Von iPod, iPhone bis Mac und iTunes

iPhone

20. Mai 2008
Autor: Christian

Viele Apple-Anhänger haben es sich gewünscht: Das iPhone mit UMTS ohne T-Mobile-Vertrag und stattdessen einen Vertrag oder gar Prepaid-Karte bei einem anderen Anbieter nutzen zu können.

T-Punkt © compujeramey (Flickr)

Doch daraus wird wohl nichts… das iPhone bleibt wohl exklusiv, so zumindest meldet es die Nachrichtenagentur Reuters. In der letzten Zeit hatten sich die Meldungen vermehrt, in denen in anderen Ländern bekannt wurde, dass Apple hier von seiner Exklusivität Abstand nehmen wird. So wird es auch in einigen unserer Nachbarländer das iPhone von mehreren Mobilfunk-Anbietern mit verschiedenen vertraglichen Verpflichtungen zu beziehen geben. Doch in einem Interview gab jetzt der T-Mobile-Chef bekannt, dass man in Deutschland erwarte, dass das iPhone weiterhin exklusiv bei T-Mobile bleibe. Angeführt wurde auch die sehr gute Zusammenarbeit mit Apple. Natürlich kann man vieles erwarten, ob es dann letztendlich so eintreffen wird, ist auch nochmals eine andere Sache.

Das UMTS-iPhone ohne Vertrag wird es wohl also erstmal nicht bei uns geben. Aber alles ist auch eine Frage der Zeit. Genausogut kann es sein, dass der Vertrag zwischen T-Mobile und Apple eine gewisse Laufzeit hat, schließlich will auch T-Mobile die Sicherheit das iPhone exklusiv vertreiben zu können, wenn man schon einen großen Teil der Mobilfunkgebühren an Apple weiterleitet. Ich denke spätestens in zwei Jahren wird es auch hier das iPhone ohne Vertrag zu kaufen geben. Zwei Jahre sind in diesem Segment eine lange Zeit. Das iPhone beispielsweise gibt es hierzulande knapp sieben Monate und es ist in dieser Zeit schon viel passiert. Warum also nicht optimistisch in die Zukunft blicken?


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14. Mai 2008
Autor: Christian

Es ist ein offenes Geheimnis, das Apple auf der diesjährigen WWDC, die am 9. Juni stattfindet, ein iPhone mit UMTS-Funktionalität vorstellen wird.

In einem Monat kommt das neue iPhone © booleansplit (Flickr)

Wie René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, bekannt gab, wurden bisher rund 100.000 iPhones in Deutschland verkauft. Wenn man bedenkt, dass bei der Markteinführung bereits am ersten Tag 10.000 Geräte abgesetzt wurden, klingt diese Zahl allerdings schwindend gering. Scheinbar ist das iPhone doch nicht so interessant wie gedacht? Oder sind die Preise, die die Deutsche Telekom für das Gerät und Tarife verlangt, einfach zu überzogen?

Es könnte aber auch daran liegen, dass das iPhone bisher viele Funktionen nicht besitzt, die andere Handys bereits haben. Handys mit UMTS-Geschwindigkeit sind heute in Deutschland normal. Doch das iPhone besitzt diese Funktionalität nicht, es kommt gar stiefmütterlich daher, wirkt veraltet. Doch in knapp einem Monat könnte sich das schlagartig ändern! Denn dann wird das neue iPhone kommen! Das ist kein Geheimnis mehr, es ist im Grunde schon Gewissheit. Nur was es können wird, ob es völlig neu ist oder nur ein paar zusätzliche Extras haben wird, das ist noch unklar. Das neue iPhone wird allerdings UMTS haben, mit großer Wahrscheinlichkeit auch HSDPA unterstützen. Steve Jobs gab beim derzeitig erhältlichen iPhone immer als Grund an, warum man sich gegen UMTS entschieden habe, dass es die Akkulaufzeit zu sehr beeinträchtigen würde. Daher wird man UMTS im neuen iPhone zwar benutzen können, es aller Wahrscheinlichkeit aber auch auf Wunsch einfach deaktivieren können, um so zum Beispiel doch Edge nutzen zu können.

