Von iPod, iPhone bis Mac und iTunes

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Archiv für April, 2008

25. April 2008
Autor: Christian

Apple hat sich zum Ziel gesetzt noch in diesem Jahr insgesamt zehn Millionen iPhones zu verkaufen. Doch können sie das schaffen?

Nach eigenen Angaben gibt Apple den Mobilfunkprovidern keine Preise für das iPhone vor. Die Unternehmen können also selbst entscheiden zu welchem Preis sie das iPhone verkaufen wollen. Erst kürzlich hat T-Mobile den Preis für das 8-GB-Modell drastisch gesenkt, wer will bekommt es mittlerweile im größten iPhone-Tarif für 99 Euro. Wenn man überlegt, dass Apple bei der Veröffentlichung in den USA noch 599 US-Dollar für das Gerät wollte und schon innerhalb kürzester Zeit den Preis um 200 US-Dollar senkte, merkt man, dass Apple sein angepeiltes Ziel auf jeden Fall erreichen will.

Steve Jobs auf Keynote © acaben (Flickr)

Allerdings wurden bisher nur 1,7 Millionen Geräte verkauft, ein optimistisches Ziel also, wenn man wirklich zehn Millionen iPhones noch in diesem Jahr absetzen will. Allerdings scheint man bei Apple sehr optimistisch zu sein. Will man dieses Ziel allerdings erreichen, wird der chinesische Markt benötigt, denn dieser gehört zu den größten Handy-Märkten der Erde. Doch China Mobile, der weltweit größte Mobilfunkanbieter weigerte sich bisher Apple an den Umsätzen zu beteiligen. Bisher hatte das in allen Ländern geklappt, in denen Apple das iPhone eingeführt hat. Analysten spekulieren nun, ob das iPhone eventuell bald ohne Vertragsbindung angeboten wird. Dann könnte jeder sich ein iPhone kaufen und mit jedem Anbieter nutzen, den er will. Das würde natürlich dem iPhone einen enormen Auftrieb geben, denn viele Kunden weigern sich bisher den Mobilfunk-Anbieter zu wechseln oder auch die relativ teuren Vertragsbedingungen zu akzeptieren.

Ein weiterer Schritt um den iPhone-Verkauf anzukurbeln, könnte die Vorstellung eines UMTS-iPhones sein. Auch hier gehen Analysten davon aus, dass dies am 9. Juni auf der diesjährigen WWDC passieren könnte. Schon lange verlangen auch viele Anwender nach solch einem Gerät. Bisher gab Steve Jobs dazu an, dass man UMTS bisher nicht gewählt hätte, da die Akkulaufzeit darunter zu sehr leiden würde. Ein großer Nachteil, denn selbst mit Edge gehört das iPhone definitiv nicht zu den Akku-Kraftprotzen. Weiterhin wird das iPhone zudem durch Erscheinen des iPhone-SDK für immer mehr Zielgruppen interessant. Sollte sich Apple wirklich zu dem Schritt entschließen die Vertragsbindung fallen zu lassen und das iPhone zukünftig bei allen Mobilfunkanbietern anzubieten und gleichzeitig ein UMTS-iPhone einführen, könnte Apple wirklich noch die angepeilten zehn Millionen Geräte erreichen, wenn nicht sogar noch wesentlich mehr!


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23. April 2008
Autor: Christian

Heute abend wird Apple das Ergebnis für das letzte Quartal bekannt geben, dem Aktienkurs wird das sicherlich einen gehörigen Aufschwung bringen.

