Von iPod, iPhone bis Mac und iTunes

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Archiv für Mai, 2008

30. Mai 2008
Autor: Christian

Dass sich .mac nicht für jeden lohnt, dass habe ich bereits in einem meiner früheren Beiträge festgestellt. Es gibt mittlerweile zahlreiche kostenlose Anbieter, die ähnliche Leistungen kostenlos oder zumindest kostengünstiger anbieten, denn 99 Euro, die Apple für .mac verlangt, sind schon ganz schön viel für die gebotene Leistung.

Apple .mac © Kevin Briody (Flickr)

Umso mehr erfreut es, dass Apple scheinbar plant .mac neu auszurichten. Zumindest mehren sich die Gerüchte in dieser Richtung. In dem Update auf Leopard 10.5.3 sollen Hinweise vorhanden sein, die eine Umbenennung des .mac-Dienstes andeuten. Der Dienst könnte “Mobile me” heißen und voraussichtlich eine größere Verbindung zum iPhone bieten. Push Mail, welches zur Zeit nur Yahoo für das iPhone bietet, könnte in Zukunft auch von Apple angeboten werden. Ein weiterer Hinweis auf die neue Ausrichtung ist die Domain-Registrierung von “me.com”. Apple hat sich scheinbar diesen Domainnamen gesichert und warum sollten sie das tun, wenn sie nicht gewisse Absichten damit hätten. Es bleibt spannend, in nur 10 Tagen wissen wir auf jeden Fall mehr, denn dann wird Steve Jobs alle Neuheiten ankündigen, die sich größtenteils um das iPhone drehen dürften.


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23. Mai 2008
Autor: Christian

Vermutlich noch in diesem Jahr wird Apple neue MacBooks vorstellen. Doch die neuen MacBooks werden voraussichtlich einen völlig neuen Look erhalten.

MacBooks bald ähnlich dünn wie MacBook Air? © dan taylor (Flickr)

Die neuen MacBooks werden sich vermutlich verstärkt am MacBook Air orientieren. Das heißt statt Plastik wird es ein Alumnium-Kleid geben. Auch eine andere Farbgebung wäre denkbar: Warum nicht ähnlich wie beim iPod Nano das MacBook in verschiedenen Aluminium-Farbgebungen anbieten! Ähnlich wie das MacBook Air und das MacBook Pro wird auch das MacBook eine energiesparende und zudem hellere LED-Hintergrundbeleuchtung erhalten. Diese Vermutung scheint als relativ sicher, da Apple bereits im letzten Jahr ankündigte, alle Produkte auf neue umweltschonendere Materialien umstellen zu wollen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace gratulierte daraufhin zum MacBook Air, das als erstes Apple-Laptop seinen Fokus auf den Umweltschutz gelegt hat.

Da das MacBook Air recht erfolgreich ist, trotz vieler anfänglicher kritischer Stimmen, welche vor allem die fehlenden Anschlüssen kritisierten, werden sich Apples neue Laptops vermutlich auch verstärkt am MacBook Air orientieren. Das heißt das neue MacBook wird dünner werden und höchst wahrscheinlich ein ähnliches keilförmiges Gehäuse verpasst bekommen, welches das Notebook zusätzlich dünner wirken lässt. Trotzdem wird es aller Voraussicht nach mehr Anschlüsse bieten und leistungsfähiger sein als das MacBook Air, dürfte dafür aber auch schwerer und ein wenig dicker bleiben. Auch ein DVD-Laufwerk dürfte weiterhin enthalten sein. Denkbar wäre auch ein größeres Touchpad wie beim MacBook Air, welches dann auch über die Multitouch-Technik verfügen dürfte. Neben diesen optischen Verbesserungen wird wahrscheinlich auch die Leistungsfähigkeit weiter steigen. Andererseits wäre es auch denkbar, dass man hier Kompromisse eingeht, um das MacBook dünner zu bekommen. Schließlich will man auch weiterhin die MacBook Pros von den günstigeren Consumer MacBooks deutlich unterscheiden können.


