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App gegen Taliban

Die Apps von Apple bieten ja bekannterweise jegliche Themen rund um Gesundheit, Kochen, Mode etc. an. Aber nun hat ein Soldat eine App für den Kampfeinsatz gegen Taliban entwickelt.

Wer bisher davon ausgegangen ist, dass die eigens fürs Smartphone entwickelten Miniprogramme, die auch als Apps bezeichnet werden, hauptsächlich Spiele darstellen, der irrt sich schlicht und einfach. Das Thema Krieg hat sich nun ebenfalls Einzug gehalten.

App gegen Taliban von Soldaten entwickelt

Immer mehr Soldaten, die sich im Afghanistan- bzw. Irakeinsatz befinden, benutzen Smartphones. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob es eine App gibt, die der Truppe Nutzen bringen kann.

Der 31-jährige US-Soldat Jonathan Springer ist seit Mai 2010 in Afghanistan, genauer im Pech-River-Valley, stationiert. Dieses Gebiet ist äußerst gefährlich und hat wie kein anderes in dem Land vielen Soldaten das Leben gekostet. Die Taliban und al-Qaida lösen dort fast täglich Feuergefechte aus, bei denen viele Mitglieder amerikanischer Truppen ihr Leben verlieren.

Erweitertes GPS-Gerät gegen Taliban

Als der junge Soldat am 25. Mai 2010 zwei Kameraden im Kampf gegen die Taliban verlor, keimte in ihm der Wunsch, den Soldaten den Kampf gegen die Heerscharen der Taliban zu erleichtern. Aus diesem Grund nahm Jonathan Springer Kontakt zu einem Software-Entwickler aus Arizona auf und erklärte ihnen sein Anliegen.

Springer wolle eine App für das iPhone entwickeln, die eine ähnliche Funktionsweise wie ein GPS-Gerät besitzt. Diese App soll es Soldaten ermöglichen, Wegpunkte auf virtuellen Karten zu speichern und somit Feindmarkierungen vornehmen zu können.

Einbeziehen von Luftwaffe und Artillerie

Die so gespeicherten Daten zu den Positionen sollen anschließend an die Luftwaffe und Artillerie weitergeleitet werden, sodass Bombenangriffe geplant und durchgeführt werden können. Springer testete die Beta-Version auf seinem eigenen iPhone und war begeistert. Die Koordinaten sind richtig und bezüglich der Funktionsfähigkeit gibt es ebenfalls nichts auszusetzen.

Der junge Soldat hat bisher ca. 30.000 US-Dollar seines eigenen Ersparten in das Projekt investiert. Voraussichtlich im Februar soll die App namens „TacticalNav“ über den AppStore erhältlich sein. Das amerikanische Militär hielt sich bisher bezüglich der App gegen Taliban zurück. Die Erfindung wurde weder kommentiert noch in irgendeiner Weise gefördert.

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