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Lenovo ThinkPad X300 vs. MacBook Air

Gerade habe ich gelesen, dass das Lenovo ThinkPad X300 das Potential zum MacBook Air Killer hat.

Das Lenovo ThinkPad X300 soll also ein MacBook Air Killer sein? Nein, nicht wirklich, das geht ja mal gar nicht. Irgendwie erinnert mich das ThinkPad X300 dann doch eher an ein Relikt aus den 90er Jahren. Okay, die ThinkPads haben ihr Design seitdem beibehalten und gehören sicherlich mit zu den besten Notebooks, aber trotzdem für mich nicht vergleichbar mit dem wunderschönen eleganten MacBook Air.

Ich habe auch noch ein Video entdeckt, welches beide Geräte ein wenig vergleicht und auf dem man auch das Lenovo ThinkPad X300 ganz gut erkennen kann:

[youtube nTNkt82r84E]

Das Lenovo ThinkPad X300 soll die gleichen Chipsätze wie das MacBook Air verwenden und es daher ähnlich leicht machen. In der Grundausstattung kostet das Gerät allerdings 2.799 US-Dollar, das MacBook Air bekommt man schon für 1.699 Euro, ein klarer Unterschied. Wer nicht unbedingt eine Flashfestplatte benötigt, die momentan sowieso noch nicht allzu große Vorteile verspricht, kann hier eine Menge Geld sparen. Zudem ist das MacBook Air wesentlich dünner: 2 cm oder 0,5 cm ist doch schon ein großer Unterschied! Auch der Prozessor mit 1,2 GHz taktet wesentlich langsamer als der beim MacBook Air mit 1,6 GHz oder in der gleichen Preisklasse des Lenovo ThinkPad sogar mit 1,8 GHz.

Aber mal ganz vom Technischen weg, was ist eigentlich der größte Unterschied? Man schaue sich nur mal das Trackpad an: Beim ThinkPad winzig klein, beim MacBook Air hingegen ein großes schönes Trackpad, welches sogar die Multitouch-Technologie von Apple unterstützt. Eleganz muss für mich schlicht und einfach sein, gerade Formen und Linien haben und sich auf das Wesentliche beschränken und nicht davon ablenken und genau darum mag ich das MacBook Air!

Aber den größten Unterschied habe ich fast vergessen: Das ist natürlich das Betriebssystem, wenn ich da schon das Windows XP sehe, da wird mir ganz übel. Der gute Mann hat wohl noch nie auf einem Mac OS X gearbeitet 😉 Ich denke jeder, der eine Weile mit dem Mac-System zu tun gehabt hat, wird nie wieder zur Windows-Welt zurückwollen. Ich für meinen Teil, würde mir so ein Gerät wie das ThinkPad nicht antun wollen. Sicher auf den ersten Blick, würde man es vielleicht ganz nett finden, aber auf Dauer, würde mir das Gerät wohl nur Kopfschmerzen bereiten, schon alleine wegen des schlechten Betriebssystems.

Eine Sache muss man aber dem Lenovo ThinkPad X300 zugute halten, es hat wesentlich mehr Anschlüsse und besitzt sogar einen DVD-Brenner. Und die optional lange Akkulaufzeit ist auch nicht von schlechten Eltern. Aber wann brauche ich diesen DVD-Brenner denn jemals unterwegs? Der nimmt nur Platz weg und kann locker als externes Laufwerk zuhause verweilen. Ich habe jedenfalls noch niemals, seitdem ich lebe, DVDs unterwegs angeschaut, geschweige denn gebrannt. Und wenn ich doch mal eine Datei benötige, dann nutze ich einen USB-Stick. Die gibt es mittlerweile schließlich auch schon in beeindruckenden Größen mit bis zu 8 GB Speicherplatz, wozu dann also noch eine DVD brennen? Und ich hoffe, dass mit einem der folgenden Updates für das MacBook Air auch weitere Anschlüsse hinzukommen, wäre zumindest wünschenswert, aber auch nicht wirklich notwendig. Ein Firewire-Anschluss wäre aber noch ganz nett.

