Von iPod, iPhone bis Mac und iTunes

Allgemein

1. Oktober 2008
Autor: Björn

Wer kennt ihn nicht, den charismatischen Querkopf der Computerbranche, den Mann, dem wir mit Begeisterung seine immer neuen innovativen Produkte aus den Händen reißen, als könnten wir nicht ohne sie leben; den Mann, der Microsoft vollmundig Geschmacklosigkeit auf ganzer Linie vorwirft?

Nachdem er sie kreativ und stilistisch unterwanderte, hat er die Branche in den letzten Jahren revolutioniert und ist zu einem der einflussreichsten Männer auf seinem Gebiet aufgestiegen - aber wer ist Steven Paul Jobs eigentlich wirklich?

Das Adoptivkind aus Mountain View, Kalifornien – seine leiblichen Eltern, zwei 23-jährige Studenten aus San Francisco, konnten ihn nicht versorgen – schwamm schon in frühen Jahren gegen den Strom. Er experimentierte mit Drogen, kam barfuß zur Uni und schmiss sein Physik- und Literaturstudium schon nach dem ersten Semester. Bevor er mit 21 zusammen mit Steve Wozniak seine Firma „Apple“ gründete, baute der Revoluzzer kleine Anlagen, mit denen man kostenlos telefonieren konnte und entwickelte ebenfalls zusammen mit Wozniak für „Atari“ den Spieleklassiker „breakout“, aus dessen Hardware später auch der Apple II enstehen sollte. 1984 wurde die Apple-Reihe dann vom Macintosh, heute nur noch liebevoll „Mac“ genannt, abgelöst, der als erster in Masse produzierter Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche viel Anerkennung erntete.

Den Firmennamen „Apple“ wählte Jobs übrigens, um im Branchenbuch vor Atari stehen zu können. Die Bissstelle im Logo ist eine Anspielung auf das „Byte“.

Steve Jobs © Tom Coates / flickr.com

Steve Jobs bei einer seiner Präsentationen

Der Erfolg gab ihm recht, mit 25 war er bereits Millionär – auch wenn er es „nie für Geld“ tat. Wie um das zu unterstreichen arbeitete er jahrelang für das symbolische Gehalt von einem Dollar pro Jahr – und steht damit im Guinnessbuch der Rekorde.
Nachdem er 1985 bei Apple rausflog, gründete er NeXT Computer, die zwar technische fortschrittliche Systeme herstellten, aber nur in der wissenschaftlichen Anwendung populär wurden. Apple, zu dieser Zeit tief in den roten Zahlen steckend, kaufte NeXT 1996 auf, bekam Jobs zurück – und schreibt seitdem Erfolgsgeschichte. Medienmagier Jobs sei Dank.

Übrigens ist Jobs auch Mitgründer und ehemaligere CEO der Animationsfilmschmiede Pixar und seit deren Übernahme größter Anteilhaber an Disney.

Man fragt sich, was dieser Mann eigentlich nicht kann.


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1. Juli 2008
Autor: Christian

Letzte Nacht ist der neueste Patch für Apples Betriebssystem Mac OS X 10.5 erschienen. Der auf die Versionsnummer 10.5.4 upgradende Fix bringt die zu erwartenden Neuerungen und schließt ein paar Sicherheitslücken.

Das Update ist Voraussetzung für die Nutzung des neuen Mobile Me - Dienstes. Ansonsten wird im Kleinen verbessert. Ein paar WLAN Probleme behoben, ein paar Probleme mit Adobes Creative Suite 3 angepasst, der ewig zickende iCal Terminkalender hoffentlich endgültig gebändigt - nach dem riesigen 10.5.3er Update im letzten Monat leistet Apple Feinarbeit.

Mac OS X - und morgen das Sonnensystem! © flickr / DeclanTM

Das letzte Woche so großflächig beschrieene Sicherheitsleck über ARDAgent bleibt weiterhin bestehen - aber auf sowas wird ja in Mac-Kreisen standesgemäß eher langsam reagiert. Komisch eigentlich, dass noch nie ein kommerzielles Virus wirklich stark auf dem OS eingeschlagen ist.

Update 10.5.4 gibt es bisher über die “Automatische Update”-Funktion zu beziehen. Alle Patchnotes und Informationen gibt es wie immer auf Apples Support Site. Auch einen Direktdownload findet ihr dort für Euer System.


