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60 Millionen iPhone-Apps und ein Kill-Switch

Laut Steve Jobs wurden über den AppStore bisher 60 Millionen Programme heruntergeladen.

Außerdem bestätigte er gegenüber dem Wall Street Journal das Vorhandensein eines iPhone-„Killswitch“.

Die sensationelle Zulauf-Rate des AppStores lässt Jobs darauf hoffen, dass die vielen Downloads, von denen Apple nur 30 % der Einnahmen bekommt, indirekt die Verkäufe von iPhone und iPod Touch ankurbeln werden. Moderne Handys sind seiner Meinung nach im neuen Jahrtausend „all about software“. Keine neue Erkenntnis, aber schön, dass er das genauso sieht…

Wirklich interessant wird es in der zweiten Hälfte des Interviews: Jobs bestätigt die Möglichkeit, über eine vom iPhone abgefragte Blacklist auf den AppleServern bestimmte als „schlecht“ definierte Programme untauglich zu machen. Das bedeutet, er kann theoretisch jedes Programm, das Apple nicht gefällt, auf allen iPhones der Welt abschalten. Das ist etwas mehr Userfreundlichkeit, als ich mir das für mein iPhone gewünscht hätte. Warum darf ich nicht selbst entscheiden, welche Programme ich ausführen möchte?

Was mich noch viel mehr irritiert hat: Die Echos auf diese Meldung hin waren relativ gelassen. Kein Aufschrei der Empörung, sondern bestenfalls ein zartes Stirnrunzeln. Dabei stellt doch diese „Designmöglichkeit“ von Apple zumindest einen Eingriff in das dar, was man als Computer-User so an Rechtefreiheit gewohnt ist.

Quelle: Wall Street Journal

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2 Kommentare - Kommentarfunktion deaktiviert.

  1. […] Der Killswitch wurde vom Head Honcho Himself, Steve Jobs, bestätigt. function toggleLayer(div_id) { if (document.getElementById(div_id).style.display == […]

  2. Robert sagt:

    Naja… auch wenn es nicht schoen ist… so ist der Killswitch nichts weltbewegendes. Bei BlackBerry ist das gang und gaebe. Da koennen so Programme deaktiviert werden bei denen die Entwickler zum Beispiel die Lizenz entzogen bekommen haben…

    Und bei M$ gibt es auch einen Mechanismus „Schadhafte“ Software ungefragt vom Betriebssystem zu entfernen.