Wieviel ist Apple Wert? © Fleur-Design (Flickr)

Noch vor wenigen Monaten lag der Apple-Aktienkurs über 200 US-Dollar. Prognosen sagten einen Zielkurs von bis zu 250 US-Dollar voraus. Doch dann kam der große Crash und die Aktie sackte auf fast 120 US-Dollar herab. Ein Freund fragte mich zu der Zeit, welche Aktien er kaufen könnte und ich riet ihm zum Kauf von Apple-Aktien, er tat dies natürlich nicht und wird sich jetzt sicherlich ärgern. In den letzten Wochen hat sich der Kurs wieder gekräftigt und liegt jetzt schon bei über 160 US-Dollar. Da die Aktie auch in der amerikanischen Währung gehandelt wird, kann man zudem von dem starken Euro-Kurs profitieren und darauf hoffen, dass der US-Dollar in Zukunft wieder stärker wird.

Heute gegen 22:30 Uhr werden wir wissen, wie erfolgreich das Unternehmen Apple im letzten Quartal war. Berichten zufolge soll das Quartalsergebnis wie schon die letzten sehr erfolgreich sein, so hatte Apple bereits im letzten Quartal das erfolgreichste Quartalsergebnis in der Unternehmsgeschichte präsentiert. Goldman Sachs prognostiziert Zahlen von 2,1 Millionen verkauften Macs, 1,4 Millionen iPhones und elf Millionen iPods für das letzte Quartal. Mit dem Kauf des MacBook Air habe auch ich, wie viele andere Käufer auch, einen einen kleinen Anteil am hoffentlich großen Erfolg Apples beigetragen. Apple ist eben nicht nur eine Firma, sondern ein Lebensgefühl! :)


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22. April 2008
Autor: Christian

Etwa 1,4 Millionen iPhones sollen illegal in Betrieb sein. Doch die Händler solcher iPhones könnte das teuer zu stehen kommen: Apple verlangt pro iPhone knapp 13.000 Euro!

iPhone auf Graumarkt © Javier Aroche (Flickr)

Apple legt iPhone-Wert auf 13.000 Euro fest, so lautet die Schlagzeile eines aktuellen Artikels bei Spiegel Online. Ein Händler aus Düsseldorf hatte ein gutes Geschäft gewittert und von einem französischen Anbieter 150 gehackte iPhones gekauft, um diese hier weiter zu verkaufen. In der iPhone-Szene ist das ganz normal, werden doch schätzungsweise 40 Prozent der iPhones gehackt und dann mit anderen Providern, in anderen Tarifen genutzt. Das ist auch sehr verlockend, sind die T-Mobile-Tarife hier in Deutschland recht teuer. Erst seit kurzem gibt es auch einen günstigeren Tarif für 29 Euro im Monat, bei dem man im Vergleich zu den Wettbewerbern aber immer noch recht wenig für das Geld geboten bekommt. Daher wollen viele Nutzer der Telekom entgehen und ihr iPhone mit einem anderen Anbieter nutzen.

Natürlich ist der Handel mit dem gehackten iPhone lukrativ. In Frankreich kann man das iPhone auch ohne Vertragsbindung erwerben. Wenn man es dann “jailbreaked”, lässt es sich problemlos auch mit anderen Anbietern hier in Deutschland verwenden, zudem können so auch weitere Programme von Drittanbietern installiert werden. Eine Möglichkeit, die Apple erst in der zukünftigen Firmware anbieten wird, die im Juni erscheinen soll. Doch der Handel mit dem iPhone kann einen teuer zu stehen kommen. Der Händler aus Düsseldorf, welcher die iPhones selbst an einen anderen Händler weiter verkauft hatte, hat nun Post von Apples Anwälten bekommen, hier fordern diese zwei Millionen Euro Schadensersatz! Bei 150 iPhones macht das eine Summe von über 13.000 Euro pro iPhone. Bei so einem hohen Streitfall fallen die Anwalts- und spätere Gerichtsgebühren dementsprechend hoch aus. So wollen die Anwälte für diesen Brief über 13.000 Euro Gebühren! Natürlich sieht der Händler aus Düsseldorf das nicht ein und will nun dagegen vorgehen, was anderes bleibt ihm wahrscheinlich auch nicht übrig.