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12. Juni 2008
Autor: Christian

Neben dem neuen iPhone 3G wurde auch der neue Dienst MobileMe auf der WWDC vorgestellt, der in Zukunft das bisherige .mac ersetzen wird.

MobileMe (Bild: apple.com)

Wie der Name “MobileMe” schon vermuten lässt, liegt der zukünftige Fokus auch verstärkt auf mobilen Services. Angekündigt wurde das Ganze als “Exchange - for the rest of us”. Also eine Art Microsoft Exchange Service, den auch Kunden mit ihrem iPhone, Mac oder Windows-Rechner nutzen können, die in ihrer Firma kein Microsoft Exchange nutzen, aber auf die Möglichkeiten nicht verzichten wollen. So wäre es denkbar, dass man sich innerhalb der Familie oder mit Freunden ein entsprechendes Exchange aufbaut. So könnte man Termine und Kontakte untereinander abstimmen. Voraussetzunge ist natürlich, dass man dies will, denn die Kontakte werden automatisch in einer sogenannten “Cloud” zu deutsch “Wolke” auf alle anderen Teilnehmer verteilt. Es müssen dann also schon sehr enge Freunde sein. Zumindest mit dem Lebenspartner wäre dies denkbar, da beide oft gleiche Freunde und Bekannte haben und ihre Termine untereinander abstimmen müssen.

Ich werde das wohl so machen, sollte T-Mobile ein Upgradeangebot für das iPhone anbieten, dass ich dann mein altes iPhone meiner Freundin gebe und selbst das neue iPhone nutze. So könnte man MobileMe zusammen nutzen. Ihre Termine würden dann automatisch auf meinem iPhone landen und ich wüsste so immer wann was ansteht bei ihr. Zudem hätten beide so immer alle Kontakte auf dem aktuellen Stand. Ob natürlich das alte iPhone dann als Zweittelefon überhaupt nutzbar ist und ob T-Mobile eine Upgrademöglichkeit anbieten wird, steht auf einem anderen Blatt.

Was mir an MobileMe wirklich gut gefällt, ist die neue Weboberfläche. Die alte DotMac-Oberfläche fand ich immer ziemlich unübersichtlich und ärgerlich fand ich auch, dass man die Web-Gallery online nicht konfigurieren konnte. Die neue Weboberfläche hingegen wirkt sehr aufgeräumt und intitutiv. Man weiß gleich wo man klicken muss, um das zu Erreichen, was man erreichen will. Außerdem wirkt es eher wie eine richtige Applikation als eine Webseite, so kann man Emails und dergleichen einfach per Drag and Drop hin- und herbewegen.

Ich werde mir MobileMe auf jeden Fall genauer anschauen und dann überlegen, ob ich zu einer Mitgliedschaft bereit bin. Mein bisherigen .mac-Abo würde ich zumindest nicht verlängern wollen, aber die neuen Funktionen und die neue Oberfläche von MobileMe gefallen mir sehr. Zudem kostet das Ganze jetzt sogar standardmäßig 20 Euro weniger und bietet dafür sogar nochmal zehn Gigabyte mehr Speicherplatz, also insgesamt 20 Gigabyte. Man hat somit also ein wirklich relativ große Festplatte im Netz, auf die man beispielsweise auch Backups ziehen kann. Wer will, kann zudem die Größe der Online-Festplatte weiter vergrößern. Ich hoffe aber vor allem auch, dass sich die Geschwindigkeit des Services endlich mal verbessert!!


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5. Juni 2008
Autor: Christian

Die WWDC rückt näher, am 9. Juni wird mit ziemlicher Sicherheit das iPhone 2.0 angekündigt. Außerdem erwartet die Szene Änderungen zu Apples .mac Dienst (appleview berichtete).

Snow Leopard © flickr / Mannequin-In den letzten Tagen wurde immer stärker darauf spekuliert, dass auch Apples neuestes Betriebssystem auf der Developers Conference vorgestellt werden wird.

Die neue Mac OS X Version 10.6 soll laut arstechnica den Namen “Snow Leopard” tragen. Weitere Spekulationen gehen dahin, dass das Betriebssystem ausschließlich Intel-Unterstützung bieten und wenig Änderungen im Optischen bieten wird. Dafür sollen Stabilität und Performance angepasst worden sein.

