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Mein Weg zu Apple, warum ein Mac (2. Teil)

In diesem Beitrag erzähle ich Euch wie ich zum Mac gekommen bin.

Im ersten Teil meiner Mac-Switch-Story hatte ich Euch von den Anfängen meiner Computerzeit erzählt, in diesem Beitrag möchte ich Euch jetzt erzählen wie ich letztendlich auf der Mac-Plattform gelandet bin.

Mein Pentium 150 begleitete mich einige Jahre, später wechselte ich dann auch das Mainboard und verbaute einen Pentium 3 mit damals unglaublichen 300 MHz. Das waren Werte, die einem damals schon Freudenstränen in die Augen treiben konnten. Man muss sich auch mal überlegen, dass es auch 330 MHz oder 360 MHz gegeben hätte, der 360 MHz Pentium 3 hätte dann aber locker 1.800 DM gekostet, während es den 300 MHz Pentium 3 für glaube ich knapp 400 DM gab. Da fragt man sich heute wirklich, wo dieser Preisunterschied herkam… Irgendwann gab es dann auch mal wieder ein Mainboard-Update und 900 MHz wurden meinem damaligen ATX-Midi-Tower spendiert. Und die Jahre vergingen mit jeder Menge „Windows-Spaß“. Zu der Zeit probierte ich dann auch mal ein SuSe Linux aus. Die Schnelligkeit beeindruckte mich damals schon, leider war mir das dann damals doch alles noch ein wenig zu fummelig. Der grafische Desktop steckte zu der Zeit bei Linux noch in den Kinderschuhen.

Zu der Zeit programmierte ich auch viel und zu der Zeit hatten wir den Traum eines der zahlreichen jungen aufstrebenen Internetunternehmen zu gründen. Das klappte damals auch ganz gut, wir hatten damals was unseren Mitbewerbern voraus, was kein anderer hatte. Leider führte dies auch dazu, dass kurze Zeit danach ein verärgerter Mitbewerber uns abmahnte. Uns blieb nichts anderes übrig als die Abmahnung zu unterschreiben und unser Projekt vom Netz zu nehmen, denn für einen Rechtsstreit mit einem Streitwert von 50.000 DM hatten wir einfach nicht das nötige Kleingeld. Damals hatten wir auch die Idee einen Buchhandel über das Internet zu gründen, Amazon gab es zu der Zeit auch noch nicht in Deutschland. Leider waren wir auch zu jung und hatten kein Geld, um so ein Projekt durchzuführen 🙂 Tja, leider scheiterte vieles am lieben Geld. Aber ich schweife vom Thema ab.

Also zu der Zeit beschäftigte ich mich auch viel mit den Themen Webdesign und Programmierung. Mit der Zeit bekommt man dann auch ein Auge für ästhetische Dinge, wahrscheinlich der erste Ansatz, der mich später zum Mac brachte. So richtig auf Apple wurde ich dann aber auch erst aufmerksam als Apple den iPod rausbrachte. Das war der erste MP3-Player, der wirklich viel Platz bot. Die ersten MP3-Player waren ja leider nur sehr mager ausgestattet und hatten vielleicht, wenn es hoch kam, an die 64 Megabyte Speicherplatz. Der iPod bot Platz für über 1.000 Songs, das war schon phänomenal. Hantierte man vorher noch mit seinen ganzen Mini-Discs rum, bot der iPod die Möglichkeit seine komplette Musiksammlung immer dabei zu haben, ohne dutzende Speichermedien zusätzlich mit sich rumtragen zu müssen. Gekauft habe ich dann aber letztendlich erst einen iPod der dritten Generation.

Das war also mein erstes Gerät von Apple! Vorher war Apple für mich nur ein Hersteller, der Computer rausbrachte, für Leute, die das Pech hatten keinen Windows-PC bekommen zu haben 🙂 Ich kann mich an einen Klassenkamerad erinnern, der mir immer von seinem ach so tollen Power Mac vorschwärmte, aber immer nicht so genau wusste, was er damit anfangen sollte, denn Spiele gab es für diesen kaum. Diese gab es zur damaligen Zeit immer nur für Windows. Daher konnte ich mit Apple damals eigentlich gar nichts anfangen und wollte so einen Macintosh auch nie besitzen!

Mittlerweile hat sich das natürlich völlig geändert. Mittlerweile hatte ich zahlreiche Apple-Produkte, unter anderem besitze ich jetzt auch ein iPhone, aber wie es dazu kam und welche anderen Apple-Produkte ich in der Zwischenzeit noch so hatte, davon erzähle ich Euch dann in meinem nächsten Beitrag! Also dran bleiben! 🙂