Von iPod, iPhone bis Mac und iTunes

Software

14. März 2008
Autor: Christian

Geht es Euch auch manchmal so, dass Ihr im Radio einen Song hört und nicht wisst wie er heißt? Dann gibt es genau das richtige Programm für den Mac für Euch!

Tunatic - funktioniert leider nicht immer…

Das kleine Programm “Tunatic“erkennt Songs über das integrierte Mikrophon Eures MacBook, MacBook Pro oder iMac. Das kleine Programm, welches sich wunderbar in einer Ecke des Bildschirms positionieren lässt, verbindet sich hierzu mit einem Server und versucht nun anhand der erkannten Musikwellen den Song zu identifizieren. Wirklich nützlich auch, wenn man beispielsweise viel Internetradio hört und dann mal nicht weiß, welcher Song gerade gespielt wird.

Leider muss man momentan sagen, dass noch nicht viele Songs erkannt werden. Nur ganz bekannte Songs werden momentan identifiziert, aber die sucht man dann wahrscheinlich auch gerade nicht, denn die kennt man meist sowieso schon. Aber selbst sehr bekannte Songs, die hier in Deutschland sogar auf Platz 1 der Charts waren, wie “Timbaland feat. OneRepublic - Apologize”, hat das Programm in meinem Test noch nicht erkannt. Schade, ist doch gerade dieser Song in Deutschland der erfolgreichste Download-Song aller Zeiten, welcher bereits über eine Million Mal heruntergeladen wurde.

Naja, aber wenn die Datenbank dann doch mal einen Song kennt und man den Lautsprecher auch laut genug aufgedreht hat, damit das Mikrophon den Song auch hören kann, dann klappt die Erkennung wirklich gut! Habe das bereits mit einigen Songs getestet und selbst nicht so bekannte Songs werden teilweise erkannt. Es kann sicherlich nicht schaden, sich das kleine aber feine Programm zu laden und zu hoffen, dass die Datenbank zur Songerkennung in Zukunft noch weiter ausgebaut wird.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
28. Februar 2008
Autor: Christian

Die Firma ProSaldo hat die finale Version ihrer Buchhaltungssoftware Monkey Office 2008 für den Mac herausgegeben.

Wer Gewerbetreibender oder Freiberufler ist und Buchhaltungskenntnisse hat, der sucht vielleicht nach einer passenden Software für seinen Mac, um mit ihr die monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen durchführen zu können. Aus eigener Erfahrung kann ich hier Monkey Office 2008 empfehlen. Das Programm ist in drei Arbeitsbereiche gegliedert: In einem der ausgewählten Hauptfenster arbeitet man, links hat man ein Infofenster, in dem die aktuellen Konten eingeblendet werden und unten gibt es ein Übersichtsfenster, welches das Journal der aktuellen Buchungen enthält.

Die Express-Version von Monkey Office 2008 kostet hierbei 189 Euro, die Basic-Version 259 Euro und die Standard-Version 319 Euro, alles zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Die jährlich neueste Version erhält man dann zu einem Upgrade-Preis, sollte man dieses Upgrade innerhalb von sechs Monaten nach Kaufdatum erscheinen, bekommt man dieses sogar kostenlos. Die Express-Version dürfte für viele Kleingewerbetreibende völlig ausreichend sein, wer allerdings Bilanzen erstellen will oder muss, sollte zu einer der größeren Versionen greifen. Diese bieten dann auch weitere Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten.

Rechnung erstellen in Monkey Office 2008

Neu in dem Programmpaket Monkey Office 2008 ist die Auftragsverwaltung. Mit ihr lassen sich Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen, Abschlagsrechnungen und Gutschriften erstellen und entsprechend verbuchen. Man hat also nun endlich auch eine Faktura-Lösung integriert und kann seine Rechnungen sehr komfortabel erstellen. So lassen sich verschiedene Produkte und Dienstleistungen anlegen und dann komfortabel in die Rechnungserstellung übernehmen.

Adresse anlegen in Monkey Office 2008

Auch eine neue Adressverwaltung für Kunden und Lieferanten wurde integriert. Auch lassen sich diesen Kundennummern zuordnen, wenn gewünscht auch bereits vorhandene. Die offenen Rechnungen lassen sich dann in den Offenen Posten begutachten oder die entsprechenden Zahlungen zuordnen. Dies wurde alles sehr schön gelöst.