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20. Mai 2008
Autor: Christian

Viele Apple-Anhänger haben es sich gewünscht: Das iPhone mit UMTS ohne T-Mobile-Vertrag und stattdessen einen Vertrag oder gar Prepaid-Karte bei einem anderen Anbieter nutzen zu können.

T-Punkt © compujeramey (Flickr)

Doch daraus wird wohl nichts… das iPhone bleibt wohl exklusiv, so zumindest meldet es die Nachrichtenagentur Reuters. In der letzten Zeit hatten sich die Meldungen vermehrt, in denen in anderen Ländern bekannt wurde, dass Apple hier von seiner Exklusivität Abstand nehmen wird. So wird es auch in einigen unserer Nachbarländer das iPhone von mehreren Mobilfunk-Anbietern mit verschiedenen vertraglichen Verpflichtungen zu beziehen geben. Doch in einem Interview gab jetzt der T-Mobile-Chef bekannt, dass man in Deutschland erwarte, dass das iPhone weiterhin exklusiv bei T-Mobile bleibe. Angeführt wurde auch die sehr gute Zusammenarbeit mit Apple. Natürlich kann man vieles erwarten, ob es dann letztendlich so eintreffen wird, ist auch nochmals eine andere Sache.

Das UMTS-iPhone ohne Vertrag wird es wohl also erstmal nicht bei uns geben. Aber alles ist auch eine Frage der Zeit. Genausogut kann es sein, dass der Vertrag zwischen T-Mobile und Apple eine gewisse Laufzeit hat, schließlich will auch T-Mobile die Sicherheit das iPhone exklusiv vertreiben zu können, wenn man schon einen großen Teil der Mobilfunkgebühren an Apple weiterleitet. Ich denke spätestens in zwei Jahren wird es auch hier das iPhone ohne Vertrag zu kaufen geben. Zwei Jahre sind in diesem Segment eine lange Zeit. Das iPhone beispielsweise gibt es hierzulande knapp sieben Monate und es ist in dieser Zeit schon viel passiert. Warum also nicht optimistisch in die Zukunft blicken?


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14. Mai 2008
Autor: Christian

Es ist ein offenes Geheimnis, das Apple auf der diesjährigen WWDC, die am 9. Juni stattfindet, ein iPhone mit UMTS-Funktionalität vorstellen wird.

In einem Monat kommt das neue iPhone © booleansplit (Flickr)

Wie René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, bekannt gab, wurden bisher rund 100.000 iPhones in Deutschland verkauft. Wenn man bedenkt, dass bei der Markteinführung bereits am ersten Tag 10.000 Geräte abgesetzt wurden, klingt diese Zahl allerdings schwindend gering. Scheinbar ist das iPhone doch nicht so interessant wie gedacht? Oder sind die Preise, die die Deutsche Telekom für das Gerät und Tarife verlangt, einfach zu überzogen?

Es könnte aber auch daran liegen, dass das iPhone bisher viele Funktionen nicht besitzt, die andere Handys bereits haben. Handys mit UMTS-Geschwindigkeit sind heute in Deutschland normal. Doch das iPhone besitzt diese Funktionalität nicht, es kommt gar stiefmütterlich daher, wirkt veraltet. Doch in knapp einem Monat könnte sich das schlagartig ändern! Denn dann wird das neue iPhone kommen! Das ist kein Geheimnis mehr, es ist im Grunde schon Gewissheit. Nur was es können wird, ob es völlig neu ist oder nur ein paar zusätzliche Extras haben wird, das ist noch unklar. Das neue iPhone wird allerdings UMTS haben, mit großer Wahrscheinlichkeit auch HSDPA unterstützen. Steve Jobs gab beim derzeitig erhältlichen iPhone immer als Grund an, warum man sich gegen UMTS entschieden habe, dass es die Akkulaufzeit zu sehr beeinträchtigen würde. Daher wird man UMTS im neuen iPhone zwar benutzen können, es aller Wahrscheinlichkeit aber auch auf Wunsch einfach deaktivieren können, um so zum Beispiel doch Edge nutzen zu können.