Cool wäre natürlich auch ein integriertes GPS-Navigationssystem und eine bessere Kamera, die dann auch Videos aufnehmen können sollte. Auch ein klein wenig schnellerer Prozessor wäre von Vorteil und natürlich eine längere Akkulaufzeit wäre wünschenswert. Wenn man dann das iPhone noch einen Tick leichter und dünner machen würde, wäre es fast schon perfekt. Mehr fällt mir zumindest momentan gar nicht ein. Der Rest kommt ja dann auch per Firmware-Update auf das alte iPhone, softwareseitig wird es da also auch jede Menge Neuigkeiten geben.

Aber noch besser dürfte die Tatsache sein, dass man das UMTS-iPhone ohne Vertrag bekommen dürfte oder zumindest bei einem Anbieter seiner Wahl. Zumindest rückt Apple immer mehr von der Verkaufspolitik ab, das iPhone nur exklusiv über einen Partner anzubieten. Kein Wunder, denn bisher verkauft sich das iPhone unter den Erwartungen, was auch vor allem dieser Tatsache geschuldet sein dürfte.


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6. Mai 2008
Autor: Christian

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich gestern die Titelseite des Berliner Kurier sah. Ein Mann wurde mit einem Messer abgestochen, weil die Täter sein iPhone wollten.

Nicht jeder hat ein iPhone © Mat Honan (Flickr)

Zugegeben, ich bin kein Leser dieser Zeitung, konnte aber nicht wegschauen als ich zufällig an einem Zeitungskiosk vorbei lief und die Schlagzeile las: “Handy-Räuber stachen Designer nieder“. Daneben ein großes Bild des iPhones. Der Berliner Kurier ist eine Berliner Zeitung und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Berliner Themen. Ich kenne selbst einige Leute, die schon auf der Titelseite des Berliner Kuriers waren, man muss sich die Zeitung also sehr regional vorstellen.

Mich hat das schon schockiert. Ich selbst besitze auch ein iPhone und ehrlich gesagt ist es mir nicht soviel Wert als dass ich dafür mein Leben hergeben würde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dieser junge Mann das wäre. Scheinbar sind einige Leute aber bereit dafür zu morden, denn dem Mann haben sie in die Lunge gestochen, mittlerweile ist er aber wieder wohl auf. Scheinbar haben die Täter nicht nachgedacht, weil sonst hätten sie ihm einfach das iPhone weggenommen, dann hätten sie zumindest nur eine Anzeige wegen Raubüberfalls an der Backe, jetzt haben sie stattdessen eine wegen versuchten Mordes am Hals. Aber scheinbar waren die Täter auch von vornherein nur auf Gewalt aus, denn schon bevor sie das iPhone erblickten, traten sie aggressiv auf.

Einem Bekannten wurde auch mal das Handy abgezogen, ich bin scheinbar schon aus dem Alter raus, kann mich nur noch an meine Jugendzeit erinnern, als es auch derartige Übergriffe gab, allerdings hatte ich damals noch kein Handy :) Habt ihr selbst vielleicht auch schonmal einen Überfall erlebt?


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25. April 2008
Autor: Christian

Apple hat sich zum Ziel gesetzt noch in diesem Jahr insgesamt zehn Millionen iPhones zu verkaufen. Doch können sie das schaffen?

Nach eigenen Angaben gibt Apple den Mobilfunkprovidern keine Preise für das iPhone vor. Die Unternehmen können also selbst entscheiden zu welchem Preis sie das iPhone verkaufen wollen. Erst kürzlich hat T-Mobile den Preis für das 8-GB-Modell drastisch gesenkt, wer will bekommt es mittlerweile im größten iPhone-Tarif für 99 Euro. Wenn man überlegt, dass Apple bei der Veröffentlichung in den USA noch 599 US-Dollar für das Gerät wollte und schon innerhalb kürzester Zeit den Preis um 200 US-Dollar senkte, merkt man, dass Apple sein angepeiltes Ziel auf jeden Fall erreichen will.