Fazit

Ganz klar, das Lenovo ThinkPad ist für mich als Apple-Fan absolut gar keine Alternative. Aber ich denke, dass können nur Nutzer von Apple-Computern nachvollziehen. Bestes Beispiel war neulich der Kommentar eine Freundes. Er meinte zu mir, er wolle sich einen neuen Computer kaufen und hätte darüber nachgedacht sich ein MacBook zu kaufen, ein anderer Freund, hätte ihm davon aber abgeraten mit der Begründung die Geräte würden ständig Probleme machen und wären absolut überteuert. Dieser Freund ist natürlich eingeschworener Windows-XP-Nutzer, hat aber beruflich schonmal mit Apple zu tun gehabt. Bei solchen Kommentaren kann ich immer nur den Kopf schütteln, ich habe meinen Freund natürlich erstmal darüber aufgeklärt und ihm ins Gewissen geredet. Aber viele wollen sich aus alten Verankerungen nicht lösen und auch mal was neues ausprobieren. Kann man ihnen wahrscheinlich auch gar nicht verübeln, denn so ein Gerät kostet schließlich auch recht viel und das Gefühl eine Fehlentscheidung einzugehen, verleitet dann viele Nutzer doch wieder zu alten Gewohnheiten überzugehen. Schade eigentlich, denn die meisten wissen nicht was ihnen entgeht… Wer allerdings Windows und partout nicht einen Apple-Laptop nutzen will, für den ist das Lenovo ThinkPad X300 sicherlich ein tolles Gerät! Bedenken sollte man aber, dass man auch auf einem Apple-Laptop Windows problemlos nutzen kann…

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7 Kommentare - Kommentarfunktion deaktiviert.

  1. Lustikus sagt:

    Habe auch das air book!

    1. Auf dem Apple Book kann Windows NICHT installiert werden. Ok, es geht schon, aber es gibt keine Treiber für W-Lan, Grafikkarte und Grafikkarte. Danke Apple. Und glaubt das Märchen nicht, das Windows Treiber auf der Apple CD sind – das stimmt nicht!

    2. Kommen wir zum Betriebssystem. Apple Freunde loben das Betriebssystem hoch. Aber was genau ist bei Apple besser? Ich kann nur sagen, was schlechter ist. Zuerst mal gibt es keinen Rechtsklick mehr, anscheinend wäre das zu anspruchsvoll. Softwarevielfalt wie bei Windows…tja…und bei Ladezeiten eine Sanduhr? Fehlanzeige! Habe mich einige Male gefragt, ob ich die Anwendung geöffnet habe, oder nicht!

    Insgesamt würde ich sagen, das Apple ein abgespecktes Vista Betriebssystem ist. Das Design des Gerätes ist toll, aber das wars dann auch schon. Die Zeiten sind einfach vorbei, in denen Apple noch was besonderes war. Inzwischen hat Apple auch Intel.

  2. Christian sagt:

    zu 1.) Warum sollte man Windows nicht installieren können? Das geht entweder über eine Virtualisierungssoftware wie Parallels oder VMWare Fusion oder über Boot Camp.

    zu 2.) Es gibt keinen Rechtsklick? Wie kommst Du darauf? Ich arbeite täglich mit dem Rechtsklick 🙂 Deine anderen Kritikpunkte kann ich nicht nachvollziehen.

    Zu Deinem letzten Absatz: Das ist dann eben Deine persönliche Meinung. Verwunderlich ist dann aber, warum Apple immer mehr Marktanteile gewinnt und eines der wenigen, wenn nicht das einzige Unternehmen in der Branche ist, welches noch Wachstum verzeichnet. Und warum man über Vista nur schlechtes liest und viele wieder auf Windows XP zurückgreifen?! Ich nutze selbst Windows auch ab und an und bin auch wieder zu XP zurückgekehrt.

