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Apple kündigt Time Capsule an

Apples Betriebssystem Mac OS X Leopard führte die Backup-Applikation Time Machine ein, die nun mit Time Capsule zur Perfektion gebracht werden soll.

Es handelt sich bei dem Produkt Time Capsule um eine Airport Basisstation, also einen WLAN-Router. Beachten sollte man hierbei, dass kein DSL-Modem enthalten ist. Dies sichert die Flexibilität auch andere Übertragungsgeräte wie etwa ein Kabel-Modem anschließen zu können. Im Gegensatz zur früheren Airport Basisstation enthält die Time Capsule allerdings zusätzlich eine integrierte Festplatte, wahlweise mit 500 GB oder 1 TB. Hierauf lassen sich dann drahtlos mittels Time Machine automatisch Backups erstellen. Ein Anschließen des Computers an eine Festplatte entfällt somit gänzlich. Ursprünglich sollte diese Funktionalität bereits mit Erscheinen des Leopard-Betriebssystems eingeführt werden. Damals hieß es, man könne eine externe Festplatte an die normale Airport Basisstation anschließen und dann drahtlos Backups erstellen. In den Preview-Versionen von Leopard war diese Funktion auch vorhanden. Umso ärgerlicher ist es, dass Kunden, die sich aufgrund dessen eine externe Festplatte und eine Airport Basisstation zugelegt haben, nun nochmal zur Kasse gebeten werden. Ich habe das nämlich selbst auch so gemacht. Und nun darf ich mich ärgern. Im Grunde hat Apple hier seine treuen Kunden also über den Tisch gezogen, anders kann man das leider nicht beurteilen. Allerdings ist Time Capsule natürlich eine tolle Neuerung. Für 299 Euro kann man ab sofort die 500-GB-Version vorbestellen, für 499 Euro gibt es die Version mit 1 TB Festplatte.