Steve Jobs auf Keynote © acaben (Flickr)

Allerdings wurden bisher nur 1,7 Millionen Geräte verkauft, ein optimistisches Ziel also, wenn man wirklich zehn Millionen iPhones noch in diesem Jahr absetzen will. Allerdings scheint man bei Apple sehr optimistisch zu sein. Will man dieses Ziel allerdings erreichen, wird der chinesische Markt benötigt, denn dieser gehört zu den größten Handy-Märkten der Erde. Doch China Mobile, der weltweit größte Mobilfunkanbieter weigerte sich bisher Apple an den Umsätzen zu beteiligen. Bisher hatte das in allen Ländern geklappt, in denen Apple das iPhone eingeführt hat. Analysten spekulieren nun, ob das iPhone eventuell bald ohne Vertragsbindung angeboten wird. Dann könnte jeder sich ein iPhone kaufen und mit jedem Anbieter nutzen, den er will. Das würde natürlich dem iPhone einen enormen Auftrieb geben, denn viele Kunden weigern sich bisher den Mobilfunk-Anbieter zu wechseln oder auch die relativ teuren Vertragsbedingungen zu akzeptieren.

Ein weiterer Schritt um den iPhone-Verkauf anzukurbeln, könnte die Vorstellung eines UMTS-iPhones sein. Auch hier gehen Analysten davon aus, dass dies am 9. Juni auf der diesjährigen WWDC passieren könnte. Schon lange verlangen auch viele Anwender nach solch einem Gerät. Bisher gab Steve Jobs dazu an, dass man UMTS bisher nicht gewählt hätte, da die Akkulaufzeit darunter zu sehr leiden würde. Ein großer Nachteil, denn selbst mit Edge gehört das iPhone definitiv nicht zu den Akku-Kraftprotzen. Weiterhin wird das iPhone zudem durch Erscheinen des iPhone-SDK für immer mehr Zielgruppen interessant. Sollte sich Apple wirklich zu dem Schritt entschließen die Vertragsbindung fallen zu lassen und das iPhone zukünftig bei allen Mobilfunkanbietern anzubieten und gleichzeitig ein UMTS-iPhone einführen, könnte Apple wirklich noch die angepeilten zehn Millionen Geräte erreichen, wenn nicht sogar noch wesentlich mehr!


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22. April 2008
Autor: Christian

Etwa 1,4 Millionen iPhones sollen illegal in Betrieb sein. Doch die Händler solcher iPhones könnte das teuer zu stehen kommen: Apple verlangt pro iPhone knapp 13.000 Euro!

iPhone auf Graumarkt © Javier Aroche (Flickr)

Apple legt iPhone-Wert auf 13.000 Euro fest, so lautet die Schlagzeile eines aktuellen Artikels bei Spiegel Online. Ein Händler aus Düsseldorf hatte ein gutes Geschäft gewittert und von einem französischen Anbieter 150 gehackte iPhones gekauft, um diese hier weiter zu verkaufen. In der iPhone-Szene ist das ganz normal, werden doch schätzungsweise 40 Prozent der iPhones gehackt und dann mit anderen Providern, in anderen Tarifen genutzt. Das ist auch sehr verlockend, sind die T-Mobile-Tarife hier in Deutschland recht teuer. Erst seit kurzem gibt es auch einen günstigeren Tarif für 29 Euro im Monat, bei dem man im Vergleich zu den Wettbewerbern aber immer noch recht wenig für das Geld geboten bekommt. Daher wollen viele Nutzer der Telekom entgehen und ihr iPhone mit einem anderen Anbieter nutzen.

Natürlich ist der Handel mit dem gehackten iPhone lukrativ. In Frankreich kann man das iPhone auch ohne Vertragsbindung erwerben. Wenn man es dann “jailbreaked”, lässt es sich problemlos auch mit anderen Anbietern hier in Deutschland verwenden, zudem können so auch weitere Programme von Drittanbietern installiert werden. Eine Möglichkeit, die Apple erst in der zukünftigen Firmware anbieten wird, die im Juni erscheinen soll. Doch der Handel mit dem iPhone kann einen teuer zu stehen kommen. Der Händler aus Düsseldorf, welcher die iPhones selbst an einen anderen Händler weiter verkauft hatte, hat nun Post von Apples Anwälten bekommen, hier fordern diese zwei Millionen Euro Schadensersatz! Bei 150 iPhones macht das eine Summe von über 13.000 Euro pro iPhone. Bei so einem hohen Streitfall fallen die Anwalts- und spätere Gerichtsgebühren dementsprechend hoch aus. So wollen die Anwälte für diesen Brief über 13.000 Euro Gebühren! Natürlich sieht der Händler aus Düsseldorf das nicht ein und will nun dagegen vorgehen, was anderes bleibt ihm wahrscheinlich auch nicht übrig.