Es bleibt spannend. Die Anwälte des Düsseldorfer Händlers geben sich kampflustig, doch ist der Ausgang der Verhandlungen unklar. Deutlich wird hier aber, dass Apple mit allen Mitteln verhindern will, dass das iPhone illegal gehandelt wird. So ist es durchaus denkbar, dass weitere solcher Verfahren folgen. Man darf gespannt sein, wie die Sache letztendlich ausgehen wird.


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20. April 2008
Autor: Christian

Wer Besitzer eines Premiere-Abonnements ist, wird sicherlich den einen oder anderen Film aufnehmen wollen. Dies geht entweder über einen Videorekorder, komfortabler über einen neuen Festplatten-Rekorder oder es gibt da noch die Möglichkeit über den Mac.

Die Aufnahme der Filme und Sendungen über den Mac hat viele Vorteile, mit einer entsprechenden Software lassen sich die Aufnahmen komfortabel planen und Aufnahmen anschließend bequem beschneiden und in ein entsprechendes Format konvertieren, um so etwa Speicherplatz zu sparen. Ein Unternehmen, welches sich in den letzten Jahren in diesem Bereich einen Namen gemacht hat, ist Elgato. Mit seinen EyeTV-Produkten bietet Elgato eine umfangreiche Produktpalette an Hardware und mit dem Programm EyeTV 3 auch ein wirklich tolles Programm, um seine Aufnahmen zu planen und verwalten.

EyeTV Programm Guide © scriptingnews (Flickr)

Doch leider hat Elgato sich vor einiger Zeit dazu entschlossen den EyeTV 610 aus dem Programm zu nehmen. Laut Elgato sei die Nachfrage hierfür zu gering gewesen. Doch nur dieses Gerät bietet die Möglichkeit Pay-TV-Programme wie Premiere im Kabel-Netz aufzunehmen. Doch es gibt eine Alternative, die zudem günstiger ist als das damalige EyeTV 610! Mit dem FireDTV hat der Hersteller Digital Everywhere ein Gerät auf den Markt gebracht, mit dem endlich auch wieder Aufnahmen von Pay-TV-Programmen im Kabel-Netz möglich sind. Als besonderes Highlight unterstützt das Gerät sogar den Empfang von HDTV-Sendern, einen Pluspunkt, den das EyeTV 610 nicht hatte.

Der größte Clou an der Sache dürfte aber sein, dass das Gerät zusammen mit EyeTV 3 arbeiten kann! Man hat also die Möglichkeit das beste Programm zum Verwalten und Aufnehmen von digitalen Programmen auf dem Mac zu nutzen. Was will man mehr? Der Preis ist auch wesentlich günstiger als der des EyeTV 610. Für das FireDTV fürs Kabel-Netz zahlt man knapp 170 Euro, hinzu kommt noch der Preis für die EyeTV-3-Software von knapp 60 Euro und ein entsprechendes CAM-Modul für das Common Interface wird auch noch benötigt. Zudem sollte man über eine Firewire-Schnittstelle verfügen, womit Besitzer eines MacBook Air -wie ich einer bin- ausgeschlossen werden. Schade, denn ein USB-Anschluss wäre sicherlich möglich gewesen. Ansonsten gefällt mir das Gerät aber wirklich gut und wäre der Umstand mit dem fehlenden USB-Anschluss nicht, würde ich vielleicht sogar zuschlagen!


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14. April 2008
Autor: Christian

Ich habe es getan und mir ein MacBook Air bestellt und seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer des kleinen Geräts! Anbei die ersten Eindrücke und Fotos der Auspackzeremonie!

MacBook Air Auspackzeremonie (Foto: AppleView)

Nach längerer Überlegung habe ich mir das MacBook Air - das flachste Notebook der Welt - nun doch bestellt! Ich hatte es mir zuvor nochmals in einer Gravis-Filiale angeschaut und war dann vollkommen überzeugt. Die Kritikpunkte, die es gab, stören mich persönlich nicht. Mir reicht der eine USB-Anschluss, da ich unterwegs meist sowieso gar keinen benötige. Zuhause nutze ich einfach meinen USB-Hub, an den ich alle USB-Geräte angeschlossen habe, da reicht der eine USB-Anschluss vollkommen aus. Für alle anderen Tätigkeiten nutze ich dann einfach den iMac.