Anlageverwaltung in Monkey Office 2008

Noch nicht komplett enthalten, ist der neue GWG-Sammelposten, auf den man seit 2008 angeschaffte Güter zwischen 150 Euro und 1.000 Euro buchen muss und der dann über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Entwickler versprechen aber diese Funktionalität noch im März kostenlos nachzuliefern. Generell sind die unterjährigen Updates sowieso kostenlos, nur ein Upgrade auf eine Version des neuen Jahres kostet etwas, sofern man seine Version innerhalb der ersten Jahreshälfte erworben hatte.

Aus eigener Erfahrung kann ich dieses Programm nur empfehlen. Es ist problemlos möglich, monatlich seine Umsatzsteuervoranmeldungen über die ELSTER-Schnittstelle abzugeben. Auch ein DATEV-Import und -Export soll problemlos möglich sein, so dass man beispielsweise zum Ende des Jahres zur Erstellung des Jahresabschlusses seine gebuchten Daten an den Steuerberater übergeben und nach erfolgreicher Durchführung die Daten wieder importieren kann. Durch die neue Auftragsverwaltung erübrigt sich endlich auch das Verwenden verschiedener Programme oder das Erstellen seiner Rechnungen in Excel und Co. Das Programm ist übrigens auch für Windows verfügbar, dabei ist die Lizenz für beide Systeme gültig. Wer beispielsweise kurzfristig auf Windows umsteigen will oder muss, kann problemlos dann dort seine Buchhaltung weiter führen. Wünschenswert wäre nur noch eine integrierte Lohnbuchhaltung, eine Möglichkeit seine Anlagegüter monatlich abzuschreiben und nicht nur jährlich und die PDF-Druckausgabe als Text und nicht als Grafik, wodurch PDF-Dateien teilweise sehr groß werden können und zudem nicht von Spotlight indexiert werden. Aber das ein oder andere Feature wird mit einer der folgenden Versionen sicherlich noch nachgeliefert. Alles in allem ein tolles Produkt!


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
20. Februar 2008
Autor: Christian

Plugins sind Erweiterungen für Programme wie eben auch für die gängigen Browser. Ein wirkliches tolles Plugin will ich Euch hier kurz vorstellen.

Für den Safari gibt es nur wenige Plugins, für den Firefox hingegen gibt es Plugins in Hülle und Fülle. Dies mag auch daran liegen, dass der Firefox bereits im Windows-Markt ein sehr verbreiteter Browser ist und sich dort in vielen Jahren eine große Sammlung für diesen Browser aufgebaut hat.

Ein wirklich tolles Plugin, welches es sowohl für den Firefox als auch für den Safari gibt, möchte ich Euch hier kurz vorstellen. Es handelt sich um das Plugin Piclens, welches übrigens auch für die Windows-Welt verfügbar ist, hierzu kann ich aber leider nichts sagen. Aber auf meinem iMac offenbart das Plugin vor allem im Firefox ein ganz neues Erlebnis.

Ein wenig erinnert das Ganze an die von Steve Jobs auf der WWDC 2007 präsentierte Core Animation Demo. Die ich übrigens ziemlich genial fand und ich hoffe noch, dass sie auch mal in Mac OS X oder einem entsprechenden Programm Einzug hält. Würde schon ziemlich viel Spaß machen, so seine Videos verwalten zu können.

Okay, es ist nicht ganz so spektakulär und es funktioniert auch nicht mit Videos, sondern mit Fotos und Bildern, aber vom Stil erinnert es sehr daran. Wenn man nämlich auf einer Seite wie der Google-Bildersuche oder auf Flickr ist, dann kann man sich diese Bilder nun auch in eben so einer spektakulären Ansicht anschauen. Der Bildschirm wird dann ganz schwarz und man kann die Bilder auf so einer 3D-Wand betrachten und darin wunderbar hin- und hernavigieren. Das Betrachten von Fotos und Bildern bekommt so, wie ich finde, eine ganz neue Dimension.