Es bleibt spannend. Die Anwälte des Düsseldorfer Händlers geben sich kampflustig, doch ist der Ausgang der Verhandlungen unklar. Deutlich wird hier aber, dass Apple mit allen Mitteln verhindern will, dass das iPhone illegal gehandelt wird. So ist es durchaus denkbar, dass weitere solcher Verfahren folgen. Man darf gespannt sein, wie die Sache letztendlich ausgehen wird.


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7. April 2008
Autor: Christian

Mit einer Preissenkung des iPhones und einem neuen Tarif will die Telekom seit heute neue Kunden gewinnen.

iPhone ab sofort ab 99 Euro zu haben! (Bild: Screenshot T-Mobile.de)

Wer sich bis zum 30. Juni, denn solange läuft die Aktion, für ein iPhone entscheidet, bekommt das iPhone bereits ab 99 Euro! Hierfür muss aber dann auch ein Vertrag im Complete XL Tarif abgeschlossen werden, der dann mit 89 Euro im Monat zu Buche fällt. Der Preis des iPhones steigert sich dann jeweils um 50 Euro, wenn man den jeweils kleineren Tarif wählt. Im Complete L für 69 Euro monatlich kostet es somit 149 Euro, im Complete M für 49 Euro monatlich kostet es 199 Euro.

Neu hinzugekommen ist der Complete S Tarif für 29 Euro im Monat! Hier gibt es dann monatlich 50 Inklusivminuten in alle Netze, allerdings keine Inklusiv-SMS, keine Datenflatrate und keine HotSpot-Flatrate. Wer bis zum 30.6. einen Complete S abschließt erhält allerdings 500 MB im Monat Datenvolumen im EDGE-Netz inklusive und das sollte schon für die meisten reichen. Ich selbst verbrauche mit dem iPhone maximal 50 MB bis 100 MB im Monat, dann muss ich aber auch schon jede Menge im Internet gesurft sein. Denn meistens befindet man sich in der Nähe seines heimischen WLANs und dann erfolgt der Datentransfer kostenlos über das eigene Netz.

Interessant dürfte auch sein, dass Wall Street Journalist Walt Mossberg, der Apple normalerweise sehr nahe steht, auf einer Konferenz geäußert hat, dass ein iPhone mit UMTS innerhalb der nächsten 60 Tage erscheinen wird. Hierzu würde dann auch die aktuelle Aktion von T-Mobile passen, denn im Juni findet auch die große Apple-Messe WWDC statt, auf der vielleicht auch dann ein neues iPhone angekündigt werden könnte. Das iPhone mit 16 GB kostet übrigens in allen Tarifen weiterhin 499 Euro! Für viele interessant sein dürfte auch der Hinweis, dass jeder Kunde nach sechs Monaten Vertragslaufzeit kostenlos in einen kleineren Tarif wechseln kann. Ich hoffe nur, dass diese Option auch für Kunden gilt, die sich etwa bereits im November ein neues iPhone gekauft hatten, dass diese dann gegebenfalls auch in den Complete S wechseln können. Das dürfte dann allerdings frühestens am 9. Mai möglich sein, denn dann sind genau sechs Monate vergangen, seitdem das iPhone hier in Deutschland auf den Markt kam. Mir würde so ein Complete S auf jeden Fall reichen, wenn man dann doch mehr telefoniert, zahlt man zwar ein wenig drauf, bleibt aber wahrscheinlich meist unter den 49 Euro im Monat. Aber hier muss jeder selbst sein Telefonier-Verhalten einschätzen können.


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26. März 2008
Autor: Christian

Wie wäre es, wenn man sich statt Musik zu kaufen, sich diese nur leihen würde?

In einem Interview mit der F.A.Z. verkündete der Chef von Sony-BMG, dem zweitgrößten Musikkonzern der Welt, genau diesen Schritt in aller Voraussicht noch dieses Jahr zu planen. Die Marktforschung hätte ergeben, dass die große Mehrheit an solch einem Angebot interessiert sei. Und im Gegensatz etwa zu einem der Konkurrenten mit seinem Nokia Handy-Musicstore, muss dieses Angebot gar keine Konkurrenz für Apple sein, sondern könnte deren Angebot sogar bereichern!