Natürlich war ich schon ganz aufgeregt, das Tracking von Apple funktionierte erst nicht wie gewohnt, so hatte ich keinen Einblick darauf, wo sich das MBA gerade befand. Erst zwei Tage vor Ankunft wurde es an UPS übergeben und von da an konnte ich dann auch den Tracking-Status einsehen. Und nun ist es da und ich bin völlig begeistert! Anbei die ersten Fotos meiner kleinen Auspackzeremonie:

[Show picture list]

Mein erster Eindruck ist mehr als gut! Nachdem ich mein geliebtes MacBook verkauft hatte, um mir letztendlich das MacBook Air zu kaufen, bin ich nach der Keynote, auf der das MBA vorgestellt wurde, dann doch ins Grübeln gekommen, ob das kleine feine Gerät doch das richtige für mich ist. Jetzt kann ich sagen, das ist es! Ich bin völlig begeistert. Es ist massiv und solide, nichts knirscht oder wackelt. Es ist wie ein hartes Stück Metall. Man kann es problemlos mit einer Hand an einer Ecke halten und hat dabei nicht das Gefühl, dass dabei etwas brechen könnte oder dergleichen. Das war beim MacBook im Vergleich zum MacBook Air nicht so. Das Gerät wirkt sehr hochwertig, wesentlich hochwertiger als beispielsweise ein MacBook. Auch das MacBook Pro ist für mich keine Alternative, da ich die Leistung nicht benötige und es mir einfach viel zu groß ist. Ich habe es mir jetzt auch nochmals in einem Media Markt angeschaut und war richtig verblüfft wie riesig ich das Gerät jetzt empfand, nachdem ich jetzt schon einige Tage mit dem MBA arbeite.

Andererseits ist ein kreatives Arbeiten mit dem MacBook Air natürlich schon stark eingeschränkt. Der fehlende Firewire-Anschluss macht einen Anschluss vieler Camcorder unmöglich. Auch Profi-Kreativ-Programme wie das Final Cut Studio dürften nicht ausführbar sein. Für diese Zielgruppe ist das MBA definitiv nichts. Es ist viel mehr für Leute, die ein ultrakompaktes Gerät benötigen, welches sie jederzeit dabei haben können, das superleicht ist und keinen Platz weg nimmt. Weitere Eindrücke vom MacBook Air gibt es in den nächsten Tagen!


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7. April 2008
Autor: Christian

Mit einer Preissenkung des iPhones und einem neuen Tarif will die Telekom seit heute neue Kunden gewinnen.

iPhone ab sofort ab 99 Euro zu haben! (Bild: Screenshot T-Mobile.de)

Wer sich bis zum 30. Juni, denn solange läuft die Aktion, für ein iPhone entscheidet, bekommt das iPhone bereits ab 99 Euro! Hierfür muss aber dann auch ein Vertrag im Complete XL Tarif abgeschlossen werden, der dann mit 89 Euro im Monat zu Buche fällt. Der Preis des iPhones steigert sich dann jeweils um 50 Euro, wenn man den jeweils kleineren Tarif wählt. Im Complete L für 69 Euro monatlich kostet es somit 149 Euro, im Complete M für 49 Euro monatlich kostet es 199 Euro.

Neu hinzugekommen ist der Complete S Tarif für 29 Euro im Monat! Hier gibt es dann monatlich 50 Inklusivminuten in alle Netze, allerdings keine Inklusiv-SMS, keine Datenflatrate und keine HotSpot-Flatrate. Wer bis zum 30.6. einen Complete S abschließt erhält allerdings 500 MB im Monat Datenvolumen im EDGE-Netz inklusive und das sollte schon für die meisten reichen. Ich selbst verbrauche mit dem iPhone maximal 50 MB bis 100 MB im Monat, dann muss ich aber auch schon jede Menge im Internet gesurft sein. Denn meistens befindet man sich in der Nähe seines heimischen WLANs und dann erfolgt der Datentransfer kostenlos über das eigene Netz.