Ein Nachfolger vom Os X 10.5 “Leopard” wäre zumindest nicht abwegig, schließlich hat die Vorstellung neuer Systemversionen auf der WWDC-Keynote Tradition. Sollte die neue Version tatsächlich keine PPC-Unterstützung mehr bieten, sind Entrüstungsstürme treuer Mac-User wohl vorprogrammiert.


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30. Mai 2008
Autor: Christian

Dass sich .mac nicht für jeden lohnt, dass habe ich bereits in einem meiner früheren Beiträge festgestellt. Es gibt mittlerweile zahlreiche kostenlose Anbieter, die ähnliche Leistungen kostenlos oder zumindest kostengünstiger anbieten, denn 99 Euro, die Apple für .mac verlangt, sind schon ganz schön viel für die gebotene Leistung.

Apple .mac © Kevin Briody (Flickr)

Umso mehr erfreut es, dass Apple scheinbar plant .mac neu auszurichten. Zumindest mehren sich die Gerüchte in dieser Richtung. In dem Update auf Leopard 10.5.3 sollen Hinweise vorhanden sein, die eine Umbenennung des .mac-Dienstes andeuten. Der Dienst könnte “Mobile me” heißen und voraussichtlich eine größere Verbindung zum iPhone bieten. Push Mail, welches zur Zeit nur Yahoo für das iPhone bietet, könnte in Zukunft auch von Apple angeboten werden. Ein weiterer Hinweis auf die neue Ausrichtung ist die Domain-Registrierung von “me.com”. Apple hat sich scheinbar diesen Domainnamen gesichert und warum sollten sie das tun, wenn sie nicht gewisse Absichten damit hätten. Es bleibt spannend, in nur 10 Tagen wissen wir auf jeden Fall mehr, denn dann wird Steve Jobs alle Neuheiten ankündigen, die sich größtenteils um das iPhone drehen dürften.


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23. April 2008
Autor: Christian

Heute abend wird Apple das Ergebnis für das letzte Quartal bekannt geben, dem Aktienkurs wird das sicherlich einen gehörigen Aufschwung bringen.

Wieviel ist Apple Wert? © Fleur-Design (Flickr)

Noch vor wenigen Monaten lag der Apple-Aktienkurs über 200 US-Dollar. Prognosen sagten einen Zielkurs von bis zu 250 US-Dollar voraus. Doch dann kam der große Crash und die Aktie sackte auf fast 120 US-Dollar herab. Ein Freund fragte mich zu der Zeit, welche Aktien er kaufen könnte und ich riet ihm zum Kauf von Apple-Aktien, er tat dies natürlich nicht und wird sich jetzt sicherlich ärgern. In den letzten Wochen hat sich der Kurs wieder gekräftigt und liegt jetzt schon bei über 160 US-Dollar. Da die Aktie auch in der amerikanischen Währung gehandelt wird, kann man zudem von dem starken Euro-Kurs profitieren und darauf hoffen, dass der US-Dollar in Zukunft wieder stärker wird.

Heute gegen 22:30 Uhr werden wir wissen, wie erfolgreich das Unternehmen Apple im letzten Quartal war. Berichten zufolge soll das Quartalsergebnis wie schon die letzten sehr erfolgreich sein, so hatte Apple bereits im letzten Quartal das erfolgreichste Quartalsergebnis in der Unternehmsgeschichte präsentiert. Goldman Sachs prognostiziert Zahlen von 2,1 Millionen verkauften Macs, 1,4 Millionen iPhones und elf Millionen iPods für das letzte Quartal. Mit dem Kauf des MacBook Air habe auch ich, wie viele andere Käufer auch, einen einen kleinen Anteil am hoffentlich großen Erfolg Apples beigetragen. Apple ist eben nicht nur eine Firma, sondern ein Lebensgefühl! :)


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30. März 2008
Autor: Christian

In diesem Beitrag erzähle ich Euch wie ich zum Mac gekommen bin.

Im ersten Teil meiner Mac-Switch-Story hatte ich Euch von den Anfängen meiner Computerzeit erzählt, in diesem Beitrag möchte ich Euch jetzt erzählen wie ich letztendlich auf der Mac-Plattform gelandet bin.

