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Apple kann nicht spielen und Valve-Chef erklärt warum

In einem Interview mit Kikizo.com hat Gabe Newell, Chef von Valve (Entwickler des PC-Klassikers Half-Life und seiner Spin-offs) darüber gesprochen, warum seiner Meinung nach Apple im globalen Markt gegenüber Microsoft immer noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Einen wichtigen Punkt in Apples Problemen, mit ihren Rechnern weiter Fuß zu fassen sieht Newell danach im Spielesektor. Klar, er ist Chef eines Spieleentwicklers, also sind seine Marktanalysen wohl strikt innerhalb des „Gaming“-Kontextes zu sehen und vielleicht weniger bedeutend, was die gesamtwirtschaftliche Situation angeht. Wie auch immer, Newell lässt jedenfalls verlauten, dass die Abteilung bei Apple, die für Spiele zuständig ist, keinen Schritt auf die Entwickler zugeht und jedes Jahr fast komplett ausgetauscht wird. Seiner Meinung nach nehmen Computerspiele bei Apple einen unverdient nichtbeachteten Stellenwert ein.

Das ist ein Thema, was mich persönlich berüht. Ich möchte Herrn Newell, auch wenn seine Aussage sicherlich mehr eine Ausrede für das eigene Entwicklungsteam darstellt, in allen Punkten zustimmen.

Als jugendlicher Mac-User war es mehr als grausam für mich, die Spiele, von denen auf dem Schulhof gesprochen wurde, frühestens ein halbes, meistens ein ganzes Jahr später genießen zu dürfen. Heutzutage erscheinen viele Titel früher – aber die Möglichkeiten, Spiele zu zocken, sind auf Apple Rechnern immer noch unterentwickelt. Das verstehe ich bis heute nicht. Schließlich ist Gaming schon seit längerem ein Massenphänomen und müsste keine Domäne Apple-hassender PC-Freaks mehr sein. Vorausgesetzt, Apple würde sich in dieser Richtung engagieren, natürlich.

Die Hardware ist top, das Betriebssystem ist besser, die Peripheriegeräte sind cool – es spräche eigentlich nichts dagegen, aus den Macs richtig stylische Gaming-Plattformen zu zaubern. Leider wird das von offizieller Seite wohl so schnell nichts, aber man darf ja träumen.

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