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Apple Netbook – Nur eine Spekulation?

Netbooks sind zur Zeit der allerletzte Schrei auf dem Multimedia-Markt. Wie kann es da sein, dass Trendsetter Apple offensichtlich diese Entwicklung verschlafen hat? Mit dem iPhone haben sie ein Zeichen gesetzt, aber bei den Netbooks war Asus diesmal schneller. Doch in letzter Zeit häufen sich die Gerüchte um ein Apple-Netbook. Alles nur Spekulation?

Auf der Apple-Hompage deutet nichts darauf hin, dass ein Netbook zu erwarten ist. Vielleicht passen diese kleinen, abgespeckten Notebooks einfach nicht in das Konzept der Alleskönner der Mac-Familie?

Ein Netbook macht eh nur Sinn, wenn man daheim einen „echten Rechner“ zu stehen hat, oder wenn man zu den wenigen Glücklichen gehört, die außer Email und Ebay nichts mit dem Internet und dem Technologie-Diktat von PC, Mac und Co. zu tun hat.

Und da Apple quasi gern die „Universallösung“ für jede Anwendung anbietet, ist es doch eigentlich unnötig so einen kleinen „Nichtalleskönner“ auf den Mark zu schicken, wenn ein iBook  dies alles viel besser kann und trotzdem stylisch und handlich ist.

Abwarten…

Im Internet kursieren jedenfalls seit Ende letzten Jahres die ersten Bilder eines möglichen Netbooks. Über die Größe kann nur spekuliert werden und auch sonst ist es eher fraglich, wie viel Fake an der Sache dran ist.

Die kürzliche Präsentation von Apple auf der letzten Macworld hat jedenfalls entäuscht. Kein Apple Netbook, keine Ankündigung, lediglich ein 17 Zoll Macbook präsentierte Phil Schiller der Öffentlichkeit.

Firmengründer Steve Jobs erteilte bereits im letzten Jahr dem Netbook von Apple eine rüde Absage:

„Wir wissen nicht, wie man einen 500-Dollar-Computer bauen soll, der kein Stück Schrott ist (…) Wir haben großen Erfolg damit, uns auf bestimmte Segmente des Marktes zu konzentrieren und nicht alles für jeden zu sein.“

Und wieder stellt sich die Frage: Wozu ein Netbook? Die modernsten Notebooks sind beinahe ebenso portable wie ein Netbook. Und genaugenommen ist es fraglich, was ein solches Netbook mehr können soll, als das iPhone. Email, Internet und Multimedia bewältigt das iPhone mit Bravour. Eigentlich besteht in der Apple Produktfamilie kein Bedarf für ein Netbook.

Aber der Markt ist flexibel. 2008 machten die Netbooks gerade einmal 2 Prozent aller in den USA verkauften Laptops aus. Wenn sich die Mininotebooks etablieren, ist es fraglich, wie lange sich Apple dieses Geschäft dann noch entgehen lassen wird.

Dann bleibt es  nur noch abzuwarten, ob Apple tatsächlich die firmeneigenen Ansprüche zu einem akzeptablen Preis verwirklichen kann.

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Ein Kommentar - Kommentarfunktion deaktiviert.

  1. Nero sagt:

    Wer (nur) unterwegs mailen, surfen, twittern, chatten möchte.. dem wird ein MacBook irgendwann, trotz geringem Gewicht zu schwer, erst recht wenn man es auf Messen, etc. den ganzen Tag herum schleppt. Logische Alternative, auf Grund des unterwegs auf Dauer zu kleinen iPhone Screens, ein ultra-portables Net-book..

    Ich bin mittlerweile auf jeden Fall soweit, dass ich mir 2009 ein Net-Book zulegen werden.. zur Not von HP und mit Linux