Mein Pentium 150 begleitete mich einige Jahre, später wechselte ich dann auch das Mainboard und verbaute einen Pentium 3 mit damals unglaublichen 300 MHz. Das waren Werte, die einem damals schon Freudenstränen in die Augen treiben konnten. Man muss sich auch mal überlegen, dass es auch 330 MHz oder 360 MHz gegeben hätte, der 360 MHz Pentium 3 hätte dann aber locker 1.800 DM gekostet, während es den 300 MHz Pentium 3 für glaube ich knapp 400 DM gab. Da fragt man sich heute wirklich, wo dieser Preisunterschied herkam… Irgendwann gab es dann auch mal wieder ein Mainboard-Update und 900 MHz wurden meinem damaligen ATX-Midi-Tower spendiert. Und die Jahre vergingen mit jeder Menge “Windows-Spaß”. Zu der Zeit probierte ich dann auch mal ein SuSe Linux aus. Die Schnelligkeit beeindruckte mich damals schon, leider war mir das dann damals doch alles noch ein wenig zu fummelig. Der grafische Desktop steckte zu der Zeit bei Linux noch in den Kinderschuhen.

SuSe Linux © Lee Jordan (Flickr)

Zu der Zeit programmierte ich auch viel und zu der Zeit hatten wir den Traum eines der zahlreichen jungen aufstrebenen Internetunternehmen zu gründen. Das klappte damals auch ganz gut, wir hatten damals was unseren Mitbewerbern voraus, was kein anderer hatte. Leider führte dies auch dazu, dass kurze Zeit danach ein verärgerter Mitbewerber uns abmahnte. Uns blieb nichts anderes übrig als die Abmahnung zu unterschreiben und unser Projekt vom Netz zu nehmen, denn für einen Rechtsstreit mit einem Streitwert von 50.000 DM hatten wir einfach nicht das nötige Kleingeld. Damals hatten wir auch die Idee einen Buchhandel über das Internet zu gründen, Amazon gab es zu der Zeit auch noch nicht in Deutschland. Leider waren wir auch zu jung und hatten kein Geld, um so ein Projekt durchzuführen :) Tja, leider scheiterte vieles am lieben Geld. Aber ich schweife vom Thema ab.

Also zu der Zeit beschäftigte ich mich auch viel mit den Themen Webdesign und Programmierung. Mit der Zeit bekommt man dann auch ein Auge für ästhetische Dinge, wahrscheinlich der erste Ansatz, der mich später zum Mac brachte. So richtig auf Apple wurde ich dann aber auch erst aufmerksam als Apple den iPod rausbrachte. Das war der erste MP3-Player, der wirklich viel Platz bot. Die ersten MP3-Player waren ja leider nur sehr mager ausgestattet und hatten vielleicht, wenn es hoch kam, an die 64 Megabyte Speicherplatz. Der iPod bot Platz für über 1.000 Songs, das war schon phänomenal. Hantierte man vorher noch mit seinen ganzen Mini-Discs rum, bot der iPod die Möglichkeit seine komplette Musiksammlung immer dabei zu haben, ohne dutzende Speichermedien zusätzlich mit sich rumtragen zu müssen. Gekauft habe ich dann aber letztendlich erst einen iPod der dritten Generation.

iPod 3G © ryumu (Flickr)

Das war also mein erstes Gerät von Apple! Vorher war Apple für mich nur ein Hersteller, der Computer rausbrachte, für Leute, die das Pech hatten keinen Windows-PC bekommen zu haben :) Ich kann mich an einen Klassenkamerad erinnern, der mir immer von seinem ach so tollen Power Mac vorschwärmte, aber immer nicht so genau wusste, was er damit anfangen sollte, denn Spiele gab es für diesen kaum. Diese gab es zur damaligen Zeit immer nur für Windows. Daher konnte ich mit Apple damals eigentlich gar nichts anfangen und wollte so einen Macintosh auch nie besitzen!

Mittlerweile hat sich das natürlich völlig geändert. Mittlerweile hatte ich zahlreiche Apple-Produkte, unter anderem besitze ich jetzt auch ein iPhone, aber wie es dazu kam und welche anderen Apple-Produkte ich in der Zwischenzeit noch so hatte, davon erzähle ich Euch dann in meinem nächsten Beitrag! Also dran bleiben! :)


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28. März 2008
Autor: Christian

Es gibt viele Gründe zur Mac-Plattform zu wechseln, meine persönliche Wechsel-Story möchte ich hier schildern.