Im Safari ist es nicht ganz so spektakulär, dort kann man sich momentan nur die Bilder einzeln angucken und unten über eine Navigation zu den nächsten Bildern wechseln, aber das ist immer noch netter anzusehen, als in den doch häufig recht langweilig anmutenden Bildersuchen zu navigieren.

Wo bekommt Ihr das Ganze?

Auf der Homepage von PicLens und das Beste daran ist, dass das Plugin momentan noch absolut kostenlos ist! Also einfach mal anschauen und staunen.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
13. Februar 2008
Autor: Christian

Vor kurzem hat Equinux das eBay-Auktions-Verwaltungsprogramm iSale 5 veröffentlicht. Grund genug für mich einen Blick auf das Programm zu werfen und eine erste Auktion mit iSale 5 einzustellen.

Die Installation geht schnell und problemlos, hierzu zieht man einfach das Programm in den Programme-Ordner. Nach dem Start werden einem zwei Auktionen präsentiert, wie sie aussehen könnten. Diese kann man problemlos löschen oder auch schon für die eigene Auktion verwenden. Ich habe sie jedenfalls gelöscht. Zur Verwendung von iSale 5 muss man nun noch seinen Ebay-Account für die Verwendung mit dem Programm autorisieren. Hierzu gibt man einfach seinen Ebay-Namen mit Passwort in iSale 5 an, woraufhin sich dieses mit Ebay verbindet und um Bestätigung bittet. Anschließend kann es losgehen.

iSale 5 Vorlage auswählen © AppleView

iSale 5 gliedert sich in drei Bereiche: oben die Menüleiste, die auf Wunsch auch konfiguriert werden kann, an der linken Seite befindet sich eine Gliederung, wie man sie etwa bereits aus iTunes oder dem Finder kennt und im rechten Bereich befindet sich die eigentliche Arbeitsfläche. Startet man eine neue Auktion, hat man die Wahl dies mit oder ohne Vorlage zu tun. Für meinen Test habe ich die Möglichkeit genutzt, eine Vorlage zu verwenden. Die Auswahl der Vorlage ist sehr schön gelöst, oben bekommt man eine Themenauswahl geboten, beispielsweise lassen sich Vorlagen aus den Bereichen Auto, Bücher, Computer, Elektronik oder dergleichen auswählen und unten sieht man die verschiedenen Vorlagen. Die ausgewählte Vorlage wird unter Verwendung von Core Animation sehr schön animiert pulsierend dargestellt. In meiner Auktion möchte ich einen Riegel Arbeitsspeicher verkaufen, den ich aus meinem iMac ausgebaut habe, um ihn durch neuen Arbeitsspeicher zu ersetzen. Nach Auswahl einer Vorlage, lässt sich die Beschreibung nun einfach in dem rechten Entwurf-Fenster eingeben, man sieht also bereits im Reiter “Auktion” eine Vorschau der Auktion, die man nun optisch seinen Wünschen entsprechend anpassen kann. Hier gibt man nun also seine Auktionsbeschreibung ein.

iSale 5 Bearbeiten der Vorlage © AppleView

Für das Einbinden von Bildern gibt es mehrere Möglichkeiten, sowohl der Import aus iPhoto, das Aufnehmen mit der iSight-Kamera oder auch das einfache Hineinziehen von Fotos klappt problemlos. Zudem besteht die Möglichkeit verschiedene Dienste nach Fotos zu durchsuchen, standardmäßig wird bereits die Google Bildersuche, Flickr und Co. durchsucht. Hierbei sollte man aber bedenken, dass die Fotos gegebenenfalls bei Benutzung in der eigenen Auktion durchaus Urheberrechte verletzen können, daher ist es meist besser eigene Bilder zu verwenden. Über das Menü lassen sich Layout-Elemente einblenden, die sich dann einfach in das Layout hineinziehen lassen. Mit diesen Layout-Elementen lässt sich das Design der Auktion sehr einfach seinen eigenen Wünschen entsprechend anpassen.

iSale 5 Layouts einbinden © AppleView

Wenn man soweit fertig ist, geht man in den nächsten Reiter “Details”. Hier lässt sich der Auktionstitel und andere Ebay-relevante Einstellungen tätigen, wie etwa die Auswahl der Kategorie oder ob man Sofort-Kauf anbieten möchte oder nicht.