  3. Junk.Box sagt:

    Hier einmal ein Bericht pro Lenovo X300. Die Höhendifferenz liegt bei gerade mal 2-3mm und nicht 1,5cm. Auch Apple Fans sollten sich einmal die technischen Details anschauen. Natürlich taktet der X300 nur mit 1,2Ghz, mit voller Absicht wurde der SL7100 Prozessor verbaut, der viel teurer ist als die 1,6 oder 1,8 GHz. Es geht darum, Strom zu sparen. Aus dem gleichen Grund auch die Solid State Disk.
    Beim X300 wurde nur Hightech verbaut. Hat jemand von Euch sein AirBook schon einmal 10 Stunden nur mit dem Akku laufen lassen. Wohl kaum. Wenn dann die 10 Sunden abgelaufen sind, kann man beim X300 während des Betriebes den Akku austauschen, mit einem kleinen Knopfdruck. Der Rahmen ist aus Magnesium und Titan, super stabil und super leicht. Er hält punktuell 80 kg aus. Vorsicht: Sollte man beim AirBook nicht ausprobieren. Das Design überzeugt technisch voll und ganz. Klappt man das Display zu, greift alles ineinander und wird zu einer stabilen Einheit, die in alle Richtungen schlagfest ist. Das Think Pad ist Flüssigkeitsresistent. Es hat mattschwarze und kratzfeste Oberflächen, Edelstahlscharniere usw. Ein Trackpad braucht man eigentlich nicht, denn man hat ja den genialen Tackpoint. Ohne jegliches Absetzen kann man damit superschnell arbeiten. Hat man sich nach wenigen Stunden daran gewöhnt, will man nie wieder ein Trackpad. Wer auf Design geht, muss eben bei den technischen Raffinessen abstriche machen.
    Ich lasse das Betriebssystem mal außen vor. Ich selber hatte eine Zeit lang ein MacBook und habe es zugunsten des Lenovo wieder verkauft. Einmal bei Apple angekommen, ist man total abhängig. Es gibt nur wenig Software und die ist sei dem Umstieg auf Intel längst auf dem Winsows Niveau angekommen. Nichts gegen Apple, doch technisch kommen sie nicht an Lenovo heran.

  4. Christian sagt:

    Danke für Deine Meinung! Fand ich sehr interessant zu lesen!

    Nur eine Frage hat sich mir gestellt: Es gibt wenig Software für den Mac? Das habe ich bisher nicht so wahrgenommen, im Gegenteil: Meiner Meinung nach gibt es zwar insgesamt weniger Software, dafür aber meist die qualitativ bessere Software. Nur Spezialanwendungen für bestimmte Branchen sind teilweise nicht bedient, aber diese können entweder Boot Camp oder eine Virtualisierungssoftware nutzen, die so gut wie mit nativer Geschwindigkeit läuft.

  5. Markus sagt:

    In der Grundausstattung kostet das Gerät allerdings 2.799 US-Dollar, das MacBook Air bekommt man schon für 1.699 Euro, ein klarer Unterschied.“

    Sorry, aber ab hier konnte ich das nicht mehr ernst nehmen. Wer so tut als würde er so weit wie möglich objektiv bleiben wollen, muss nicht zu so billigen Tricks greifen und Euro / Dollar beim Preis mischen nur weil er sein tolles Apple Zeug anpreisen möchte.

    1700*Wechselkurs vom 14.4.2008 = 2685.37 US Dollar

    Unterschied also 120 Dollar. Ob das ein klarer Unterschied ist oder nicht bleibt jedem selbst überlassen, aber wenn man ernst genommen werden will, sollte man einheitlich vergleichen. Ich geb den MacBook Preis auch nicht in russischen Rubel an nur damit er teuer wirkt.

  6. sebiprotagonist sagt:

    Hi drei kleine Anmerkungen noch zu deinem Artikel.

    1. Man ist nicht gezwungen Windows zu nutzen, die ThinkPads dürften zu den ambesten durch Linuxsysteme unterstützten Notebooks gehören und man hat natürlich auch die Möglichkeit sich einen Hackintosh zu bauen (obwahl das für Apple-Fans vermutlich keine Option ist).
    2. ThinkPads haben diesen kleinen roten Steuerknuppel in der Mitte der ebenfalls als Maus-/Trackpadersatz dient und nachdem man sich eingewöhnt hat eine sehr gute Performance bieten, vor allem wenn man Maus und Tastatur parallel verwendet.
    3. Eine herausragende Eigenschaft der ThinkPads ist ihre Verarbeitung und Robustheit.

    Welches Notebook man bevorzugt ist aber letztenendes immer auch eine Frage der eigenen Vorlieben und des Anwendungsfalls. Ich persönlich würde mir beide zulegen, wenn die nicht so teuer wären 🙂

  7. Wir setzen beide Geräte seit längerer Zeit ein und möchten mit diesem Video unsere Praxiserfahrungen und Stärken & Schwächen beider Geräte aufzeigen:

    http://youtu.be/hiy2Pukr_gA

    Ich hoffe, das Video kann dem einen oder anderen bei einer Kaufentscheidung helfen.