Den ersten Kontakt mit Computern hatte ich bei Klassenkameraden in der Grundschule. Ein damaliger Freund hatte so ziemlich alles schöne, was man sich vorstellen konnte und dazu gehörte auch ein schicker Commodore C64. Ich war fasziniert von den Disketten und fand es wahnsinnig cool so einen Computer zu bedienen. Es sollte nicht viel Zeit vergehen und mein Vater kaufte sich einen Amiga 500. Wie es so oft ist, saß ich mehr an dem Computer als mein Vater und kannte mich auch schon schnell viel besser damit aus. So vergingen die Jahre und ich war glücklich, zwischendurch spendierte ich meinem Amiga auch noch ein Speicherupgrade auf ein Megabyte, vorher hatte er schließlich nur 512 Kilobyte Arbeitsspeicher. Auch ein zweites Diskettenlaufwerk kaufte ich dazu. Das war dann einfach angenehmer, denn die Spiele wurden immer umfangreicher und brauchten immer mehr Disketten. So konnte man den ständigen Diskettenwechsel zumindest ein wenig eindämmen.

So sah mein damaliger Amiga 500 auch in etwa aus © Elsie esq. (Flickr)

Irgendwann wurden dann die ersten IBM PCs populär. Mein damaliger bester Freund kaufte sich solch einen. Ich glaube das war damals noch ein 286er, natürlich mit MS DOS und Schwarz-Weiß-Bildschirm. Da war mein Amiga 500 mit Farbbildschirm und vielen Spielen wirklich besser. Das Einzige was ich an seinem Computer besser fand, waren die Abenteuer-Spiele wie etwa Monkey Island (Hey… das gibts auch schon auf dem iPhone?), Maniac Mansion oder Zak McKracken. Irgendwann gab es diese Spiele aber dann zum Glück auch auf meinem Amiga und so war ich weiterhin glücklich. Mein Freund musste hingegen ständig neue Bildschirme kaufen, da es nach einiger Zeit dann wieder bessere Schwarz-Weiß-Bildschirme gab, irgendwann wurden sie dann sogar grün (oder waren sie erst grün und dann schwarz-weiß?) und irgendwann gab es auch Farbe. Das habe ich nie ganz verstanden, schließlich besaß ich zur der Zeit schon seit Jahren einen Farbmonitor, der nicht viel mehr gekostet hatte.

Monkey Island auf dem iPhone © L_K_M (Flickr)

Doch die Ära des Amigas sollte zu Ende gehen. Irgendwann, da hatte ich mich schon gar nicht mehr so viel mit Computern beschäftigt, meinte ein Klassenkamerad zu mir, er hätte einen neuen Pentium 100 mit Windows. Von da an, saßen wir viel an seinem Computer und spielten die schönsten Spiele. Ich weiß noch, dass seine Eltern damals dafür knapp 5.000 DM ausgegeben hatten… Ein halbes Jahr später kaufte dann mein Vater einen Pentium 150 für knapp 2.000 DM :) Zu der Zeit wurde auch das Internet populär und meine Telefonkosten stiegen. Damals bekam ich dann auch einen eigenen Telefonanschluss in meinem Zimmer und durfte dann erstmals Telefonrechnungen von teilweise 300-500 DM im Monat bezahlen. Wie ich das gemacht habe, weiß ich leider auch nicht mehr, schließlich war ich Schüler. Woher kam nur das Geld?! Einige Zeit lang hatte ich dann auch noch einen AOL-Account und durfte da noch zusätzlich zu den Telefonkosten, damals lagen diese bei 4,80 DM tagsüber, noch sechs Mark für AOL bezahlen. Kam dann also pro Stunde auf über zehn Mark! Zu der Zeit versuchte man dann auch häufig nur noch ab 21 Uhr online zu gehen, denn ab da kostete die Stunde nur noch 1,80 DM. Leider waren zu dieser Zeit die Leitungen völlig überlastet, so dass man fast keine Seite mehr aufrufen konnte. Damals gab es schließlich noch kein DSL, sondern man musste sich mit seinem Modem, bestenfalls ISDN begnügen. Lustig waren auch die damaligen Command & Conquer Duelle, bei denen ich mit meinem Freund direkt per Modem verbunden war. Das war dann teilweise schneller, weil man so den Provider nicht dazwischen geschaltet hatte. Das waren auf jeden Fall lustige Zeiten.

