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Drobo, die sicherere Speicherlösung

Heute möchte ich Euch ein wirkliches cooles Gerät vorstellen und hätte ich das Geld, würde ich es mir sofort zulegen! Es handelt sich um den „Drobo“.

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Der Drobo ist ein externes Gehäuse, in das man 3,5 Zoll Festplatten unterbringen kann, um auf diesen Daten zu sichern. Im Gegensatz zu der zuletzt vorgestellten Speicherlösung MyBook Studio II, kann man in den Drobo zudem jede 3,5 Zoll Festplatte mit SATA-Anschluss einbauen und ist nicht auf bestimmte Hersteller angewiesen. Das Besondere daran ist aber, dass es sich um ein vollwertiges Raid-System handelt, das allerdings keinerlei Konfiguration benötigt! Man kann also jede Festplatte mit SATA-Anschluss einfach in den Drobo hineinschieben, ohne Schrauberei, und der Drobo kümmert sich um den Rest. Wenn man zum Beispiel eine 500 GB Festplatte sowie eine 250 GB Festplatte hat, dann kann man diese beide einfach in den Drobo stecken und durch eine Spiegelung der Festplatten sind die Daten in Zukunft sicher. Sollte eine der beiden Festplatten ausfallen, so sind die Daten weiterhin vorhanden.

Der Drobo fasst die Daten zudem zu einer großen Einheit zusammen, es ist also so als ob man eine große zusätzliche Festplatte hätte. Zudem wird durch die Spiegelung der Daten nicht der doppelte Speicherplatz verbraucht, wie man vielleicht denken könnte, sondern nur der 1,5-fache Speicherplatz! Insgesamt lassen sich in den Drobo bis zu vier Festplatten einbauen, die jederzeit durch größere Festplatten ersetzt werden können. Das geht sogar problemlos im laufenden Betrieb. Der Drobo ist nach oben hin mehr oder weniger offen, das heißt, wenn größere Festplatten erscheinen, können diese problemlos eingebaut werden. Der Hersteller gibt hier an, dass nach oben hin keine Grenzen vorhanden sind! Das heißt solange die Festplattengrößen steigen, können auch größere Festplatten eingebaut werden. Voraussetzung ist natürlich immer, dass diese über einen SATA-Anschluss verfügen und 3,5 Zoll groß sind.

Man kann so also mit kleinen Festplatten beginnen und mit der Zeit seinen Drobo immer weiter vergrößern. Das ist ein wirklich cooles Feature und dank der Spiegelung, die der Drobo permanent vornimmt, sind die Daten auch wirklich sicher, da sie nicht nur auf einer Festplatte vorliegen. Mac-User werden nur den fehlenden Firewire-Anschluss bemängeln, denn der Drobo besitzt ausschließlich einen USB-2.0-Anschluss. Zudem wird Time Machine unterstützt! Preislich ist das Wundergerät auch nicht ganz günstig, knapp 540 Euro werden fällig. In diesem Preis sind noch keine Festplatten enthalten! Aber für den ein oder anderen ist das Gerät sicherlich sein Geld wert und wenn ich das Geld zur Zeit hätte, würde ich wahrscheinlich auch zuschlagen!

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