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Eindrücke vom Alu-iMac 20 Zoll

Vor kurzem kam hier der Alu-iMac mit 20 Zoll Bilddiagonale an. Nachdem ich ihn eine Weile getestet habe, hier mein Eindruck.

Von der Bestellung im Apple Store bis zur Lieferung hat es gerademal zwei Tage gedauert bis der iMac geliefert wurde. Respekt an Apple für diese Schnelligkeit! Das war schon ein großes Paket, welches der Paketbote da brachte. Natürlich habe ich nicht lange gezögert und gleich ausgepackt. Der iMac sieht wirklich sehr edel aus. Das Aluminium-Gehäuse hingegen war noch eiskalt von draußen. Daher wartete ich erstmal einige Zeit bis ich ihn das erste Mal anschaltete, aufgrund eventueller Kondensation im Gehäuse des iMacs, die ich nicht riskieren wollte.

Wow! Der iMac begrüßt einen nach dem Einschalten mit dem tollen Intro von Leopard, welches ich bereits von meinem früheren MacBook kannte. Allerdings wirkt das Intro auf dem iMac wesentlich knackiger. Die Farben strahlen einem mit ihrer vollen Pracht entgegen, das Glossy-Display unterstützt diesen Effekt natürlich enorm. Das Display ist wirklich toll, allerdings ist es auch wirklich stark spiegelnd. Im normalen Betrieb fällt einem das eigentlich nicht weiter auf, allerdings wenn man mit dem iMac Filme oder Trailer anschaut, dann verwandelt es sich in dunklen Szenen zu einem wahren Spiegel. So schaue ich mir beispielsweise häufig Kinotrailer an, wenn ich diese in voller Größe, den Bildschirm füllend, betrachten will, kann ich mich auf den Inhalt der Trailer kaum noch konzentrieren, weil ich mich ständig dabei sehe und dieser Anblick dann einfach mal zu gut ist, um sich auf etwas anderes konzentrieren zu können 😉 Nein, mal im Ernst, hier hätte ich mir doch schon die Möglichkeit gewünscht, dass man zwischen einem Glossy- und einem Matt-Display wählen kann.

Das Aluminium ist sehr edel und wirkt sehr professionell. Generell hat man hier mehr das Gefühl ein Pro-Gerät auf dem Tisch stehen zu haben, als bei dem früheren weißen iMac, der eher verspielt wirkte. Der schwarze Rahmen um das Display kann hingegen auch schonmal irritieren. Wenn man nämlich einen dunklen Bildschirm hat, zum Beispiel ein dunkle Webseite, dann merkt man kaum, wo das Display endet und wundert sich dann mitunter, warum aufeinmal ein Teil des Inhalts der Webseite wie abgeschnitten scheint. Ansonsten lässt die schwarze Umrandung das Bild des iMacs natürlich noch kontrastreicher erscheinen.

Mit dem iMac wird auch die flache Alu-Tastatur geliefert. Ein wirklich schickes Teil, muss ich sagen! Mit ihr lässt es sich auch sehr gut tippen. Zudem muss man durch das flache Gehäuse nicht mehr die Hände so sehr anwickeln, was auch die Sehnen schont. An den Seiten der Tastatur befindet sich je ein USB-Anschluss, hier kann man die mitgelieferte Maus anschließen. Leider quietscht diese bei mir mit jedem Klick, was schon auf Dauer sehr nervig sein kann, deswegen werde ich die Maus gegebenfalls umtauschen. Wer hingegen sein iPhone an die Tastatur anschließen will, der wird von iTunes mit Fehlern überhaupt, dass das iPhone fehlerhaft und die Struktur defekt sei und man das iPhone unbedingt wiederherstellen solle. Nach einiger Zeit fand ich dann allerdings raus, dass dies scheinbar einfach nur daran lag, dass der USB-Anschluss an der Tastatur zu wenig Strom für solche Anwendungen lieferte. Daher muss man USB-Kabel an die Rückseite des iMacs anschließen. Hier stehen insgesamt drei Anschlüsse zur Verfügung. Ich hätte mir hier eher eine Möglichkeit gewünscht, dass sich einige Anschlüsse auch an der Seite befunden hätten, denn so ist es häufig recht mühselig USB-Sticks oder dergleichen anzustöpseln. Hierzu muss dann jedesmal der iMac erst gedreht werden, wenn man nicht sonst einen freien Zugang zur Rückseite des iMacs hat.

Fazit

Insgesamt macht der iMac einen tollen Eindruck. Ich bin jedenfalls hin und weg! Auch der Sound klingt satt und dynamisch. Das Spiegeln stört nur in dunklen Szenen und hellem Umgebungslicht. Ausreichend Anschlüsse hat er auch, so hat er sogar einen Firewire-400 und Firewire-800-Anschluss, eine Schnittstelle, die beispielsweise das neue MacBook Air schmerzlich vermissen lässt. Zudem ist der iMac ein wahres Monster an Rechenkraft. Mit ihm lassen sich so gut wie alle komplexen Anwendungen und Spiele ausführen. Dieser iMac verfügt über eine Grafikkarte mit 256 MB VRAM, ist also auch für grafikintensive Aufgaben bestens gerüstet. Für den Preis ein super Rechner. Wer sich einen neuen Computer kaufen will oder vielleicht gar über einen Switch zur Mac-Plattform nachdenkt wird mit diesem tollen Mac nichts falsch machen und seine wahre Freude daran haben. Absolute Kaufempfehlung!

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Ein Kommentar - Kommentarfunktion deaktiviert.

  1. Joachim sagt:

    Willkommen im Club

    Ich kann Deinem Artikel nur beipflichten.
    Siehe meinen Artikel hierzu vom letzten Jahr.
    http://webblog.unixweb.net/2007/10/03/mein-neuer-imac/

    Gruss Jochim