Cool wäre natürlich auch ein integriertes GPS-Navigationssystem und eine bessere Kamera, die dann auch Videos aufnehmen können sollte. Auch ein klein wenig schnellerer Prozessor wäre von Vorteil und natürlich eine längere Akkulaufzeit wäre wünschenswert. Wenn man dann das iPhone noch einen Tick leichter und dünner machen würde, wäre es fast schon perfekt. Mehr fällt mir zumindest momentan gar nicht ein. Der Rest kommt ja dann auch per Firmware-Update auf das alte iPhone, softwareseitig wird es da also auch jede Menge Neuigkeiten geben.

Aber noch besser dürfte die Tatsache sein, dass man das UMTS-iPhone ohne Vertrag bekommen dürfte oder zumindest bei einem Anbieter seiner Wahl. Zumindest rückt Apple immer mehr von der Verkaufspolitik ab, das iPhone nur exklusiv über einen Partner anzubieten. Kein Wunder, denn bisher verkauft sich das iPhone unter den Erwartungen, was auch vor allem dieser Tatsache geschuldet sein dürfte.


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6. Mai 2008
Autor: Christian

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich gestern die Titelseite des Berliner Kurier sah. Ein Mann wurde mit einem Messer abgestochen, weil die Täter sein iPhone wollten.

Nicht jeder hat ein iPhone © Mat Honan (Flickr)

Zugegeben, ich bin kein Leser dieser Zeitung, konnte aber nicht wegschauen als ich zufällig an einem Zeitungskiosk vorbei lief und die Schlagzeile las: “Handy-Räuber stachen Designer nieder“. Daneben ein großes Bild des iPhones. Der Berliner Kurier ist eine Berliner Zeitung und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Berliner Themen. Ich kenne selbst einige Leute, die schon auf der Titelseite des Berliner Kuriers waren, man muss sich die Zeitung also sehr regional vorstellen.

Mich hat das schon schockiert. Ich selbst besitze auch ein iPhone und ehrlich gesagt ist es mir nicht soviel Wert als dass ich dafür mein Leben hergeben würde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dieser junge Mann das wäre. Scheinbar sind einige Leute aber bereit dafür zu morden, denn dem Mann haben sie in die Lunge gestochen, mittlerweile ist er aber wieder wohl auf. Scheinbar haben die Täter nicht nachgedacht, weil sonst hätten sie ihm einfach das iPhone weggenommen, dann hätten sie zumindest nur eine Anzeige wegen Raubüberfalls an der Backe, jetzt haben sie stattdessen eine wegen versuchten Mordes am Hals. Aber scheinbar waren die Täter auch von vornherein nur auf Gewalt aus, denn schon bevor sie das iPhone erblickten, traten sie aggressiv auf.

Einem Bekannten wurde auch mal das Handy abgezogen, ich bin scheinbar schon aus dem Alter raus, kann mich nur noch an meine Jugendzeit erinnern, als es auch derartige Übergriffe gab, allerdings hatte ich damals noch kein Handy :) Habt ihr selbst vielleicht auch schonmal einen Überfall erlebt?


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2. Mai 2008
Autor: Christian

Seit kurzem bietet der Anbieter in den USA den ersten Rechner mit einem Mac OS X Betriebssystem an, der nicht von Apple stammt.

Auf folgenden Video sieht man ein kleines Auspack-Video vom Psystar-Mac-Clon, ähnlich meiner kürzlich veröffentlichen Auspackzeremonie des MacBook Air.

Viel interessanter ist aber das Video von Gizmodo: Hier bekommt man ein erstes exklusives Video vom Psystar Mac zu sehen und auch einen ganz guten Eindruck vom dem Gerät vermittelt. Und was soll ich dazu sagen?! Ganz ehrlich? Meine erste Reaktion war ein lautes Lachen! Alles was einen Mac ausmacht, die Eleganz, das Durchdachte, das gesamte stimmige Konzept, die Detailverliebtheit, all das hat dieser Psystar Rechner nicht. Stattdessen fühle ich mich in die Zeit der 90er Jahre zurückversetzt.
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