Interessant dürfte auch sein, dass Wall Street Journalist Walt Mossberg, der Apple normalerweise sehr nahe steht, auf einer Konferenz geäußert hat, dass ein iPhone mit UMTS innerhalb der nächsten 60 Tage erscheinen wird. Hierzu würde dann auch die aktuelle Aktion von T-Mobile passen, denn im Juni findet auch die große Apple-Messe WWDC statt, auf der vielleicht auch dann ein neues iPhone angekündigt werden könnte. Das iPhone mit 16 GB kostet übrigens in allen Tarifen weiterhin 499 Euro! Für viele interessant sein dürfte auch der Hinweis, dass jeder Kunde nach sechs Monaten Vertragslaufzeit kostenlos in einen kleineren Tarif wechseln kann. Ich hoffe nur, dass diese Option auch für Kunden gilt, die sich etwa bereits im November ein neues iPhone gekauft hatten, dass diese dann gegebenfalls auch in den Complete S wechseln können. Das dürfte dann allerdings frühestens am 9. Mai möglich sein, denn dann sind genau sechs Monate vergangen, seitdem das iPhone hier in Deutschland auf den Markt kam. Mir würde so ein Complete S auf jeden Fall reichen, wenn man dann doch mehr telefoniert, zahlt man zwar ein wenig drauf, bleibt aber wahrscheinlich meist unter den 49 Euro im Monat. Aber hier muss jeder selbst sein Telefonier-Verhalten einschätzen können.


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6. April 2008
Autor: Christian

Heute möchte ich Euch ein wirkliches cooles Gerät vorstellen und hätte ich das Geld, würde ich es mir sofort zulegen! Es handelt sich um den “Drobo“.

Der Drobo ist ein externes Gehäuse, in das man 3,5 Zoll Festplatten unterbringen kann, um auf diesen Daten zu sichern. Im Gegensatz zu der zuletzt vorgestellten Speicherlösung MyBook Studio II, kann man in den Drobo zudem jede 3,5 Zoll Festplatte mit SATA-Anschluss einbauen und ist nicht auf bestimmte Hersteller angewiesen. Das Besondere daran ist aber, dass es sich um ein vollwertiges Raid-System handelt, das allerdings keinerlei Konfiguration benötigt! Man kann also jede Festplatte mit SATA-Anschluss einfach in den Drobo hineinschieben, ohne Schrauberei, und der Drobo kümmert sich um den Rest. Wenn man zum Beispiel eine 500 GB Festplatte sowie eine 250 GB Festplatte hat, dann kann man diese beide einfach in den Drobo stecken und durch eine Spiegelung der Festplatten sind die Daten in Zukunft sicher. Sollte eine der beiden Festplatten ausfallen, so sind die Daten weiterhin vorhanden.

Der Drobo fasst die Daten zudem zu einer großen Einheit zusammen, es ist also so als ob man eine große zusätzliche Festplatte hätte. Zudem wird durch die Spiegelung der Daten nicht der doppelte Speicherplatz verbraucht, wie man vielleicht denken könnte, sondern nur der 1,5-fache Speicherplatz! Insgesamt lassen sich in den Drobo bis zu vier Festplatten einbauen, die jederzeit durch größere Festplatten ersetzt werden können. Das geht sogar problemlos im laufenden Betrieb. Der Drobo ist nach oben hin mehr oder weniger offen, das heißt, wenn größere Festplatten erscheinen, können diese problemlos eingebaut werden. Der Hersteller gibt hier an, dass nach oben hin keine Grenzen vorhanden sind! Das heißt solange die Festplattengrößen steigen, können auch größere Festplatten eingebaut werden. Voraussetzung ist natürlich immer, dass diese über einen SATA-Anschluss verfügen und 3,5 Zoll groß sind.