Doch ist das wirklich so?

Schaut man sich mal im digitalen Musikmarkt um, so stößt man schnell auf den Anbieter Napster, ehemals größter illegaler Musiktauschplatz der Welt, der mittlerweile legal genau so eine Musik-Flatrate für 9,95 Euro im Monat anbietet. Sony-BMG hält dagegen und findet einen Preis von sechs bis acht Euro im Monat realistisch. Klingt auf jeden Fall erstmal gut!

iPod Nano beim Syncen © Yeray Hernández (Flickr)

Wo ist der Haken?

Schaut man sich das Geschäftsmodell von Napster an, dann sieht das auf den ersten Blick schon gut aus. Für 9,95 Euro im Monat erhält man dort Zugriff auf über fünf Millionen Songs, über 430.000 Alben von über 340.000 Künstlern. Doch für diesen Preis darf man die Musik nur auf dem Computer anhören! Wer sich die Songs brennen oder gar auf seinen MP3-Player überspielen will, muss für jeden Song 99 Cent beziehungsweise für ein Album 9,95 Euro zahlen. Zum Glück gibt es aber auch die Napster TO GO Musik-Flatrate, hier darf man für 14,95 Euro im Monat auch die Songs unbegrenzt auf seinen mobilen MP3-Player übertragen, nur das Brennen auf eine CD ist weiterhin nur gegen Kauf möglich. Der große Haken bei dem Angebot von Napster ist allerdings die Kompatibilität von MP3-Playern. Sowohl bestimmte MP3-Player von Creative, iRiver, Maxfield, MOTOROKR, Palm, Sandisk und Trekstor sind hier gelistet, doch der meistverkaufte MP3-Player der Welt, der iPod, fehlt in dieser Liste leider. Und auch der Hinweis auf die Systemvoraussetzung stimmt einen Apple-Fan nicht glücklich: Windows Vista oder Windows XP mit dem Media Player 10 werden hier benötigt. Die Mehrheit der MP3-Player erreicht man hiermit leider nicht.

iPod touch Coverflow © philippbosch (Flickr)

Doch wenn Sony-BMG von sechs bis acht Euro redet, meint man dann ein Äquivalent zu der 15-Euro-Flatrate von Napster oder eher der kleineren Variante, für knappe zehn Euro? Hoffnung schafft zumindest die Aussage, dass Sony-BMG auch mit Apple Gespräche führt. Denkbar wäre es also durchaus, dass zukünftig im iTunes-Store Songs von Sony-BMG gegen eine monatliche Gebühr unbegrenzt im iTunes-Store geladen werden könnten. Das würde natürlich nur wirklich Spaß machen, wenn man sie zumindest dann auch anschließend auf seinen iPod oder sein iPhone überspielen dürfte. Einen ähnlichen Schritt ging vor kurzem auch der Musikkonzern EMI, als dieser als erster großer Konzern Songs ohne digitalen Kopierschutz im iTunes-Store anbot. Mit der Musik-Flatrate dürfte man allerdings genau in diese Fesseln zurückkehren. Sony-BMG versüßt das Ganze allerdings damit, dass man als Nutzer wohl von den herunter geladenen Songs 40-50 im Jahr behalten dürfen wird.

Fazit

Mir gefällt die Idee sehr. Ich muss die Musik nicht unbedingt besitzen. Oft ist es sowieso so, dass mir die Musik nach einigen Malen hören, zu den Ohren heraushängt. Zudem müsste ich die Musik somit nicht dauerhaft speichern, sondern könnte ohne schlechtes Gewissen meine Festplatte entrümpeln. Sollte man dann mal wieder einen Song hören wollen, so könnte man sich ihn problemlos kostenlos wieder herunter laden. Das Konzept ist aus meiner Sicht allerdings nur sinnvoll nutzbar, wenn man sich die Songs dann auch ohne Aufpreis auf seinen iPod oder sein iPhone laden darf. Würde dem so sein und würden eventuell auch noch die anderen Musikkonzerne nachziehen, könnte ich mir durchaus vorstellen monatlich einen Betrag von vielleicht zehn Euro zu zahlen, wenn ich dafür unbegrenzten Zugriff auf eine gigantische Musikbibliothek hätte. So könnte ich auch immer mal wieder neue Songs hören und vielleicht so auch, mir noch völlig unbekannte Künstler neu entdecken! Daumen hoch also für die Idee!


