicht mit Videos, sondern mit Fotos und Bildern, aber vom Stil erinnert es sehr daran. Wenn man nämlich auf einer Seite wie der Google-Bildersuche oder auf Flickr ist, dann kann man sich diese Bilder nun auch in eben so einer spektakulären Ansicht anschauen. Der Bildschirm wird dann ganz schwarz und man kann die Bilder auf so einer 3D-Wand betrachten und darin wunderbar hin- und hernavigieren. Das Betrachten von Fotos und Bildern bekommt so, wie ich finde, eine ganz neue Dimension.

Im Safari ist es nicht ganz so spektakulär, dort kann man sich momentan nur die Bilder einzeln angucken und unten über eine Navigation zu den nächsten Bildern wechseln, aber das ist immer noch netter anzusehen, als in den doch häufig recht langweilig anmutenden Bildersuchen zu navigieren.

Wo bekommt Ihr das Ganze?

Auf der Homepage von PicLens und das Beste daran ist, dass das Plugin momentan noch absolut kostenlos ist! Also einfach mal anschauen und staunen.

VMWare Fusion 1.1 veröffentlicht

Die Virtualisierungssoftware VWMare Fusion 1.1 macht es möglich u.a. das Microsoft-Betriebssystem Windows XP oder Vista innerhalb von Mac OS X laufen zu lassen. So lassen sich bestimmte Programme, die es beim Mac nicht gibt, trotzdem nutzen. Auch Linux lässt sich ausführen. Das jeweilige Betriebssystem ist nicht enthalten und muss gegebenenfalls extra erworben werden.

Das neue Mac OS X Leopard verfügt mit Boot Camp bereits über die Möglichkeit Windows ausführen zu lassen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass man dann sein Mac-System runterfahren und Windows alleine booten muss. VMWare Fusion 1.1 macht es einem da einfacher, man startet einfach das Programm innerhalb seiner gewohnten Arbeitsumgebung in Mac OS X und kann dann ganz normal mit Windows in einem extra Fenster arbeiten. Auch die Boot-Camp-Partition lässt sich so in einem Fenster starten. Auch Drag and Drop zwischen den beiden Systemen klappt problemlos.

VMWare Fusion 1.1 ist nun verfügbar. Für Anwender der Version 1.0 ist das Update kostenlos, alle anderen müssen 79,99 US-$ für eine Einzelplatz-Lizenz zahlen bzw. können die Software 30 Tage lang kostenlos testen.

Zu den Neuerungen gegenüber der Vorgängerversion zählt unter anderem die Unterstützung von Direct X 9.0. So lassen sich ausgewählte Windows-Spiele in der emulierten Umgebung mit Grafikbeschleunigung spielen. Auch ist das Programm jetzt mit deutscher Sprachunterstützung erhältlich.

Das Konkurrenz-Produkt Parallels Desktop for Mac kostet auch 79,99 US-$ und ist bereits in der Version 3.0 verfügbar. Aus eigener Erfahrung, kommt uns allerdings VMWare Fusion schneller vor. Auch die Integration innerhalb des Mac-Betriebssystems ist schöner gelöst. Beide Programme verfügen über einen Modus, in dem man nicht mehr sieht, dass Windows überhaupt noch ausgeführt wird. VMWare Fusion punktet hier allerdings eindeutig, denn hier wird der Exposé-Modus von Mac OS X voll unterstützt, das heißt die Windows-Fenster ordnen sich auf Wunsch auch alle nebeneinander an. Bei Parallels Desktop 3.0 for Mac hingegen bleiben die Windows-Fenster übereinander und nur die Mac-Fenster ordnen sich nebeneinander an. Außerdem läuft Parallels Desktop 3.0 for Mac unseres Empfindens nach langsamer, bei schnellen Fensterbewegungen sieht man schonmal den Windows-Desktop im Hintergrund hinter dem Fenster. VMWare Fusion hingegen läuft hier sehr flüssig und schnell.

Wer kein Geld hat oder ausgeben will, kann auch das kostenlose VirtualBox ausprobieren. Hierbei handelt es sich um ein Open Source Projekt, welches unter der GNU General Public Licence (GPL) verfügbar ist.

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