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iPhone-Handel kann teuer werden

Etwa 1,4 Millionen iPhones sollen illegal in Betrieb sein. Doch die Händler solcher iPhones könnte das teuer zu stehen kommen: Apple verlangt pro iPhone knapp 13.000 Euro!

Apple legt iPhone-Wert auf 13.000 Euro fest, so lautet die Schlagzeile eines aktuellen Artikels bei Spiegel Online. Ein Händler aus Düsseldorf hatte ein gutes Geschäft gewittert und von einem französischen Anbieter 150 gehackte iPhones gekauft, um diese hier weiter zu verkaufen. In der iPhone-Szene ist das ganz normal, werden doch schätzungsweise 40 Prozent der iPhones gehackt und dann mit anderen Providern, in anderen Tarifen genutzt. Das ist auch sehr verlockend, sind die T-Mobile-Tarife hier in Deutschland recht teuer. Erst seit kurzem gibt es auch einen günstigeren Tarif für 29 Euro im Monat, bei dem man im Vergleich zu den Wettbewerbern aber immer noch recht wenig für das Geld geboten bekommt. Daher wollen viele Nutzer der Telekom entgehen und ihr iPhone mit einem anderen Anbieter nutzen.

Natürlich ist der Handel mit dem gehackten iPhone lukrativ. In Frankreich kann man das iPhone auch ohne Vertragsbindung erwerben. Wenn man es dann „jailbreaked“, lässt es sich problemlos auch mit anderen Anbietern hier in Deutschland verwenden, zudem können so auch weitere Programme von Drittanbietern installiert werden. Eine Möglichkeit, die Apple erst in der zukünftigen Firmware anbieten wird, die im Juni erscheinen soll. Doch der Handel mit dem iPhone kann einen teuer zu stehen kommen. Der Händler aus Düsseldorf, welcher die iPhones selbst an einen anderen Händler weiter verkauft hatte, hat nun Post von Apples Anwälten bekommen, hier fordern diese zwei Millionen Euro Schadensersatz! Bei 150 iPhones macht das eine Summe von über 13.000 Euro pro iPhone. Bei so einem hohen Streitfall fallen die Anwalts- und spätere Gerichtsgebühren dementsprechend hoch aus. So wollen die Anwälte für diesen Brief über 13.000 Euro Gebühren! Natürlich sieht der Händler aus Düsseldorf das nicht ein und will nun dagegen vorgehen, was anderes bleibt ihm wahrscheinlich auch nicht übrig.

Es bleibt spannend. Die Anwälte des Düsseldorfer Händlers geben sich kampflustig, doch ist der Ausgang der Verhandlungen unklar. Deutlich wird hier aber, dass Apple mit allen Mitteln verhindern will, dass das iPhone illegal gehandelt wird. So ist es durchaus denkbar, dass weitere solcher Verfahren folgen. Man darf gespannt sein, wie die Sache letztendlich ausgehen wird.

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Ein Kommentar - Kommentarfunktion deaktiviert.

  1. MacBook sagt:

    Man kann zu der Exklusiv-Software Sache mit Apples alten iPhones stehen wie man will – illegal iphones zu verkaufen und sich dann auch erwischen zu lassen ist einfach blöd!