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12. März 2008
Autor: Christian

Ein sehr häufig vermisstes Feature des iPhones ist das fehlende GPS Navigationssystem.

Es gibt sicherlich zahlreiche fehlende Funktionen beim iPhone. Eines der meist vermissten ist aber sicherlich ein integriertes GPS Navigationssystem! Andere Handys, wie etwa das Nokia E71 i, besitzen bereits eine integrierte GPS Navigation. Nur das Superhandy von Apple, das iPhone, besitzt diese Möglichkeit nicht. Obwohl das iPhone doch eigentlich geradezu prädestiniert dafür ist, verfügt es doch über eines der hochwertigsten Displays mit Touchfunktionalität überhaupt!

Die von Gomite auf der CeBIT vorgestellte Lösung macht das iPhone nun aber zu einem voll funktionsfähigen Navigationsgerät. Das Coole daran ist, dass nicht einmal ein Hack oder Jailbreak für das iPhone benötigt wird! Auch hat das gerade erst angekündigte iPhone SDK mit der ganzen Sachen absolut gar nichts zu tun! Stattdessen ist das von Gomite vorgestellte Gerät mit dem Namen “LocoGPS Wi-Fi Mobile Navigation Server” ein vollwertiger kleiner Webserver, der per WLAN-Verbindung dem iPhone aktuelle GPS-Informationen zusendet. Zur Darstellung des Kartenmaterials wird zudem einfach der integrierte iPhone Safari-Browser genutzt. Nur eine Sprachausgabe ist in dieser Lösung wohl nicht vorgesehen.

Laut Gomite hätte man auch gern eine vollwertige Applikation auf dem iPhone vorgestellt, allerdings verbietet es Apple Entwicklern den Dock-Connector des iPhones mit entsprechenden Anwendungen anzusprechen. Ein aufsteckbares GPS-Modul mit einem vollwertigen Programm wird es somit leider erstmal nicht geben, obwohl man bei Gomite gern so etwas vorgestellt hätte. Aber die Möglichkeit mit dem kleinen Webserver per WLAN, macht schon einen ganz ordentlichen Eindruck. Und auch der Preis kann sich sehen lassen, der Spaß soll etwa 100 Euro kosten (Kartenmaterial kostet extra) und soll bereits in etwa drei Monaten auf dem deutschen Markt erscheinen.

Ich finde das Gerät und die Idee wirklich super, kann man doch das GPS-Modul einfach in seiner Jackentasche mit sich tragen und vergrößert somit nicht unnötig das iPhone durch irgendwelche aufgesteckten Extra-Geräte. Das LocoGPS soll etwa sechs Stunden Batterielaufzeit haben, ausreichend für kleinere Strecken also. Von mir gibt es einen Daumen hoch für dieses tolle Zubehör für das iPhone! Das Ganze geht natürlich auch auf dem iPod touch oder jedem anderen Gerät mit einem vollwertigen Internetbrowser und WLAN-Konnektivität!


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6. März 2008
Autor: Christian

Nach langem Warten ist heute endlich das iPhone SDK erschienen!

iPhone Spiel in 2 Wochen entwickelt (Bild: Screenshot von Apple Keynote)

Lohnt der Jailbreak-Hack für das iPhone? Mit der heutigen Keynote hat sich diese Frage für mich noch mehr verdeutlicht: NEIN! Definitiv nicht! Lieber warte ich auf die neue Firmware 2.0 für das iPhone und schlage mich nicht mit jeder Menge Software herum, die ich eigentlich gar nicht so wirklich benötige!

Die neue Firmware für das iPhone, die Ende Juni erscheinen soll, bringt jede Menge Neuerungen mit sich. So lassen sich im neuen Apps Store in Zukunft zahlreiche Applikationen und Spiele für das iPhone herunterladen. Das geht direkt vom iPhone, aber natürlich auch im iTunes Store. Wenn man bisher noch keine Filme im iTunes Store mieten kann, dann doch bitte schön wenigstens Programme oder? :)

Ja, da freut sich das Herz eines jeden iPhone-Fans! Das iPhone erfindet sich sozusagen neu und wird Ende Juni zu einem wahren Alleskönner! In Zukunft können zudem Business-Kunden endlich die Möglichkeiten von Microsoft Exchange auf ihrem iPhone nutzen.