iSale 5 Details einstellen © AppleView

Hat man auch hier alle Einstellungen getätigt, kann man nun in dem Reiter “eBay-Vorschau” eine Vorschau seiner Auktion sehen. Bis hierhin wurde aber noch nichts bei eBay eingestellt, man kann also jederzeit zurückkehren und Änderungen an seiner Auktion vornehmen. Ist man zufrieden, kann man seine Auktion nun online stellen, indem man oben rechts auf den Button “Einstellen” klickt.

iSale 5 Ebay-Vorschau © AppleView

Die Auktion wird nun untersucht, wird nun festgestellt, dass noch etwas bei den Einstellungen fehlt, wird darauf hingewiesen, indem der jeweilige Bereich farblich pulsierend hervorgehoben wird. Ist man soweit fertig, verbindet sich iSale 5 mit eBay und es werden einem die anfallenden Gebühren angezeigt, ist man damit einverstanden, kann man bestätigen oder gegebenenfalls nochmals zurückkehren, um etwas an den Einstellungen zu korrigieren.

iSale 5 Anfallende Ebay-Gebühren © AppleView

Sobald die Auktion eingestellt wurde, ändert sich die “Fahne” oben rechts von “Entwurf” in “Läuft”. Nun kann man sich auch in dem Reiter “Verkaufsabwicklung” aktuelle Informationen zur Auktion anschauen.

iSale 5 Auktion läuft © AppleView

iSale 5 kostet 39,95 Euro als Einzelplatz-Version. Für nur 10 Euro mehr gibt es eine Familien-Lizenz für fünf Arbeitsplätze. Hierbei sollte man beachten, dass wenn man mehrere Rechner hat und iSale 5 auf diesen nutzen will, auch mehrere Lizenzen kaufen sollte, denn ähnlich wie bei iTunes, lässt sich iSale 5 sonst auch nur auf einem Rechner nutzen. Will man das Programm auf einem anderen Rechner nutzen, muss man sonst erst das Programm von dem einen Rechner abmelden und kann es dann erst auf dem anderen Rechner aktivieren. Beachten sollte man auch, dass zur Nutzung bereits Mac OS X Leopard vorausgesetzt wird, dies liegt wohl daran, dass bereits intensiv von den ganzen Core Animations Nutzung gemacht wird. Das Programm ist sehr einfach zu bedienen und lohnt sich für Personen, die viele Auktionen auf Ebay einstellen und diese hübsch gestalten wollen.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
12. Februar 2008
Autor: Christian

Apple hat das nächste große Update für Mac OS X Leopard zum Download freigegeben. Die Version 10.5.2 bietet zahlreiche Neuerungen und ist das bisher größte Update für den Leoparden.

Über die Softwareaktualisierung habe ich mir das knapp 340 Megabyte große Update gezogen. Anschließend musste der Mac neu gestartet werden und es dauerte erstmal einige Zeit, dann hat er sich erneut selbst gestartet und irgendwann war es dann soweit und Leopard startete neu. Anschließend gab es in der Software-Aktualisierung dann noch ein weiteres Leopard-Grafik-Update mit knapp 50 Megabyte Größe, also nochmals neu gestartet, dann ging es aber ans Besichtigen.

Leopard © Edgar Thissen (Flickr)

Auf den ersten Blick fiel mir erstmal die neue Anzeige für den Time-Machine-Status in der oberen Menüleiste auf. Hier kann man von nun an sehen wann gebackuped wird und wielange der Spaß noch dauert. Vorher wusste man das leider nie genau und konnte es nur anhand der “rödelnden” Festplatte erahnen. Ein schönes neues Feature also.

Dann gibt es noch die Möglichkeit die Stacks im Dock nun als Liste anzeigen zu lassen. Das ist im Grunde nichts anderes als ein Auswahlmenü wie man es bereits kennt, wenn man die CTRL-Taste zusammen mit der Maustaste zusammen drückt. Das sieht zwar nicht mehr so schick aus wie die ausfahrenden animierten Stacks, allerdings ist diese Variante bei vielen Dateien im jeweiligen Stack wesentlich übersichtlicher. Zusätzlich gibt es jetzt die Option sich die Stacks nicht nur als Stapel im Dock anzeigen zu lassen, sondern auch als pures Ordnersymbol. Man erhält somit keine Vorschau mehr, was sich in dem Ordner befindet, es sieht aber einfach aufgeräumter im Dock aus. Beides also schöne neue Features.

