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Mein Weg zu Apple, warum ein Mac (1. Teil)

Es gibt viele Gründe zur Mac-Plattform zu wechseln, meine persönliche Wechsel-Story möchte ich hier schildern.

Den ersten Kontakt mit Computern hatte ich bei Klassenkameraden in der Grundschule. Ein damaliger Freund hatte so ziemlich alles schöne, was man sich vorstellen konnte und dazu gehörte auch ein schicker Commodore C64. Ich war fasziniert von den Disketten und fand es wahnsinnig cool so einen Computer zu bedienen. Es sollte nicht viel Zeit vergehen und mein Vater kaufte sich einen Amiga 500. Wie es so oft ist, saß ich mehr an dem Computer als mein Vater und kannte mich auch schon schnell viel besser damit aus. So vergingen die Jahre und ich war glücklich, zwischendurch spendierte ich meinem Amiga auch noch ein Speicherupgrade auf ein Megabyte, vorher hatte er schließlich nur 512 Kilobyte Arbeitsspeicher. Auch ein zweites Diskettenlaufwerk kaufte ich dazu. Das war dann einfach angenehmer, denn die Spiele wurden immer umfangreicher und brauchten immer mehr Disketten. So konnte man den ständigen Diskettenwechsel zumindest ein wenig eindämmen.

Irgendwann wurden dann die ersten IBM PCs populär. Mein damaliger bester Freund kaufte sich solch einen. Ich glaube das war damals noch ein 286er, natürlich mit MS DOS und Schwarz-Weiß-Bildschirm. Da war mein Amiga 500 mit Farbbildschirm und vielen Spielen wirklich besser. Das Einzige was ich an seinem Computer besser fand, waren die Abenteuer-Spiele wie etwa Monkey Island (Hey… das gibts auch schon auf dem iPhone?), Maniac Mansion oder Zak McKracken. Irgendwann gab es diese Spiele aber dann zum Glück auch auf meinem Amiga und so war ich weiterhin glücklich. Mein Freund musste hingegen ständig neue Bildschirme kaufen, da es nach einiger Zeit dann wieder bessere Schwarz-Weiß-Bildschirme gab, irgendwann wurden sie dann sogar grün (oder waren sie erst grün und dann schwarz-weiß?) und irgendwann gab es auch Farbe. Das habe ich nie ganz verstanden, schließlich besaß ich zur der Zeit schon seit Jahren einen Farbmonitor, der nicht viel mehr gekostet hatte.

Doch die Ära des Amigas sollte zu Ende gehen. Irgendwann, da hatte ich mich schon gar nicht mehr so viel mit Computern beschäftigt, meinte ein Klassenkamerad zu mir, er hätte einen neuen Pentium 100 mit Windows. Von da an, saßen wir viel an seinem Computer und spielten die schönsten Spiele. Ich weiß noch, dass seine Eltern damals dafür knapp 5.000 DM ausgegeben hatten… Ein halbes Jahr später kaufte dann mein Vater einen Pentium 150 für knapp 2.000 DM 🙂 Zu der Zeit wurde auch das Internet populär und meine Telefonkosten stiegen. Damals bekam ich dann auch einen eigenen Telefonanschluss in meinem Zimmer und durfte dann erstmals Telefonrechnungen von teilweise 300-500 DM im Monat bezahlen. Wie ich das gemacht habe, weiß ich leider auch nicht mehr, schließlich war ich Schüler. Woher kam nur das Geld?! Einige Zeit lang hatte ich dann auch noch einen AOL-Account und durfte da noch zusätzlich zu den Telefonkosten, damals lagen diese bei 4,80 DM tagsüber, noch sechs Mark für AOL bezahlen. Kam dann also pro Stunde auf über zehn Mark! Zu der Zeit versuchte man dann auch häufig nur noch ab 21 Uhr online zu gehen, denn ab da kostete die Stunde nur noch 1,80 DM. Leider waren zu dieser Zeit die Leitungen völlig überlastet, so dass man fast keine Seite mehr aufrufen konnte. Damals gab es schließlich noch kein DSL, sondern man musste sich mit seinem Modem, bestenfalls ISDN begnügen. Lustig waren auch die damaligen Command & Conquer Duelle, bei denen ich mit meinem Freund direkt per Modem verbunden war. Das war dann teilweise schneller, weil man so den Provider nicht dazwischen geschaltet hatte. Das waren auf jeden Fall lustige Zeiten.

Der Pentium 150 begleitete mich dann auch noch einige Jahre, wurde lediglich ab und zu mal geupdatet. Wie ich dann zu meinem ersten Mac kam, erzähle ich Euch im zweiten Teil meiner Mac-Switch-Story!