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In Gedenken an Steve Jobs – Apple Visionär stirbt mit 56 Jahren

Zu schnell ging es dann doch, dass es dem langjährigen CEO von Apple nicht gut ging, wusste man spätestens, als er zurück trat und seinem Kollegen Tim Cook den Thron überließ, doch Steve Jobs Tod nur knapp zwei Monate nach seinem Rücktritt schockiert die Welt.

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Ausgerechnet an einem 1. April, im Jahre 1976 startete Steve Jobs, damals noch mit langer Matte, zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne in seiner Garage die mittlerweile weltweit berühmte Computermarke Apple. Für Jobs, der vorher bei Freunden übernachtete, von Pfand und Wohltätigkeitsmahlzeiten lebte, war es die Gelegenheit, sein blühendes Interesse für Technik, Kommunikation und deren Verschmelzung zu verwirklichen.

Ambition, Wissen und Kreativität

Charismatisch und mitreißend, gleichzeitig sehr anspruchsvoll schaffte es Jobs, sein Team nicht selten bis an die Grenzen zu treiben, ein Boss, der nicht immer beliebt, aber immer respektiert wurde. Schon damals – mit der 80er Jahre Company NeXT – ging er den Schritt, Computer so zu gestalten, dass sie möglichst effektiv mit dem Benutzer kommunizieren konnten und umgekehrt. Zu der Zeit von Apple gefeuert, war NeXT die Gelegenheit, neu anzufangen und nach den Sternen zu greifen. Seine visionären Erfindungen waren teurer als der Durchschnitt und deshalb besonders am Anfang nicht so erfolgreich wie die Konkurrenz, erlangten aber schnell Respekt unter den professionellen Computernutzern, die die Innovation (etwa der eingebaute Ethernet Port) und vor allem Zuverlässigkeit der Produkte zu schätzen wussten. NeXT wurde zur Computerfirma für die Spezialisten.

Während er in den 90ern vor allem mit NeXT beschäftigt war, kaufte er nebenbei eine kleine Animationsfirma der Lucasfilms auf, die später zu den nicht ganz so unbekannten Pixar Studios umbenannt wurden, die er immer im Auge behielt, später auch in Verbindung mit Disney begleitete. 1996 kehrte er dann zurück zu Apple und genau ab da an ging es so rapide voran, dass er bereits vier Jahre später erneut zum CEO wurde und mit den illustren i-Produkten die Welt bereicherte (seine Firma natürlich auch). Blickt man zurück, ist es erstaunlich, welche Erfindungen Apple in nur wenigen Jahren auf den Markt brachte, die Computer, Internet und unsere Art zu kommunizieren und zu arbeiten von Grund auf verändert haben.

Der lange Kampf

Bereits 2004 wurde Jobs mit Krebs diagnostiziert, während seiner Auszeit, um den Tumor zu entfernen, übernahm bereits damals Tim Cook. In den darauf folgenden Jahren verfolgte die Presse genaustens Jobs Erscheinung, um seinen Gesundheitsstand – denn der Geschäftsmann sorgfältig für sich behielt – zu ergründen, der immer dünner werdende Apple CEO sorgte immer wieder für Unruhen, ein halbjähriger Gesundheitsurlaub im Jahr 2009 fütterte die Gerüchteküche erneut.

Anfang 2011 nahm er erneut Urlaub, doch trat zwischendurch immer wieder in die Öffentlichkeit, um neue Apple Produkte vorzustellen und sagte auch, dass er – wenn auch Tim Cook als Vertreter tätig wäre – weiterhin ein Auge auf die großen Projekte Apples hätte. Ende August ließ er dann verlauten, dass er als CEO zurücktreten werde, weil er nicht mehr in der Lage wäre, die Aufgaben zu erfüllen. Tim Cook nahm nun vollständig die Rolle als Geschäftsführer ein.

Anderthalb Monate später dann die traurige Nachricht, Steve Jobs verstarb, nach Angaben seiner Familie friedlich und im Kreise seiner Liebsten am 5.10.2011. Ein wahrlich großer Denker des 20sten und 21sten Jahrhunderts hinterlässt eine große Lücke, die wohl nur schwerlich gefüllt werden kann.

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