Weiterhin lässt sich die Transparenz der Menüleiste nun abschalten. Viele Nutzer störte diese Transparenz bisher, man hat nun also die Wahl und kann zur guten alten nicht transparenten Menüleiste zurückkehren. Insgesamt also einige sinnvolle optische Neuerungen. Allerdings hat sich auch unter der Haube einiges getan. Eine Zusammenfassung aller neuen Funktion von 10.5.2 gibt es auf der Seite von Apple. Es handelt sich um das bisher größte Update für Leopard und viele Nutzer, die bisher noch auf Tiger gesetzt haben, könnten so langsam auf Leopard umsteigen. Insgesamt macht es auf mich den Eindruck wesentlich flüssiger und stabiler zu laufen.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
12. November 2007
Autor: Christian

Die Virtualisierungssoftware VWMare Fusion 1.1 macht es möglich u.a. das Microsoft-Betriebssystem Windows XP oder Vista innerhalb von Mac OS X laufen zu lassen. So lassen sich bestimmte Programme, die es beim Mac nicht gibt, trotzdem nutzen. Auch Linux lässt sich ausführen. Das jeweilige Betriebssystem ist nicht enthalten und muss gegebenenfalls extra erworben werden.

Das neue Mac OS X Leopard verfügt mit Boot Camp bereits über die Möglichkeit Windows ausführen zu lassen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass man dann sein Mac-System runterfahren und Windows alleine booten muss. VMWare Fusion 1.1 macht es einem da einfacher, man startet einfach das Programm innerhalb seiner gewohnten Arbeitsumgebung in Mac OS X und kann dann ganz normal mit Windows in einem extra Fenster arbeiten. Auch die Boot-Camp-Partition lässt sich so in einem Fenster starten. Auch Drag and Drop zwischen den beiden Systemen klappt problemlos.

VMWare Fusion 1.1 ist nun verfügbar. Für Anwender der Version 1.0 ist das Update kostenlos, alle anderen müssen 79,99 US-$ für eine Einzelplatz-Lizenz zahlen bzw. können die Software 30 Tage lang kostenlos testen.

VMWare Fusion 1.1

Zu den Neuerungen gegenüber der Vorgängerversion zählt unter anderem die Unterstützung von Direct X 9.0. So lassen sich ausgewählte Windows-Spiele in der emulierten Umgebung mit Grafikbeschleunigung spielen. Auch ist das Programm jetzt mit deutscher Sprachunterstützung erhältlich.

Das Konkurrenz-Produkt Parallels Desktop for Mac kostet auch 79,99 US-$ und ist bereits in der Version 3.0 verfügbar. Aus eigener Erfahrung, kommt uns allerdings VMWare Fusion schneller vor. Auch die Integration innerhalb des Mac-Betriebssystems ist schöner gelöst. Beide Programme verfügen über einen Modus, in dem man nicht mehr sieht, dass Windows überhaupt noch ausgeführt wird. VMWare Fusion punktet hier allerdings eindeutig, denn hier wird der Exposé-Modus von Mac OS X voll unterstützt, das heißt die Windows-Fenster ordnen sich auf Wunsch auch alle nebeneinander an. Bei Parallels Desktop 3.0 for Mac hingegen bleiben die Windows-Fenster übereinander und nur die Mac-Fenster ordnen sich nebeneinander an. Außerdem läuft Parallels Desktop 3.0 for Mac unseres Empfindens nach langsamer, bei schnellen Fensterbewegungen sieht man schonmal den Windows-Desktop im Hintergrund hinter dem Fenster. VMWare Fusion hingegen läuft hier sehr flüssig und schnell.

Wer kein Geld hat oder ausgeben will, kann auch das kostenlose VirtualBox ausprobieren. Hierbei handelt es sich um ein Open Source Projekt, welches unter der GNU General Public Licence (GPL) verfügbar ist.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
Seite 8 von 8« Start...«45678
© AppleView - Impressum