Man kann so also mit kleinen Festplatten beginnen und mit der Zeit seinen Drobo immer weiter vergrößern. Das ist ein wirklich cooles Feature und dank der Spiegelung, die der Drobo permanent vornimmt, sind die Daten auch wirklich sicher, da sie nicht nur auf einer Festplatte vorliegen. Mac-User werden nur den fehlenden Firewire-Anschluss bemängeln, denn der Drobo besitzt ausschließlich einen USB-2.0-Anschluss. Zudem wird Time Machine unterstützt! Preislich ist das Wundergerät auch nicht ganz günstig, knapp 540 Euro werden fällig. In diesem Preis sind noch keine Festplatten enthalten! Aber für den ein oder anderen ist das Gerät sicherlich sein Geld wert und wenn ich das Geld zur Zeit hätte, würde ich wahrscheinlich auch zuschlagen!


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4. April 2008
Autor: Christian

Wer Filme, Musik und Daten verwaltet, stößt bei vielen Festplatten an die Grenzen. Wenn dann noch ein Backup des Laptops hinzu kommt, ist die externe Festplatte schnell überfüllt.

Western Digital MyBook Studio II 2 TB © Bild: Western Digital

Die Festplatten von Western Digital der MyBook-Produktreihe sind auf die Bedürfnisse der Mac-Anwender zugeschnitten. Zum einen passen sie vom Design zu den meisten Apple-Rechner, zum anderen unterstützen sie meist auch die eher bei Apple typischen Firewire-400 und -800-Schnittstellen. Mit der neuen MyBook Studio II will Western Digital nun noch einen Schritt weitergehen. Besonders stromsparend und effizient soll sie sein, die neue externe Festplatte mit ganzen 2 TB Speicherplatz! So soll sie laut Hersteller bis zu 30 Prozent weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Festplatten. Dies wird dadurch erreicht, dass man ausschließlich die GreenPower-Drives von Western Digital nutzen kann. Besonders gut finde ich die Tatsache, dass man die Festplatten problemlos austauschen können soll, hierfür wird nicht einmal ein Schraubendreher benötigt. In das Gehäuse passen zwei Festplatten mit je 1 TB Speicherplatz. So kann man problemlos weitere Festplatten beherbergen und diese nach Bedarf einfach auswechseln. Aber sicherlich reichen 2 TB schon für die meisten Anwendungen vollkommen aus. Erfreulich ist auch, dass wegen geringerer Wärmeentwicklung der stromsparenden Festplatten kein extra Kühler benötigt wird, so dass sie auch besonders leise zu Gange sein soll. Auch ausreichend Schnittstellen sind vorhanden, sowohl Firewire 800 als auch Firewire 400 sind vorhanden, auch der oft genutzte USB 2.0 Anschluss ist vorhanden, den man ja zum Beispiel beim MacBook Air unbedingt benötigt. Neu dürfte allerdings der eSATA-Anschluss sein, der nun auch vorhanden ist. Auch Time Machine wird unterstützt.

Die MyBook Studio II soll ab sofort im Handel erhältlich sein, leider konnte ich sie bei Amazon noch nicht finden. Der Preis soll für die 1 TB Variante mit 2 x 500 GB Festplatten 289 Euro betragen, für die große Variante mit 2 TB werden hingegen 569 Euro fällig.

Ich selbst habe eine MyBook Premium mit 500 GB im Einsatz, wie man auch in meinem Beitrag über den iMac sehen kann. Bei dieser stört mich allerdings, dass sie ziemlich laut vor sich hinröhrt, hoffentlich hat man dieses Defizit bei der Studio II beseitigt, denn sonst würde ich eher zu einer leiseren Festplatte greifen. Dass kein Lüfter vorhanden ist, klingt aber ja schonmal gut.


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