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I´m a pc – d´oh!

Nachdem Apple im vergangenen Jahr mit der „I’m a Mac“ Kampagne hart auf die ein oder andere Schwäche von Windows gegenüber dem Mac-Betriebssystem geschossen hatten, fing es an zu brodeln in den Köpfen der microsoftchen PR-Abteilung.

Wie in drei Teufels Namen sollte man auf die nicht unamüsanten, aber scharfen Salven aus Steve Jobs Lager reagieren?
Das Resultat flimmert seit kurzer Zeit in Form von bislang zwei Spots unter dem Titel „I’m a PC“ durch den Äther.
Dabei werden zum einen eine junge Frau namens Lauren, zum anderen ein Herr mit dem schönen Namen Glampaolo beim Kauf ihres neuen Laptops von einem Kamerateam begleitet. Beide Kandidaten haben sich ein Kostenlimit für die Neuanschaffung auferlegt.

[youtube mRF9-5itZA4]

Der Clou: finden sie den Rechner Ihrer Wahl, dürfen sie ihn behalten. Während Lauren zwischenzeitlich feststellt, sie sei „nicht cool genug für einen Mac“, weiß Glampaolo genau, was er will. Nämlich „nicht für eine Marke, sondern für einen Computer zahlen“.
So weit, so gut, so viral das Marketing. Am Ende beider Clips steht jeweils der Besitzer eines neuen PC auf dem – vermutlich – Windows seinen Dienst verrichtet. Ein Vergleich der beiden Betriebssysteme, beziehungsweise jegliche Information abseits reiner Hardwaredaten bleiben nämlich aus.

Ob aus gutem Grund oder eher zufällig, sei an dieser Stelle dahingestellt. Vielmehr macht Microsoft sich die krisengebeutelten Brieftaschen der potenziellen Kundschaft zu Nutze und pocht auf die – allseits als Trugschluss bekannte – Geilheit des Geizes.
Das ist nicht nur nicht schön, sondern wird auch noch funktionieren. Ganz einfach weils so schön „menschelt“, wenn die beiden Probanden mit leuchtenden Augen vor den Regalen der Computerfachmärkte stehen.
Fakt ist aber, dass es sowohl bei „I’m a PC“ als auch bei „I’m a Mac“ eigentlich um Computer geht. Und die „menscheln“ nicht, sondern müssen vor allen Dingen eins: funktionieren.
Konnte Apple genau davon überzeugen, lenkt Microsoft leider nur geschickt davon ab.

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