Der Pentium 150 begleitete mich dann auch noch einige Jahre, wurde lediglich ab und zu mal geupdatet. Wie ich dann zu meinem ersten Mac kam, erzähle ich Euch im zweiten Teil meiner Mac-Switch-Story!


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25. Februar 2008
Autor: Christian

Der Werbspot des MacBook Air verhalf der Künstlerin Yael Naïm mit ihrem Song “New Soul” zu weltweiter Bekanntheit. Doch auch anders macht das MacBook Air auf sich aufmerksam.

In Berlin, in der Stadt in der ich wohne, kommt man an dem MacBook Air momentan so gut wie nicht vorbei. Überall an Bahnhöfen, Bushaltestellen und sonstigen Werbeflächen strahlt einem das neueste Notebook von Apple entgegen. Hier seht man ein Bild, welches ich mit meinem iPhone auf einem der Bahnhöfe aufgenommen habe.

MacBook Air Werbung Berlin © AppleView

Wenn ich momentan mit der S-Bahn durch die Stadt fahre, strahlt mich die schlichte Werbung des MacBook Air, auf der das Gerät mit dem schon bekannten Slogan “Das dünnste Notebook der Welt” beworben wird, an so gut wie jedem Bahnhof an. Ich kann mich nicht erinnern, dass Apple bereits zuvor so massiv ein Produkt beworben hätte. Lediglich der iPod und natürlich auch das iPhone wurden so weit ich mich erinnern kann beworben, allerdings meiner Empfindung nach nicht so umfangreich. Es ist wirklich momentan so gut wie gar nicht möglich an dem MacBook Air innerhalb von Berlins vorbeizukommen, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Mich würde interessieren, ob Euch auch Werbung aufgefallen ist oder wie es in Eurer Stadt oder Umgebung aussieht. Ist es bei Euch ähnlich oder ist diese umfangreiche Werbekampagne nur in Berlin anzutreffen? Nutzt doch einfach die Kommentarfunktion.


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21. Februar 2008
Autor: Christian

Warum wurde die Möglichkeit, sein Time-Machine-Backup über die Airport-Basisstation vorzunehmen, bisher von Apple nicht umgesetzt? Geht man so mit seinen treuen Kunden um?

Manch einer spricht sogar von Steve Jobs Time Machine Lüge, hatte dieser doch erst im Sommer 2007 auf seiner Keynote vor der Weltöffentlichkeit die Möglichkeit präsentiert, seine Backups zukünftig auch über WLAN machen zu können.

Ich hatte mir damals auch in freudiger Vorfreude die Airport Extreme Basisstation gekauft und zusätzlich eine externe 500 Gigabyte Festplatte. Man verlässt sich schließlich darauf, was der gute Mann uns da erzählt, warum eigentlich auch nicht? Aber scheinbar gelten Worte nicht, hier nochmal zur Erinnerung, zwei Fotos von der Keynote. Da steht doch ganz deutlich “Wirelessly back up” oder kann ich nur schlecht sehen?

Time Machine Keynote Wireless Backup

Okay, man könnte den guten Mann natürlich jetzt auch in Schutz nehmen und behaupten, er habe das sowieso immer nur für die Time Capsule vorgesehen. Aber war es nicht vielmehr so, dass die Möglichkeit seine Backups auch drahtlos durchzuführen in den Developer-Previews von Mac OS X Leopard bereits integriert war? Und dann urplötzlich das Feature bei der Veröffentlichung von Leopard nicht mehr vorhanden war? Ja, so war es!

Time Machine Backup mit externer Festplatte

Und nur um dann wenig später die Time Capsule anzukündigen. Hey, das ist ja auch ein schönes und nettes Gerät, aber was ist mit den Leuten, die sich aufgrund der Aussage von Steve bereits vorher entsprechende Hardware zugelegt hatten. Da kann man wohl nur sagen “Shit happens” oder so ähnlich.

Zumindest ich hatte gehofft, aber sicherlich auch viele andere, dass man spätestens mit dem Update auf Mac OS X 10.5.2 diese Funktionalität nachgereicht bekommen hätte. Viele dachten schließlich auch, dass es bei dem schnurlosen Backup noch Probleme gegeben hätte, die Apple zuerst noch wollte ausräumen. Aber das war wohl weit gefehlt. Wer also seine Backups über Time Machine nun drahtlos machen will, der darf seine Airport-Station und seine externe Festplatte wieder unter Wert verkaufen und sich die Time Capsule kaufen. Schluchz :(


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