Bereits heute wird eine Beta des iPhone SDK an Entwickler rausgegeben. Diese haben also jetzt noch knapp drei Monate Zeit jede Menge Software für das iPhone zu entwickeln. Und dann wird man schon bald Solitaire und Backgammon auf dem iPhone spielen können. Wie in der aktuellen Keynote zu sehen, werden diese beiden Spiele sogar kostenlos sein, sollte sich daran nichts ändern. Ansonsten wurden auch noch richtige 3D-Spiele gezeigt, diese steuert man etwa durch Bewegung des iPhones in Kombination mit dem Touchscreen. Sehr genial gelöst! Nur sicherlich wird so ziemlich schnell die Batterie leer sein, aber das steht auf einem anderen Blatt. Ich denke mal so zwei Stunden wird man hoffentlich schon spielen können, für den Heimweg mehr als ausreichend.

Es ist natürlich genial ein Gerät zu haben, das im Grunde alles kann, was das Männerherz begehrt. Man hat dann sozusagen sein ganzes Leben in der Tasche :) Das Firmware-Update wird es natürlich auch für den iPod touch geben, allerdings wird es hier, im Gegensatz zum iPhone, kostenpflichtig sein!


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29. Februar 2008
Autor: Christian

Viele Besitzer denken vielleicht darüber nach ihr iPhone zu hacken, um darauf auch Programme zum Laufen zu bringen. Aber lohnt dieser Schritt überhaupt?

iPhone Jailbreak © ~Twon~ (Flickr)

Auf den ersten Blick sieht es schon ganz nett aus, sein iPhone mal in ganz neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Aber lohnt es wirklich? Ich habe hierzu einen interessanten Artikel gefunden, hier wird davon abgeraten das iPhone zu hacken! Im Grunde entspricht dieser Artikel voll und ganz meiner Meinung. Auch ich habe mein iPhone von T-Mobile bisher nicht gehackt, weil ich einfach noch auf das iPhone-SDK warten kann und mich die derzeitigen Anwendungen eigentlich gar nicht interessieren oder ich sie auch einfach nicht benötige.

Um das iPhone für entsprechende Anwendungen zu öffnen, muss man zuerst einen sogenannten “Jailbreak” durchführen, dass dieser nicht ganz legal ist, steht wohl außer Frage. Zudem erlischt dabei die Garantie und man kann seinem iPhone durchaus Schaden zufügen. Zudem wird das iPhone-SDK am 6. März vorgestellt, mit dessen Erscheinen kann man davon ausgehen, dass auch höherwertige Applikationen von größeren Firmen ihren Weg auf das Gerät finden werden. Warum also ein Risiko eingehen und wer braucht schon die derzeitigen Programme? Sie sind vielleicht im ersten Moment ganz nett, aber wirklich weiter bringen sie einen nicht.

Im oben genannten Artikel werden zudem auch Probleme verdeutlicht, die sich mit so einem Jailbreak ergeben können. So soll es etwa vorkommen, dass man keine Verbindung zu T-Mobile mehr hat und man dann erst wieder einen Reset durchführen muss. Ob dies allerdings am Hack liegt, weiß ich nicht, denn auch bei meinem ungehackten iPhone habe ich teilweise dieses Phänomen beobachtet. Da kommt es auch schonmal vor, dass ich das iPhone aus meiner Tasche hole und dann feststelle, dass meine SIM gesperrt ist und ich diese dann erst wieder entsperren muss. Merkwürdig!

Im Grunde braucht man wirklich nur die Standardanwendungen wie den Kalender, Mail, Safari und Co. Auf den Rest kann ich auch erstmal noch verzichten. Viel mehr interessieren mich Pro-Apps, die dann hoffentlich mit dem SDK erscheinen werden. Auch professionell erstellte Spiele fänd ich toll, würde bestimmt Spaß machen mit den Bewegungssensoren und dem Touchscreen zu zocken. Gut vorstellen könnte ich mir auch Spiele, wie sie derzeitig auf dem Nintendo DS boomen, wie etwa das Gehirnjogging-Spiel, das wäre wirklich nett das auf seinem iPhone dabei zu haben und dann unterwegs ein wenig seine Gehirnmuskeln trainieren zu können.


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